Griechenland liegt an der südlichsten Spitze der Balkanhalbinsel und grenzt im Nordwesten an Albanien, im Norden an Nordmazedonien und Bulgarien sowie im Osten an die Türkei. Das tektonische Rückgrat des Festlands bildet das Pindusgebirge, eine direkte Fortsetzung der Dinarischen Alpen, das sich vom Nordwesten bis zur Peloponnes erstreckt und am Mt. Smolikas 2.637 m erreicht. Das Olymp-Massiv in Zentralnordgriechenland überragt alle anderen Erhebungen des Landes: Der Mytikas-Gipfel steht auf 2.918 m und ist damit der höchste Punkt Griechenlands. Das Rhodope-Gebirge im Nordosten ergänzt das alpine Profil mit ausgedehnten, dichten Wäldern. Die Höhenspanne reicht vom Meeresspiegel bis auf 2.918 m.
Griechenland ist eine parlamentarische Republik seit 1975 und zählt rund 10 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt Athen ist zugleich das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes; Thessaloniki und Patras sind die weiteren bedeutenden Städte. Die Amtssprache ist Neugriechisch, wobei in Tourismusregionen und Städten Englisch weit verbreitet ist. Das gesellschaftliche Leben wird maßgeblich von der Griechisch-Orthodoxen Kirche geprägt; im Nordosten ist zudem der Islam vertreten. Der Olymp besaß bereits in der Antike tiefe religiöse Bedeutung als mythischer Wohnsitz der zwölf olympischen Götter — eine kulturelle Aufladung, die das Verhältnis der Griechen zum Gebirge bis heute prägt. Die mittelalterlichen Klöster der Meteora auf senkrechten Felssäulen belegen frühe menschliche Präsenz in extremem alpinen Gelände.