Berghütte Sektion Innsbruck

Franz-Senn-Hütte

2.147m 🇦🇹
47.085, 11.169 Österreich
Betten: 130
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Neustift im Stubaital

Hochalpiner Stützpunkt im Oberbergtal für Touren im Stubai

Die Franz-Senn-Hütte steht auf 2.147 m im Oberbergtal – umgeben von den vergletscherten Dreitausendern der Stubaier Alpen. Die Schutzhütte der Sektion Innsbruck des DAV nutzen wir als zentralen Stützpunkt für Hochtouren, die Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran und Skitouren im hinteren Stubai. Der markante Bau am Talschluss trägt den Namen von Franz Senn, dem Pfarrer von Neustift und Mitbegründer des Deutschen Alpenvereins.

Von der Franz-Senn-Hütte ziehen die Routen zu Ruderhofspitze (3.474 m) und Östlicher Seespitze (3.416 m) – Gipfelziele zwischen Fels und Eis. Die Hütte ist Etappenziel der Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran, Ausgangspunkt für Hochtourenkurse und im Winter Basis für Skitouren im Stubai. Sechs Nachbarhütten lassen sich über hochalpine Übergänge erreichen – zur Neuen Regensburger Hütte sind es 4 Stunden, zur Amberger Hütte 6 Stunden über vergletschertes Gelände.

Übernachten auf der Franz-Senn-Hütte:

Die Berghütte bietet 290 Schlafplätze. WLAN ist vorhanden, Handyempfang gibt es im Freien. Ein kleiner Winterraum steht als Notraum zur Verfügung. Die Versorgung erfolgt über eine Materialseilbahn.

Zustieg zur Franz-Senn-Hütte:

Der kürzeste Zustieg führt von der Oberissalm (1.742 m) in 1,5 Stunden und 402 Höhenmetern zur Hütte – ein moderater Wanderweg durch das Oberbergtal. Wer direkt aus Neustift im Stubaital startet, steigt 1.154 Höhenmeter in etwa 4,5 Stunden auf.

Gut zu wissen:

Die Franz-Senn-Hütte wurde 1885 erbaut und nach dem Neustifter Pfarrer benannt, der den Alpinismus im Stubaital prägte. Während des Zweiten Weltkriegs diente sie als Hochgebirgsschule für Gebirgsjäger der Wehrmacht – eine Zeit, die zur vielschichtigen Geschichte dieser traditionsreichen Berghütte gehört.

Reisekategorie

Hochtouren Bergwandern Skitouren

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.

Reisen mit Franz-Senn-Hütte