Stützpunkt in der Mischabelgruppe
Die Täschhütte thront auf 2.701 m am Fuß des Alphubel-Rotgrates in den Walliser Alpen. Der SAC-Stützpunkt oberhalb der Täschalp eröffnet Zugang zu den großen Viertausendern der Mischabelgruppe – vom Allalinhorn über Dom und Täschhorn bis zum Rimpfischhorn erstreckt sich das hochalpine Tourengebiet.
Von der Sonnenterrasse der Täschhütte schweift der Blick über das gesamte Panorama der Walliser Alpen – Monte-Rosa-Massiv, Weisshorn und Zinalrothorn rahmen die vergletscherte Bergwelt ein. Die moderne SAC-Hütte der Sektion Uto Zürich dient als zentraler Ausgangspunkt für Hochtouren in der Mischabelgruppe, wobei Gletscherbegehung, Spaltenbergung und der sichere Umgang mit Steigeisen im Mittelpunkt der alpinen Ausbildung stehen.
Übernachten auf der Täschhütte
Die Berghütte bietet 74 Schlafplätze in mehreren Lagern und präsentiert sich nach einer umfassenden Erweiterung 2007/08 als moderner Alpinstützpunkt mit Duschen und Trockenraum. Ein Satellitentelefon gewährleistet die Kommunikation ins Tal – ein wichtiger Aspekt für die Tourenplanung bei den anspruchsvollen Hochtouren zu den umliegenden Viertausendern.
Zustieg zur Täschhütte
Der Hauptzustieg führt von Täsch über die Täschalp in ca. 3 Stunden zur Hütte, während Bergsteiger alternativ über Zermatt und die Sunnegga-Bahn via Europaweg in etwa 3½ Stunden zur Unterkunft gelangen. Diese gut markierten Wege queren die typische Hochgebirgslandschaft des Wallis mit Karen, Moränen und ersten Gletscherausläufern.
Gut zu wissen:
1945 wurde die Täschhütte mit 40 Plätzen erbaut und seither kontinuierlich erweitert. Übergänge führen über den Allalinpass zur Britanniahütte oder via Alphubeljoch zur Längflue – die Hütte eignet sich hervorragend als Stützpunkt für mehrtägige Hochtourenkurse. Sechs Viertausender liegen im direkten Einzugsbereich, darunter Alphubel, Strahlhorn und das mächtige Täschhorn.