Argentinien liegt im südlichen Südamerika und grenzt im Westen über die gesamte Andenkette an Chile, im Norden an Bolivien und Paraguay, im Osten an Uruguay, Brasilien und den Südatlantischen Ozean. Die Anden durchziehen das Land als markanter Hochgebirgsgürtel von Jujuy im Norden bis Tierra del Fuego im Süden. Der Aconcagua in der Provinz Mendoza erreicht 6.959 m und ist der höchste Gipfel der westlichen und südlichen Hemisphäre. Der tiefste Punkt des Landes, die Laguna del Carbón in der Provinz Santa Cruz, liegt bei -105 m — dem tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre. Die Höhendifferenz zwischen diesen beiden Extremen beträgt 7.064 m. Das Land erstreckt sich über 2.780.085 km² und misst von Nord nach Süd 3.694 km.
Argentinien ist eine föderale Republik mit präsidialem Regierungssystem und Hauptstadt Buenos Aires. Die Bevölkerung wird kulturell stark von den Nachkommen europäischer Einwanderer geprägt, vor allem Italiener und Spanier formten seit dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert das gesellschaftliche Leben. Die Amtssprache ist Spanisch, wobei das Rioplatense-Spanisch einen charakteristischen, von der italienischen Einwanderung geprägten Akzent trägt. Daneben sind Guaraní, Quechua und Mapudungun verbreitet. Der römisch-katholische Glaube ist die Hauptreligion. Die systematische alpine Erschließung begann 1896, als Edward FitzGerald den Aconcagua erkundete. Am 14. Januar 1897 bestieg Matthias Zurbriggen als erster Mensch den Gipfel. Ab den 1980er Jahren entwickelte sich eine strukturierte Expeditionsinfrastruktur mit Basiscamps und Hochlagern.