Berghütte

Kratzerwirt

1.043m
47.113, 11.325
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Neustift im Stubaital, Fulpmes

Traditionsgasthof im Herzen der Stubaier Alpen

Der Kratzerwirt liegt eingebettet in die imposante Bergwelt der Stubaier Alpen. Die traditionsreiche Berghütte dient als beliebter Ausgangspunkt für Touren in das vergletscherte Hochstubai – eines der größten Gletschergebiete der Ostalpen. Von hier aus erschließen sich zahlreiche Möglichkeiten für Bergwanderungen, Hochtouren und Skitouren in der beeindruckenden Landschaft rund um das Stubaital.

Die Stubaier Alpen zählen zu den am stärksten vergletscherten Gebirgsgruppen der Ostalpen und bieten rund um den Kratzerwirt ganzjährig alpine Aktivitäten – von sommerlichen Bergwanderungen über klassische Hochtouren bis zu anspruchsvollen Skitouren im Winter. Die Nähe zum Stubaier Gletscher macht die Region zu einem ausgezeichneten Terrain für Gletscherbegehungen und die Vermittlung alpiner Techniken wie Steigeisengehen und Spaltenbergung.

Übernachten auf dem Kratzerwirt

Die Berghütte bietet gemütliche Schlafplätze in traditionellem Ambiente, wo Gäste nach einem langen Tag am Berg Ruhe und Erholung finden. Stubaier Gastfreundschaft und regionale Küche sorgen für ein authentisches Bergerlebnis, während die strategisch günstige Lage der Hütte mehrtägige Durchquerungen und Touren in die umliegenden Täler ermöglicht.

Zustieg zum Kratzerwirt

Der Hauptzustieg erfolgt von Neustift im Stubaital oder Fulpmes aus über gut ausgebaute Wanderwege, die durch die charakteristische Landschaft der Stubaier Alpen führen – vorbei an Almwiesen und durch lichte Zirbenwälder. Je nach gewählter Route beträgt die Gehzeit zwischen 2 und 4 Stunden, wobei sich der Aufstieg gut mit einer Akklimatisationstour für geplante Hochtouren verbinden lässt.

Gut zu wissen:

In der Umgebung des Kratzerwirt befinden sich weitere bekannte Hütten wie die Franz-Senn-Hütte (2.147 m) und die Dresdner Hütte (2.302 m), während das weitläufige Wegenetz abwechslungsreiche Hüttentouren ermöglicht. Die Region ist Teil des 120 km langen Stubaier Höhenwegs, der acht Hütten beiderseits des Stubaitals miteinander verbindet. Für Hochtouren bietet sich das nahegelegene Zuckerhütl (3.507 m) als höchster Gipfel der Stubaier Alpen an.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.