Land

Argentinien

🇦🇷

Argentinien liegt im südlichen Südamerika und grenzt im Westen über die gesamte Andenkette an Chile, im Norden an Bolivien und Paraguay, im Osten an Uruguay, Brasilien und den Südatlantischen Ozean. Die Anden durchziehen das Land als markanter Hochgebirgsgürtel von Jujuy im Norden bis Tierra del Fuego im Süden. Der Aconcagua in der Provinz Mendoza erreicht 6.959 m und ist der höchste Gipfel der westlichen und südlichen Hemisphäre. Der tiefste Punkt des Landes, die Laguna del Carbón in der Provinz Santa Cruz, liegt bei -105 m — dem tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre. Die Höhendifferenz zwischen diesen beiden Extremen beträgt 7.064 m. Das Land erstreckt sich über 2.780.085 km² und misst von Nord nach Süd 3.694 km.

Argentinien ist eine föderale Republik mit präsidialem Regierungssystem und Hauptstadt Buenos Aires. Die Bevölkerung wird kulturell stark von den Nachkommen europäischer Einwanderer geprägt, vor allem Italiener und Spanier formten seit dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert das gesellschaftliche Leben. Die Amtssprache ist Spanisch, wobei das Rioplatense-Spanisch einen charakteristischen, von der italienischen Einwanderung geprägten Akzent trägt. Daneben sind Guaraní, Quechua und Mapudungun verbreitet. Der römisch-katholische Glaube ist die Hauptreligion. Die systematische alpine Erschließung begann 1896, als Edward FitzGerald den Aconcagua erkundete. Am 14. Januar 1897 bestieg Matthias Zurbriggen als erster Mensch den Gipfel. Ab den 1980er Jahren entwickelte sich eine strukturierte Expeditionsinfrastruktur mit Basiscamps und Hochlagern.

Bekannte Ziele und Gipfel in Argentinien
Aconcagua 6.961 m
Cerro Bonete 5.052 m
Cerro Tolosa 5.379 m
Cerro Piramidal 5.700 m
Cerro Mirador 5.511 m
Währung
Argentinischer Peso
Amtssprachen
Spanisch
Zeitzone
UTC-03:00 bis UTC-03:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Reisepass, visumfrei

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 23.03.26 15:04 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Reisepass, visumfrei
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Das Reisedokument muss bei der Einreise gültig sein. Eine Gültigkeitsdauer über die Dauer des geplanten Aufenthalts hinaus wird empfohlen.
Bei der Einreise ist ein Nachweis einer gültigen Reise- oder Auslandskrankenversicherung vorzulegen. Die Versicherung muss medizinische Notfälle, Krankenhausaufenthalte und Rückführung beinhalten. Internationale Airlines sind angehalten, diese Dokumente vor dem Boarding zu prüfen. Passagieren, die nicht über die erforderlichen Nachweise verfügen, wird ggf. das Boarding verweigert.
Die Datenerfassung bei Einreise wird sukzessive von Stempeln auf die elektronische Erfassung der Reisedaten umgestellt. Derzeit werden beide Systeme zur Erfassung der Ein- und Ausreisedaten an verschiedenen Grenzübertrittsstellen genutzt.
Von der Weiterreise mit bereits als gestohlen gemeldeten, aber wieder aufgefundenen Reisepässen wird abgeraten, da eine Sachfahndung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Im Falle des Verlusts des Reisepasses ist die polizeiliche Verlustanzeige (Denuncia) für die Wiederausreise unerlässlich.
Seit Inkrafttreten des Dekrets 366 am 29. Mai 2025 dürfen vorbestrafte Personen unter bestimmten Bedingungen nicht mehr einreisen.
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
- Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.
- Für den Fall eines Passverlustes siehe Informationen der Deutschen Botschaft Buenos Aires.
Visum
Deutsche Staatsangehörige mit biometrischem oder vorläufigem Reisepass benötigen für die Einreise und den Aufenthalt bis zu 90 Tagen als Tourist kein Visum. Weitere Informationen erteilt die zuständige argentinische Auslandsvertretung in Deutschland.
Verlängerung des Aufenthalts
Eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung ist vor Ort bei der argentinischen Einwanderungsbehörde Migraciones möglich. Es besteht jedoch kein Anspruch darauf.
Sofern ein längerer Aufenthalt oder eine Erwerbstätigkeit in Argentinien geplant ist, sollte vor Reiseantritt das argentinische Konsulat wegen der Visabestimmungen kontaktiert werden.
Erfassung biometrischer Daten
Von jedem Reisenden werden am Einreiseflughafen bzw. Seehafen die Fingerabdrücke digital eingescannt und ein digitales Porträtfoto erstellt.
Ein- und Ausreise über die USA
- Bei Ein- und Ausreise über die USA beachten Sie die Einreisebestimmungen für die USA.
Minderjährige
Folgende Vorschriften gelten für Ausländer mit längerfristigem Aufenthalt (über sechs Monate); es hat sich jedoch bewährt, dass sich auch Touristen mit vorübergehendem Aufenthalt daran halten:
Für Minderjährige muss bei der Einreise nach und der Ausreise aus Argentinien das Einverständnis der Sorgeberechtigten nachgewiesen werden. Die Mitnahme einer Original-Geburtsurkunde zur Dokumentierung der Elternschaft ist hierfür erforderlich. Wird das minderjährige Kind von nur einem Sorgeberechtigten begleitet, so ist die schriftliche Reisegenehmigung (Venia de Viaje) des anderen Sorgeberechtigten notwendig. Ist nur ein Elternteil sorgeberechtigt (auch bei verwitweten Personen), so muss hierüber ein Nachweis mitgeführt werden. Reist ein minderjähriges Kind allein oder in Begleitung volljähriger Dritter, so müssen die Reisegenehmigungen Namen, Anschrift und Ausweis- oder Passnummer der Begleitperson und/oder der Empfangsperson am Zielort enthalten. Kinder unter sechs Jahren werden bei Ein- und Ausreise in das Register der argentinischen Einwanderungsbehörden eingetragen.
Für jede Reise wird eine neue Reisegenehmigung benötigt.
Die Einwilligungen und Nachweise müssen von dem argentinischen Konsulat beglaubigt werden. Weitere Informationen erteilt die Konsularabteilung der Botschaft Argentiniens.
- Beachten Sie auch die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
- Informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Argentiniens.
Einfuhrbestimmungen
Für die Einfuhr von Landes- und Fremdwährungen gibt es keine Beschränkungen, ab einem Gegenwert von 10.000 USD für Erwachsene bzw. 5.000 USD für Minderjährige unter 16 Jahren muss die Einfuhr deklariert werden.
Bei der Ausreise darf maximal der Gegenwert von 10.000 USD für Erwachsene bzw. 5.000 USD für Minderjährige unter 16 Jahren mitgeführt werden. Die Mitnahme höherer Beträge ist nicht gestattet. Eine Ausfuhr höherer Beträge muss per Banküberweisung erfolgen.
Weitere Informationen bieten die argentinischen Zollbehörden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A Hepatitis B Tollwut Gelbfieber Masern Dengue-Fieber
Quelle: Auswärtiges Amt
Impfschutz
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei Einreise aus Deutschland wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Aus Argentinien kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.
Reiseimpfungen:
Bei Reisen in die Gelbfiebergebiete Argentiniens (Provinzen Corrientes und Misiones - auch Iguaçu-Wasserfälle - sowie unter bestimmten Bedingungen die Provinzen Formosa und Teilgebiete der Provinzen Chaco, Jujuy und Salta) ist für alle Reisenden ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung empfohlen. Auch eine Impfung gegen Hepatitis A ist medizinisch sinnvoll. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B und Tollwut angeraten.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Argentinien ist in großen Städten und insbesondere Buenos Aires mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Auf dem Lande ist es jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden.
- Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
- Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Die Provinzen Corrientes und Misiones (inklusive Iguaçu-Wasserfälle) gelten als Gelbfiebergebiete. Unter bestimmten Umständen ist auch für die Provinzen Formosa und Teilgebiete der Provinzen Chaco, Jujuy und Salta eine Gelbfieberimpfung sinnvoll.
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Leishmaniasis und Zikavirus-Infektionen.
- Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Es gibt eine Impfung gegen Gelbfieber, Chikungunya- und Denguefieber.
- Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
Die Chagas-Krankheit wird über Raubwanzen und verunreinigte Frucht- oder Zuckerrohrsäfte („garapa“) übertragen. Fleckfieber wird durch Läuse, Milben, Zecken und Flöhe übertragen.
- Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien (adäquate Kleidung, Repellentien) und suchen Sie Ihren Körper anschließend sorgfältig ab, siehe Schutz vor Insekten. Verwenden Sie vor allem in einfachen Unterkünften auf dem Land Bettnetze, um nächtliche Raubwanzenbisse zu vermeiden.
- Verzichten Sie auf den Genuss von nicht-industriell verarbeiteten Frucht- und Zuckerohrsäften, z.B. auch von Açaí-Saft.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Hantavirus-Infektionen und Leptospirose werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle.
- Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
- Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
- Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline in Großstädten i.d.R. verfügbar sind, es jedoch zu Versorgungsengpässen kommen kann.
- Sollten Sie von einem Hund gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
Weitere Gesundheitsgefahren
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Für die Einfuhr von Landes- und Fremdwährungen gibt es keine Beschränkungen, ab einem Gegenwert von 10.000 USD für Erwachsene bzw. 5.000 USD für Minderjährige unter 16 Jahren muss die Einfuhr deklariert werden.
Bei der Ausreise darf maximal der Gegenwert von 10.000 USD für Erwachsene bzw. 5.000 USD für Minderjährige unter 16 Jahren mitgeführt werden. Die Mitnahme höherer Beträge ist nicht gestattet. Eine Ausfuhr höherer Beträge muss per Banküberweisung erfolgen.
Weitere Informationen bieten die argentinischen Zollbehörden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

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Schweiz
EDA Schweiz
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Italien
Farnesina Italien
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Deutschland
Auswärtiges Amt

Weiteres zum Reiseland Argentinien

Neben den geographischen und alpinhistorischen Eckdaten oben gibt es praktische Aspekte, die das Bild des Reiselands komplettieren: politische und wirtschaftliche Lage, Bargeld und Wechselkurs in einer volatilen Währungsregion, Naturgefahren wie Erdbeben und Höhenkrankheit ab 3.000 m. Vieles davon ist in jeder Bergregion der Welt anders gelagert: In Argentinien dominiert Bargeld auf abgelegenen Trekkingrouten, der Mobilfunkempfang endet oft schon im Vorfeld der Hochanden, und Akklimatisierung entscheidet über den Erfolg einer Tour. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Aktuelles
Quelle: Auswärtiges Amt
Erhöhtes landesweites Sicherheitsniveau
Die argentinische Regierung hat am 28. Februar 2026 das landesweite Sicherheitsniveau auf hoch („alto“) angehoben. Nach Angaben der Behörden steht diese Maßnahme im Zusammenhang mit der aktuellen Lage im Nahen Osten. Sie gilt für das gesamte Staatsgebiet. Ziel ist der verstärkte Schutz der Bevölkerung sowie sensibler Einrichtungen und kritischer Infrastruktur. Landesweit ist mit einer erhöhten Polizeipräsenz und verstärkten Schutzmaßnahmen zu rechnen. Insbesondere an Regierungsgebäuden, diplomatischen und konsularischen Vertretungen, religiösen Einrichtungen sowie kritischer Infrastruktur wurden die Sicherheitsvorkehrungen ausgeweitet. An Flughäfen, Grenzübergängen und weiteren Verkehrsknotenpunkten kann es zu intensivierten Kontrollen und Verzögerungen kommen.
- Verfolgen Sie die lokalen Medien aufmerksam.
- Leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge.
- Planen Sie für Reisen, vor allem an Flughäfen und Grenzübergängen, ausreichend Zeit ein.
- Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen sowie Bereiche mit verstärkter Polizeipräsenz.
Waldbrände in Patagonien
Am 30. Januar 2026 wurde wegen großflächiger Waldbrände in Patagonien der Notstand ausgerufen. Betroffen sind insbesondere die Provinzen Chubut, Río Negro, Neuquén und La Pampa. Vielerorts kommt es zu Evakuierungen und Zutrittsverboten in Nationalparks und kleineren Ortschaften. Weitere Einschränkungen können nicht ausgeschlossen werden, siehe Natur und Klima.
- Informieren Sie sich über betroffene Gebiete durch lokale Medien, Ihr Hotel und Ihren Reiseleiter und meiden Sie diese.
- Beachten Sie Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Terrorismus
Siehe Aktuelles
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
In Argentinien gibt es immer wieder Streiks und Demonstrationen, sogenannte „Piquetes“. Veranstaltungen führen häufig zu spontanen Straßensperrungen und erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Auch der Flugverkehr kann davon betroffen sein. Vereinzelt kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen.
In und um Fußballstadien kann es zu schweren Ausschreitungen rivalisierender Fangruppen kommen, die auch vor Waffeneinsatz nicht zurückschrecken.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Halten Sie Abstand zu Straßenblockaden und versuchen Sie nicht, diese zu durchbrechen.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien, z.B. über Infobae sowie bei Ihren Gastgebern und Reiseveranstaltern.
- Besuchen Sie Fußballspiele möglichst in Begleitung Ortskundiger und meiden Sie Fanblocks und Stehplätze.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist in Argentinien recht hoch. Landesweit ist Vorsicht und Wachsamkeit angebracht. Selbst tagsüber und auch in besseren Wohngegenden kommt es zu Überfällen. Die Täter können bewaffnet sein und schrecken vor Gewaltanwendung nicht zurück.
An belebten Orten und in öffentlichen Verkehrsmitteln sind Trickdiebstähle (Beschmutzertrick) gängig. In den öffentlich zugänglichen Räumen (Lobby etc.) von Hotels aller Kategorien kommen häufig Diebstähle vor. Besondere Aufmerksamkeit ist bei Bargeldabhebungen oder –tausch sowie an den touristischen Anziehungspunkten von Buenos Aires wie La Boca (insbesondere an Werktagen und in wenig bevölkerten Nebenstraßen abseits der Calle Caminito), San Telmo, der Bahnstation Retiro und im Stadtzentrum angebracht. Nach Einbruch der Dunkelheit ist überall besondere Vorsicht geboten.
Besondere Vorsicht ist bei Zufallsbekanntschaften (über Onlinedating bzw. in Bars, Restaurants etc.) geboten. Nachdem Reisende ihre Bekanntschaften in ihre Ferienunterkunft eingeladen hatten, sind Fälle bekannt, in denen es zu Raubdelikten kam, teilweise unter Verabreichung von Betäubungsmitteln in Getränken etc.
Buenos Aires hat ein Kommissariat für Touristen eingerichtet, in dem auch in Fremdsprachen Hilfestellung geleistet werden kann: Avenida Corrientes Nr. 436 (Plaza San Nicolás), Tel. 0054 115050-3293/-9260 oder über den allgemeinen Notruf 911, E-Mail: divsegcorredoresturisticos@gmail.com bzw. serv.turista@gmail.com bzw. policiaturistica@buenosaires.gob.ar
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf. Schicken Sie Kopien wichtiger Dokumente per Mail an sich selbst. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld – ggf. in einem einfachen Zweitgeldbeutel - und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Leisten Sie keinen unnötigen Widerstand bei Überfällen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Landeswährung ist der argentinische Peso (ARS). Mit Debit- (Girocard) und Kreditkarten kann an Geldautomaten gegen hohe Gebühren Bargeld abgehoben werden. Bedingt durch die hohe Inflation im Land, kann sich der mögliche Höchstbetrag relativ schnell ändern. Eine günstige Alternative sind Online-Transferdienste.
USD lassen sich in der Regel im ganzen Land tauschen, EUR außerhalb von Buenos Aires dagegen seltener.
Die Akzeptanz von Debit-/Kreditkarten ist insbesondere in Buenos Aires weit verbreitet. Für Reisen außerhalb empfiehlt sich, ausreichend Bargeld mitzuführen.
In Argentinien ist eine größere Menge gefälschter Banknoten im Umlauf. Sie sind zwar zu erkennen, wenn die üblichen Sicherheitsmerkmale geprüft werden, besonderes Risiko besteht aber durch Trickbetrug ("Umtausch" gegen Falschgeld unter dem Vorwand, nicht wechseln zu können).
In Einzelfällen kann es auch an Geldautomaten zur Ausgabe von Falschgeld kommen. In diesem Fall sollte umgehend bei der entsprechenden Bank vorgesprochen werden.
- Tauschen Sie Geld nie auf offener Straße, sondern nur in Wechselbüros oder mit Hilfe von örtlichen Bekannten.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Siehe Aktuelles
Besonders während der Sommermonate (Dezember bis März) kann es in Argentinien zu Waldbränden kommen. Aktuell besteht ein besonders hohes Waldbrandrisiko in Patagonien.
Die Andenkette liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es insbesondere in den Provinzen von San Juan und Mendoza zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Mehrere Vulkane in der Grenzregion zu Chile sind aktiv, dies kann zu Evakuierungsmaßnahmen und Beeinträchtigungen im Reiseverkehr führen. Der Vulkan Copahue zeigt des Öfteren verstärkte Aktivität.
Das Klima reicht von subtropisch im Norden mit extrem heißen und feuchten Sommern über gemäßigt im Zentrum bis subarktisch im Süden. Im ganzen Land kann es zu abrupten und großen Temperaturschwankungen kommen.
In den nördlichen Landesteilen einschließlich Buenos Aires kann Starkregen Überflutungen und Erdrutsche verursachen.
- Informieren Sie sich in den lokalen Medien, Ihrem Hotel oder Ihrem Reiseanbieter über ggf. von Bränden betroffene Gebiete und meiden Sie diese weiträumig. Verfolgen Sie auch während Ihrer Reise die Wettervorhersagen.
- Beachten Sie Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanausbrüchen des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Der Aconcagua überragt mit 6.959 m jeden Gipfel außerhalb Asiens — doch Argentinien birgt noch eine andere, weniger bekannte Extremmarke. Die Laguna del Carbón in der Provinz Santa Cruz liegt auf -105 m, dem siebttiefstem Punkt der gesamten Erde. Innerhalb eines einzigen Landes existieren damit beide Extreme der westlichen und südlichen Hemisphäre: höchster und tiefster Punkt zugleich. Der vertikale Abstand zwischen beiden beträgt mehr als 7.000 Meter — eine Spannweite, die kaum ein anderes Land der Erde aufweist.

Reisen in Argentinien

Reisegebiete in Argentinien

Bekannte Ziele und Gipfel in Argentinien

Gipfel 6.961 m

Aconcagua

Der Aconcagua erhebt sich mit 6.961 m als höchster Gipfel Südamerikas und der Anden in der argentinischen Provinz Mendoza. Als zweithöchster der Seven Summits lockt er jährlich rund 6.000 Bergsteiger aus aller Welt an. Der Normalweg führt ohne technische Kletterei, aber mit extremer Höhenbelastung zum Gipfel.

Gipfel 5.052 m

Cerro Bonete

Der Cerro Bonete erhebt sich auf 5.052 m in den argentinischen Anden unweit des Aconcagua. Der Gipfel dient als beliebter Akklimatisierungsberg für Expeditionen zum höchsten Berg Amerikas. Vom Gipfel eröffnet sich der Blick auf die Westflanke des Aconcagua und die Cordillera de los Andes.

Gipfel 5.379 m

Cerro Tolosa

Der Cerro Tolosa erhebt sich auf 5.379 m in den argentinischen Anden, 12,5 km südlich des Aconcagua. Der Gipfel liegt im Aconcagua Provincial Park und bietet eine topografische Reliefhöhe von 2.250 m über dem Las Cuevas-Tal. Die Erstbesteigung erfolgte 1903 durch Baroness Nadine Lougonine von Meyendorff und Alois Pollinger.

Gipfel 5.700 m

Cerro Piramidal

Der Cerro Piramidal erhebt sich auf 5.700 m im Aconcagua-Massiv der argentinischen Anden. Der Gipfel liegt in der Cordillera Principal nahe dem höchsten Berg Amerikas.

Gipfel 5.511 m

Cerro Mirador

Der Cerro Mirador erhebt sich auf 5.511 m in den zentralen Anden Argentiniens. Der Gipfel liegt im Aconcagua-Gebiet der Cordillera Principal. Die Höhenlage setzt alpine Erfahrung und Höhenakklimatisation voraus.

Gipfel 6.930 m

Cerro Aconcagua Sur

Der Cerro Aconcagua Sur erhebt sich auf 6.930 m südlich des Hauptgipfels in den argentinischen Anden. Der Nebengipfel liegt nur 30 m niedriger als der höchste Berg Amerikas. Er wurde erst 1947 durch eine deutsche Expedition erstbestiegen.

Gipfel 5.487 m

Cerro Manso

Der Cerro Manso erhebt sich auf 5.487 m im argentinischen Aconcagua-Massiv in den zentralen Anden. Der Gipfel liegt in unmittelbarer Nähe des höchsten Berges Amerikas.

Gipfel 5.883 m

Cerro Ameghino

Der Cerro Ameghino erhebt sich auf 5.883 m in den Zentralanden Argentiniens unweit des Aconcagua. Der Gipfel bildet zusammen mit dem höchsten Berg Amerikas den markanten Ameghino-Sattel. Seine Prominenz von 585 m macht ihn zu einem eigenständigen Sechstausender.

Sonstige

Distrito Las Cuevas

Las Cuevas ist eine kleine Gemeinde in der argentinischen Provinz Mendoza nahe der chilenischen Grenze. Der Ort liegt strategisch an der Ruta Nacional 7, der wichtigsten Verbindung zwischen Argentinien und Chile. Las Cuevas dient als letzter argentinischer Stützpunkt vor dem Aconcagua-Nationalpark.

Sonstige

Ciudad de Mendoza

Mendoza liegt auf 760 m Höhe am Fuß der Anden und ist Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz. Die Stadt dient als strategisches Basecamp für Expeditionen zum Aconcagua, dem höchsten Gipfel außerhalb Asiens. Die Oasenstadt ist durch Bewässerungskanäle geprägt und verfügt über moderne Infrastruktur für Höhenbergsteiger.

Gletscher

Glaciar de Los Polacos

Der Glaciar de Los Polacos liegt am Aconcagua auf etwa 6.200 m Höhe. Der Gletscher wurde 1934 nach der polnischen Expedition benannt, die hier eine alternative Route zum Gipfel entwickelte. Die extreme Höhenlage bringt Temperaturen von -20°C nachts und 5°C mittags mit sich.

Schutzgebiet

Aconcagua Provincial Park

Der Parque Provincial Aconcagua umfasst 65.690 Hektar im Nordwesten der Provinz Mendoza und schützt den mit 6.962,8 m höchsten Berg außerhalb des Himalaya. Das 1983 gegründete Naturschutzgebiet beherbergt große Gletscher und wichtige archäologische Stätten. Es liegt 165 km von Mendoza entfernt und ist das bevorzugte Ziel für Höhenbergsteiger.

Unsere Guides.

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Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Argentinien

Brauchen deutsche Staatsangehörige ein Visum für Argentinien?

Nein, deutsche Staatsangehörige reisen visumfrei in Argentinien ein. Der visumfreie Aufenthalt gilt für bis zu 90 Tage. Ein gültiger Reisepass ist zwingend erforderlich; ein Personalausweis wird an der Grenze nicht akzeptiert. Wer den Aconcagua besteigen möchte, benötigt zusätzlich eine separate, kostenpflichtige Bergsteigergenehmigung der Provinz Mendoza.

Wie lange muss mein Reisepass für eine Argentinien-Reise gültig sein?

Für die Einreise nach Argentinien muss der Reisepass gültig sein; die empfohlene Restgültigkeit beträgt mindestens 6 Monate. Ein Personalausweis ist als Einreisedokument nicht ausreichend. Es empfiehlt sich, den Reisepass vor der Abreise auf seine Gültigkeitsdauer zu prüfen, um Probleme bei der Einreise zu vermeiden.

Wann ist die beste Reisezeit für Bergtouren in Argentinien?

Die beste Reisezeit für Bergtouren in Argentinien ist der Südsommer von November bis März. Die Monate April bis Mai sowie September gelten als gute Nebensaison mit noch akzeptablen Bedingungen. Von Juni bis August herrscht Südwinter: In Patagonien und den Hochanden sind viele Bergpässe und -routen durch Schnee und Blizzard-Bedingungen gesperrt oder gefährlich. Diese Monate sollten für Hochgebirgstouren gemieden werden.

Was sind die Zonda-Winde in Argentinien und wie beeinflussen sie Bergtouren?

Der Zonda ist ein trockener, extremer Fallwind, der von Juni bis November in der Region Cuyo und der zentralen Pampa auftreten kann. Er kann Bergtouren in den Anden kurzfristig gefährlich machen und kommt auch in der Übergangszeit zum Südsommer vor. Patagonien ist zudem ganzjährig durch starke Westwinde geprägt, die Trekkingtouren anspruchsvoll gestalten. Vor jeder Hochtour empfiehlt es sich, den aktuellen Wetterbericht einzuholen und auf offizielle Zonda-Warnungen zu achten.

Wie sicher ist Argentinien für Bergtouristinnen und Bergtouristen?

Argentinien gilt im lateinamerikanischen Vergleich als relativ sicheres Reiseland. In Großstädten wie Buenos Aires ist erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Taschendiebstahl und Handtaschenraub in touristischen Gebieten angebracht; Wertsachen sollten im Hoteisafe aufbewahrt werden. In abgelegenen Bergregionen bestehen Naturgefahren wie Höhenkrankheit, Lawinen- und Steinschlaggefahr sowie extreme Wetterbedingungen durch Zonda-Winde. Eine Reisekrankenversicherung mit Bergungskosten-Deckung ist für Patagonien und Andenbergsteigen unbedingt empfehlenswert.

Wie hoch ist das Höhenkrankheits-Risiko bei Bergtouren in Argentinien?

Höhenkrankheit kann ab etwa 3.000 Metern auftreten und ist bei einer Aconcagua-Besteigung (6.959 m) ein ernsthaftes Risiko. Typische Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit und Erschöpfung; in schweren Fällen können Lungen- oder Hirnödeme entstehen. Entscheidend ist ein langsamer Aufstieg mit Akklimatisierungstagen nach dem Prinzip climb high, sleep low. Bei Anzeichen von Höhenlungenödem oder Höhenhirnödem ist sofortiger Abstieg und medizinische Hilfe erforderlich; eine Helikopterevakuierung vom Aconcagua ist möglich, aber kostspielig, weshalb eine Bergungsversicherung unbedingt erforderlich ist.

Welche Währung gilt in Argentinien und wie komme ich auf Trekkingrouten an Bargeld?

Die Landeswährung ist der Argentinische Peso (ARS). Auf Trekkingrouten, in Basiscamps und in ländlichen Regionen wird ausschließlich Bargeld in Pesos akzeptiert; Kartenzahlung ist dort nicht möglich. Geldautomaten sind in Buenos Aires und Großstädten gut verfügbar, in der Andenregion und Patagonien außerhalb von Bariloche und El Calafate jedoch sehr begrenzt. Es empfiehlt sich, ausreichend Bargeld vor dem Aufbruch ins Gebirge in Buenos Aires, Mendoza oder Bariloche zu tauschen, da die wirtschaftliche Volatilität Argentiniens auch den Wechselkurs und die Bargeldversorgung beeinflussen kann.

Welche körperliche Fitness wird für Bergtouren in Argentinien vorausgesetzt?

Die Anforderungen variieren je nach Tour erheblich. Patagonien-Trekkings wie Torres del Paine oder Fitz Roy erfordern eine gute Grundfitness bei täglichen Gehzeiten von 5 bis 10 Stunden und Tourendauern von 7 bis 21 Tagen. Die Aconcagua-Normalroute setzt sehr gute Ausdauer, Höhenerfahrung und eine mehrwöchige spezifische Vorbereitung voraus; Akklimatisierung ist dabei unerlässlich. Kulturreisen und Stadtbesuche in Buenos Aires hingegen stellen keine besonderen körperlichen Anforderungen.

Benachbarte Länder

Bolivien Chile