Berghütte SAT - Società degli Alpinisti Tridentini (Sektion Rovereto)

Rifugio Vincenzo Lancia

1.825m 🇮🇹
45.827, 11.145 Italien
Betten: 50
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

E5 und Sentiero della Pace in den Vizentiner Alpen

Das Rifugio Vincenzo Lancia steht auf 1.825 m in den Vizentinischen Alpen – dort wo der Europäische Fernwanderweg E5 von Trient nach Verona die Höhen zwischen Col Santo und Monte Buso quert. Die Schutzhütte der SAT-Sektion Rovereto nutzen wir als Stützpunkt für Alpenüberquerungen auf dem E5 und Touren entlang des Friedenswegs Sentiero della Pace.

Von der Hütte führen die Wege zu den Gipfeln Col Santo (2.111 m) und Monte Buso (2.087 m) – in den Stollen aus dem Ersten Weltkrieg am Monte Buso sind Dinosaurierspuren erhalten. Das Rifugio steht am Übergang zwischen den steilen Südhängen zur Vallarsa und den sanfteren Nordflanken Richtung Alpe di Pozza. Die glutenfreie Küche des Rifugio Vincenzo Lancia entstand in Zusammenarbeit mit der italienischen Zöliakie-Vereinigung AIC.

Übernachten auf dem Rifugio Vincenzo Lancia:

Die Berghütte hat 50 Schlafplätze. Ein Winterraum mit 4 Plätzen steht als Bivacco Invernale zur Verfügung. Das Rifugio wurde 1938 erbaut und nach dem Turiner Autobauer und Rennfahrer Vincenzo Lancia benannt, dessen Familie den Bau finanzierte.

Zustieg zum Rifugio Vincenzo Lancia:

Der kürzeste Anstieg führt von der Malga Cheserle (1.440 m) in 1 Stunde 15 Minuten über 385 Höhenmeter zur Hütte. Weitere Zustiege starten in Giazzera (730 Hm, 2,5 Stunden), Anghebeni (1.176 Hm, 4 Stunden) oder Valmorbia (1.155 Hm, 4,5 Stunden). Übergänge führen zum Rifugio Achille Papa (2,5-3 Stunden), zum Passo della Borcola (3 Stunden) oder zum Passo Pian delle Fugazze (4 Stunden).

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 1.610 m

Passo Coe

Der Passo Coe liegt auf 1.610 m in den Vizentinischen Alpen und verbindet Tonezza del Cimone mit Folgaria. Der Pass dient als wichtiger Übergang zwischen der Val d'Astico und dem Altopiano di Folgaria.

Gipfel 2.232 m

Cima Palon

Die Cima Palon erhebt sich mit 2.232 m als höchster Gipfel des Pasubio-Massivs in den Vizentinischen Alpen. Der Berg war im Ersten Weltkrieg strategisch wichtiger Stützpunkt des italienischen Heeres. Vom Gipfel reicht der Blick über die gesamten Ostalpen.

Gipfel 2.220 m

Dente Italiano

Der Dente Italiano erhebt sich auf 2.220 m im Pasubio-Massiv der Vizentinischen Alpen. Die Erhebung bildete im Ersten Weltkrieg die italienische Frontlinie gegenüber dem benachbarten Dente Austriaco. Heute zeugen noch immer Stollen und Befestigungsanlagen von der bewegten Kriegsvergangenheit.

Gipfel 2.203 m

Dente Austriaco

Der Dente Austriaco erhebt sich auf 2.203 m am Hauptkamm des Pasubio-Massivs in den Vizentinischen Alpen. Der Gipfel bildete von 1916 bis 1918 die vorderste österreichisch-ungarische Frontlinie im Ersten Weltkrieg. Zahlreiche Gedenkplatten und unterirdische Stollenanlagen zeugen von den erbitterten Kämpfen.

Dorf

Erbezzo

Erbezzo ist ein kleines Bergdorf in der Provinz Verona mit 785 Einwohnern. Das Dorf liegt in der hügeligen Landschaft der Vizentinischen Alpen zwischen Wald und Wiesen. Es dient als Etappenort am E5-Fernwanderweg zwischen Trient und Verona.

Gipfel 2.259 m

Cima Carega

Die Cima Carega erhebt sich auf 2.259 m als höchster Gipfel der Piccole Dolomiti in den Vizentinischen Alpen. Der Berg liegt vollständig in der Provinz Trient und bietet mit seiner Prominenz von 1.185 m eine außergewöhnliche Fernsicht über das gesamte Trentino bis zu den Gletschern der Westalpen.

Dorf

Giazza

Giazza liegt am Zusammenfluss der Bäche Revolto und Fraselle in den Vizentinischen Alpen. Das Bergdorf ist die letzte Gemeinde, in der noch die cimbrische Sprache gesprochen wird. Die germanische Mundart geht auf mittelalterliche Siedler aus Bayern und Tirol zurück.

Gipfel 1.852 m

Monte Maggio

Der Monte Maggio erhebt sich auf 1.853 m in den Vizentinischen Alpen an der Grenze zwischen Trentino und Venetien. Der markante Gipfel mit großer Metallkreuz war während des Ersten Weltkriegs heftig umkämpft. Vom Gipfel reicht der Blick über Ortlergruppe, Ötztaler und Zillertaler Alpen bis zu den Dolomiten.

Bildstock

Cristo Redentore

Die Christusstatue Cristo Redentore thront auf dem Monte Arzola im Gran Paradiso Nationalpark. Mit weit ausgebreiteten Armen überblickt der Erlöser die weite Poebene. Die Statue markiert einen Wegpunkt auf der Grande Traversata delle Alpi.

Höhle

Angelo

Die Angelo-Höhle liegt im Rio-Popena-Tal der Vizentinischen Alpen. Die Höhle befindet sich nahe dem Corno di Angelo auf rund 2.400 m Höhe. Das Gebiet gilt als entspannte Alternative zur bekannten Cristalloscharte.

Dorf

Canale

Canale ist eine Fraktion der Gemeinde Pergine Valsugana im Trentino mit 893 Einwohnern. Das mittelalterliche Dorf liegt am Merdar-Bach nahe dem Susà-Schwemmkegel. Der historische Ortskern aus dem 19. Jahrhundert gruppiert sich um die Piazza della Fontana.

Archäologische Stätte

Teatro Romano

Das Teatro Romano stammt aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. und liegt am Fuß des Colle San Pietro am linken Adige-Ufer. Es zählt zu den besterhaltenen antiken Theatern Norditaliens und beherbergt heute ein archäologisches Museum.

Reisen mit Rifugio Vincenzo Lancia