Malerische Hütte am Fuße der Zugspitze
Die Reintalangerhütte liegt auf 1.366 m Höhe malerisch am Ende des Reintals im Wettersteingebirge. Als historischer Stützpunkt diente die Berghütte bereits den Erstbesteigern der Zugspitze im Jahre 1820 als Übernachtungsplatz. Umgeben von den imposanten Wettersteinwänden und nahe dem Partnachursprung gelegen, bildet sie einen idealen Ausgangspunkt für Touren auf Deutschlands höchsten Berg.
Die Reintalangerhütte im Herzen des Wettersteingebirges ist seit über 140 Jahren ein wichtiger Stützpunkt für Bergsteiger und Wanderer. Der klassische Zustieg führt vom Olympia-Skistadion in Partenkirchen durch die spektakuläre Partnachklamm ins Reintal – eine etwa fünfstündige Wanderung durch eine der schönsten Tallandschaften der bayerischen Alpen. Diese vom DAV München betriebene Hütte liegt strategisch günstig für mehrtägige Bergwanderungen und anspruchsvolle Gipfeltouren.
Übernachten auf der Reintalangerhütte
Die Berghütte bietet insgesamt 90 Schlafplätze in gemütlichen Lagern, während für Winterbegehungen ein beheizter Winterraum mit 15 Lagerplätzen zur Verfügung steht. Seit 1985 erfolgt die Stromversorgung umweltfreundlich durch ein eigenes Wasserkraftwerk, was der unter Denkmalschutz stehenden Hütte eine besondere Atmosphäre verleiht.
Zustieg zur Reintalangerhütte
Der Hauptzustieg startet am Olympia-Skistadion und führt durch die Partnachklamm ins Reintal, wobei alternative Routen vom Kreuzeckhaus über die Bockhütte (4,5 Stunden) oder vom Gletscherbahnhof Sonn Alpin über die Knorrhütte im Abstieg (2 Stunden) verlaufen. Von der Reintalangerhütte aus erreichen Bergsteiger die Zugspitze über den historischen Weg der Erstbegeher oder setzen ihre Tour zum Hochwanner mit seiner 1.400 m hohen Nordwand fort.
Gut zu wissen:
Geschichte der Hütte reicht bis ins Jahr 1485 zurück, als das Gebiet erstmals als Alm genutzt wurde – die heutige Blockhütte stammt aus dem Jahr 1912 und wurde 2020 zum Baudenkmal erklärt. Als zentraler Ausgangspunkt dient die Reintalangerhütte für geführte Zugspitztouren und mehrtägige Durchquerungen von Garmisch nach Oberstdorf durch das Wettersteingebirge.