Die Peloponnes in Griechenland bildet die größte Halbinsel des Landes und den südlichsten Ausläufer der Balkanhalbinsel. Zehn Gebirgsmassive erheben sich über 1.900 m, der Taygetos erreicht als höchster Gipfel 2.407 m – damit bietet die Region das vielfältigste Bergrelief Griechenlands mit perfekten Kalkwänden für Kletterer. Der Taygetos galt bereits in der Antike als heiliger Berg Spartas, während die Mani-Halbinsel als eines der unzugänglichsten Gebiete Griechenlands berüchtigt war.
Das Klettern dominiert das alpine Spektrum – die Kalkfelsen von Leonidio und Kyparissi gelten als die besten Griechenlands mit anspruchsvoller Kletterei. Von März bis Juni und September bis November locken die Wände mit perfektem mediterran-trockenem Fels und milden Temperaturen. Im Frühling ergänzen Bergwandern und Trekking das Angebot, wenn die Landschaft zwischen Meer und 2.400-m-Gipfeln aufblüht.
Drei Skigebiete am Chelmos, Ziria und Mainalo machen die Peloponnes zur südlichsten Wintersportregion Europas. Das mediterrane Klima sorgt für milde Küstentemperaturen und Bergschnee oberhalb 1.500 m – eine klimatische Besonderheit, die Klettern im Dezember und Skifahren im März ermöglicht.