Land

Mongolei

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Die Mongolei liegt im Herzen Ostasiens, eingebettet zwischen China im Süden und Osten sowie Russland im Norden. Das Land erstreckt sich über 1.564.116 km² und zählt damit zu den flächenmäßig größten Binnenstaaten der Erde. Der äußerste Westen wird vom Mongolischen Altai geprägt, einem ausgedehnten Hochgebirgsgürtel mit Gletschern, alpinen Seen und arktisch anmutenden Landschaften. Der Khüiten Peak im Tavan-Bogd-Massiv erreicht als höchster Punkt des Landes 4.374 m. Das Gebirge beheimatet kasachische und tuwinische Volksgruppen, die seit Jahrhunderten in dieser Hochregion siedeln. Wälder bedecken 11,2 % der Gesamtfläche, während das Altai-Gebirge Höhen zwischen 2.000 m und 4.374 m umfasst.

Die Mongolei ist eine semipräsidentielle Republik und zählt rund 3,5 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt Ulaanbaatar beherbergt mit etwa 1.688.000 Menschen fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung. Die Amtssprache ist Mongolisch im Khalkha-Dialekt, geschrieben in kyrillischer Schrift; seit 2025 finden traditionelle mongolische Schriftzeichen wieder Verwendung in offiziellen Dokumenten. Regionalsprachen wie Kasachisch, Tuwinisch und Burjatisch spiegeln die ethnische Vielfalt wider. Der tibetische Mahayana-Buddhismus bildet mit 51,7 % die bedeutendste Religion des Landes. Konfessionslose und Irreligiöse stellen 40,6 % der Bevölkerung. Der Islam wird von 3,2 % praktiziert, vorwiegend von ethnischen Kasachen in der Westmongolei. Schamanistische Traditionen, in denen Berge als Wohnorte von Geistern gelten, sind bis heute lebendig.

Bekannte Ziele und Gipfel in der Mongolei
Ice cave 2.180 m
Brojila Tara Canyon View
Debeli Namet
Ravnisava (Ranisava) 2.084 m
Stožina 1.908 m
Währung
Mongolischer Tögrög
Amtssprachen
Mongolisch
Zeitzone
UTC+07:00 bis UTC+08:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Reisepass, visumfrei

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 28.05.26 12:34 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Reisepass, visumfrei
Mindestgültigkeit Ausweisdokument: 6 Monate (ab Einreise)
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Alle Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen kurzfristigen Besuchs- oder Geschäftsaufenthalt von maximal 30 Tagen kein Visum.
Bei Einreisen aus Ländern ohne mongolische Botschaft oder bei vorheriger Abstimmung mit dem Ansprechpartner vor Ort können Visa – sofern für die Einreise erforderlich - auch am Flughafen ausgestellt werden. Dies ist aber vorab durch den Einladenden/Geschäftspartner in der Mongolei mit der mongolischen Ausländerbehörde abzuklären, die darüber eine schriftliche Bestätigung ausstellt, die der Reisende mitführen sollte, um von den Fluggesellschaften befördert zu werden.
Unabhängig von der Möglichkeit der Visumserteilung bei Einreise wird zu einer Einholung des Visums vor Reiseantritt geraten. Weitere Informationen erteilen die mongolischen Immigrationsbehörden.
Für längerfristige Aufenthalte oder andere Reisezwecke ist ein Visum erforderlich, das bei jeder mongolischen Botschaft beantragt werden kann.
Transitreisen
Der Flughafen "Chinggis Khaan" verfügt nicht über einen gesonderten Transitbereich, daher erfolgt auch bei Transitreisen eine Einreise in die Mongolei. Ein Visum ist dabei für deutsche Staatsangehörige nicht erforderlich; sie können sich bis zu 30 Tage visumsfrei in der Mongolei aufhalten.
Grenzübergänge für ausländische Staatsangehörige und Weiterreise nach China
Die Ein- bzw. Ausreise ist für ausländische Staatsangehörige nur über die folgenden Grenzübergangsstellen möglich:
- am internationalen Flughafen „Chinggis Khaan“ von Ulan Bator,
- per Zug von Russland aus in Sukhbaatar und von China aus in Zamyn Uud,
- an der mongolisch-chinesischen Grenze: Zamynd-Uud/Ereen (Dornogov Aimag/Ostgobi); Bichigt/Zuunhatavch (Sukhbaatar Aimag); Bulgan/Takashiken (Khovd Aimag)
- an der mongolisch-russischen Grenze: Altanbulag/Khiagt (Selenge Aimag); Tsgaan-Nuur/Tashanta (Bayan Ulgii Aimag); Ereentsav/Solovyovsk (Dornod Aimag); Borshoo/Khandgait (Uvs Aimag); Khankh/Mond (Khuvsgul Aimag);
Die Öffnungszeiten der genannten Grenzübergänge variieren je nach Grenzposten, sind zeitlich begrenzt und können sich kurzfristig ändern, insbesondere:
- an nationalen Feiertagen (in der Mongolei sowie im jeweiligen Nachbarland),
- bei behördlichen Anordnungen,
- aufgrund von Wetterbedingungen oder hohem Verkehrsaufkommen.
Gerade in der Hauptreisezeit sowie an Wochenenden und vor Feiertagen kann es zu Wartezeiten kommen.
- Beachten Sie die jeweiligen Reise- und Sicherheitshinweise und die geltende Teilreisewarnung für die Russische Föderation.
Aus- und Weiterreise in die Volksrepublik China
Für die Aus- und Weiterreise in die Volksrepublik China kann ein Visum erforderlich sein, das zwingend vor der Reise bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung eingeholt werden muss (Ausnahmen gelten nur für Aufenthalte bis zu 15 Tagen für geschäftliche und touristische Besuchsreisen und zum Transit). Weitere Fragen (z.B. zur Einreise per Kfz), beantwortet die zuständige chinesische Auslandsvertretung.
Hierbei ist zu beachten, dass nach geltendem chinesischen Einreiserecht der Visumsantrag im Land der Staatsangehörigkeit oder des gewöhnlichen Aufenthalts (der im Visumsverfahren nachgewiesen werden muss) eingereicht werden muss. Dies bedeutet, dass Reisende in der Mongolei durch die chinesische Botschaft in Ulan Bator kein Visum für China erhalten können.
Registrierung
Hotels und private Gastgeber sind verpflichtet, Gäste binnen 48 Stunden nach dem Einchecken zu registrieren.
Minderjährige
Ausländischen Reisenden unter 16 Jahren (bei mongolischer Staatsangehörigkeit unter 18) kann an der Grenze die Einreise verweigert werden, wenn sie nicht in Begleitung einer sorgeberechtigten Person sind. Wenn Minderjährige ohne Begleitung ihrer Sorgeberechtigten reisen, sollte im Vorhinein eine entsprechende notariell beglaubigte Vollmacht an die begleitende Person (im Original und in mongolischer Sprache mitzuführen) erteilt werden.
Minderjährige Doppelstaater
Die Ausreise Minderjähriger (insbesondere mit deutsch-mongolischer Staatsangehörigkeit) sollte von beiden Elternteilen schriftlich mittels einer notariell beglaubigten Vollmacht (im Original und in mongolischer Sprache mitzuführen) erlaubt worden sein. Die Ausreise minderjähriger Doppelstaater kann verweigert werden, wenn eine entsprechende Vollmacht fehlt, Zweifel am Reiseziel oder der Verdacht auf Kindesentführung (in Begleitung nur eines Erziehungsberechtigten) bestehen.
- Bitte beachten Sie, dass auch bei gemeinsamem Sorgerecht ein Elternteil eine Ausreisesperre für die gemeinsamen Kinder vor Gericht erwirken kann (travel ban).
- Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hinweise der Deutschen Botschaft Ulan Bator zum Thema „Grenzüberschreitende Kindesentziehung".
Einfuhrbestimmungen
Fremdwährungen dürfen unbegrenzt eingeführt, müssen aber deklariert werden. Die Ausfuhr ist bis zur Höhe des deklarierten Betrags möglich.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung MNT ist verboten.
Bei der Ausreise wird das Gepäck durch den mongolischen Zoll sehr häufig und streng nach Antiquitäten, wertvollen Mineralien, paläontologischen Funden, Metallen und Jagdtrophäen durchsucht. Jäger dürfen ihre persönlichen Jagdwaffen inklusive Munition ein- und wieder ausführen. Ausführliche Informationen sind auf der Webseite des mongolischen Zolls zu finden.
Einreise mit dem Kfz
Eine Einreise mit dem eigenen Kfz ist möglich. Das Fahrzeug wird bei Einreise in den Pass eingetragen. Sollte die Wiederausreise ohne das Kfz geplant sein, das Fahrzeug also im Land verbleiben oder per Container ausgeführt werden, empfiehlt es sich, das erforderliche Verfahren vorab mit dem mongolischen Hauptzollamt abzuklären, siehe auch Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr und Führerschein.
Tiere
Für die Ein- und Ausfuhr von Tieren müssen für jedes Tier ein Impfpass sowie eine aktuelle amtliche veterinärärztliche Bescheinigung des Ausfuhrlandes vorgelegt werden, aus der hervorgeht, dass das Tier nicht an ansteckenden Krankheiten leidet, vorschriftsmäßig geimpft und der Ausfuhrort frei von Seuchen ist. Ferner muss eine Ausreisegenehmigung vorliegen, aus der hervorgeht, dass das Tier aus dem Ursprungsland ausgeführt werden darf. Bei Einreise wird gegen eine Gebühr von 20.000 MNT (ca. 7 EUR) pro Tier an der Grenze eine Bescheinigung ausgestellt.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A Hepatitis B Typhus Tollwut Masern
Quelle: Auswärtiges Amt
Impfschutz
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Tollwut, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Meningitis (A/CW/Y) und FSME empfohlen.
Tuberkulose
Tuberkulose stellt in der Mongolei noch ein Gesundheitsproblem dar. Es werden ca. 200 Neuerkrankungen und Rückfälle pro 100.000 Einwohner und Jahr erfasst, Schätzungen liegen noch höher. Resistenz des Tuberkelerregers gegen die üblichen Tuberkulosemedikamente ist nicht selten.
Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. Tollwut ist in der Mongolei endemisch. Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Wildtiere (u.a. Bären), siehe Tollwut.
- Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und impfen. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und insbesondere Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
- Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
Frühsommermeningoenzephalits (FSME) und RSSE (Russian Spring Summer Encephalitis)
Diese von Zecken übertragene virale Hirnhautentzündung kommt vor allem im Norden an der Grenze zu Sibirien vor.
- Nehmen Sie rechtzeitig vor Einreise mit einem Reise-/Tropenmediziner wegen einer möglichen Impfung Kontakt auf.
- Schützen Sie sich zur Vermeidung von mücken- und zeckengebundenen Risiko bei exponierten Reisen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mücken- und Zeckenstichen.
Hand-, Fuß- und Mundkrankheit HFMD
Diese durch Kontakt oder Tröpfcheninfektion übertragene Entero- bzw. Coxsackievirusinfektion führt immer wieder zu Ausbrüchen, auch in Ulan Bator. Bei entsprechender Hygiene (Händehygiene) und Vermeidung von Kontakten mit Erkrankten ist mit einer erhöhten Gefährdung von Reisenden nicht zu rechnen.
Brucellose
In den letzten Jahren wurden regelmäßig Erkrankungen erfasst. Diese bakterielle, fieberhafte Erkrankung wird durch Kontakt mit kranken Tieren (Schafen, Ziegen, Rinder) oder Genuss von nicht ausreichend gekochten Milchprodukten übertragen.
- Seien Sie bei Rohmilch und Rohkäse vorsichtig.
Milzbrand (Anthrax)
Jedes Jahr kommt es in ländlichen Regionen zu kleinen Ausbrüchen dieser bakteriellen Infektion beim Menschen. Die Krankheit wird überwiegend durch kranke Rinder verursacht Ein Infektionsrisiko besteht nur bei Kontakt mit Tieren oder Umgang mit deren Produkten (Fellen, rohe Milch- bzw. Fleischprodukte).
Pest
Die Mongolei gehört zu den wenigen Ländern, in denen die Pest endemisch ist. Hier wird sie von erkrankten Murmeltieren auf den Menschen übertragen, da diese als Delikatesse gelten. Eine Gefahr der Übertragung besteht nur bei direktem Kontakt mit infizierten Nagern (z. B. bei der Jagd), mit unverarbeiteten Produkten, die aus ihnen hergestellt wurden, oder durch Stiche infizierter Flöhe. Für den normal Reisenden besteht praktisch kein Infektionsrisiko.
Luftverschmutzung
Besondere Belastungen verursacht im Winter die durch Fernheizwerke, Verkehr und die Ofenbeheizung der Jurten-Siedlungen entstehende und durch häufige Inversionswetterlage begünstigte extreme Luftverschmutzung. Diese überschreitet deutsche Grenzwerte um ein Vielfaches. Sowohl die Schadstoffemissionen, die im Winter Spitzenwerte erreichen, als auch die extreme Lufttrockenheit sind ursächlich für z. T. chronische Atembeschwerden und Bronchial-Erkrankungen. Diese gesundheitsbelastenden Umweltbedingungen sind besorgniserregend und werden in den Medien diskutiert.
Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z. B. über den World Air Quality Index.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und oft technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In den letzten Jahren haben in Ulan Bator private internationale Kliniken eröffnet (Intermed, SOS, Songdo, GrandMed), die erheblich zur Verbesserung der ambulanten und stationären Versorgung zumindest in der Hauptstadt beigetragen haben.
Nicht alle westlichen Medikamente - insbesondere Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen - sind in der Mongolei erhältlich.
- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
- Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.
- Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Fremdwährungen dürfen unbegrenzt eingeführt, müssen aber deklariert werden. Die Ausfuhr ist bis zur Höhe des deklarierten Betrags möglich.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung MNT ist verboten.
Bei der Ausreise wird das Gepäck durch den mongolischen Zoll sehr häufig und streng nach Antiquitäten, wertvollen Mineralien, paläontologischen Funden, Metallen und Jagdtrophäen durchsucht. Jäger dürfen ihre persönlichen Jagdwaffen inklusive Munition ein- und wieder ausführen. Ausführliche Informationen sind auf der Webseite des mongolischen Zolls zu finden.
Einreise mit dem Kfz
Eine Einreise mit dem eigenen Kfz ist möglich. Das Fahrzeug wird bei Einreise in den Pass eingetragen. Sollte die Wiederausreise ohne das Kfz geplant sein, das Fahrzeug also im Land verbleiben oder per Container ausgeführt werden, empfiehlt es sich, das erforderliche Verfahren vorab mit dem mongolischen Hauptzollamt abzuklären, siehe auch Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr und Führerschein.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

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Auswärtiges Amt

Weiteres zum Reiseland Mongolei

Neben den landschaftlichen und alpinen Eckdaten oben stehen praktische Aspekte, die das Bild der Mongolei als Reiseziel vervollständigen: die politische Lage, Zahlungsmittel in Steppe und Gebirge, Naturgefahren wie tektonische Aktivität im Altai oder Höhenkrankheit ab 3.000 m. Vieles davon ist hier anders gelagert als in klassischen Bergreisezielen — Bargeld bleibt außerhalb von Ulaanbaatar das einzige verlässliche Zahlungsmittel, Mobilfunk endet oft am Stadtrand, und Wildtiere wie Schneeleoparden oder Wölfe gehören abseits der Wege zur Realität. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zu Einreise, Gesundheit, Sicherheit und Infrastruktur zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Terrorismus
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Die Sicherheitslage im gesamten Land ist stabil.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
- Folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte.
Kriminalität
In der Hauptstadt Ulan Bator muss mit Großstadtkriminalität wie Taschendiebstahl, Raub sowie Trickbetrug gerechnet werden.
Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen insbesondere in touristisch frequentierten Gegenden/Einrichtungen vor, in Ulan Bator u.a. auf dem Narantuul-Markt, in Einkaufszentren, Kaufhäusern und in der Nähe bekannter Restaurants sowie Pubs und touristischer Sehenswürdigkeiten. Vereinzelt kann es zu gewalttätigen Handlungen alkoholisierter Personen, auch gegen ausländische Staatsangehörige, kommen.
Auch außerhalb der Städte gibt es vereinzelt Gewalt-, Raub- und Diebstahlsdelikte gegenüber Reisenden. Diese wurden in einigen Fällen von zugestiegenen Komplizen und dem Taxifahrer beraubt.
Sowohl in der Hauptstadt als auch auf dem Land kommt es vereinzelt zu Sexualdelikten, wovon auch ausländische Staatsangehörige betroffen sein können.
- Seien Sie insbesondere bei Dunkelheit in der Stadt vorsichtig.
- Meiden Sie ärmere Stadtviertel (Ger-Viertel).
- Nehmen Sie bei Taxifahrten stets auf der Rückbank Platz und lassen Sie das Zusteigen weiterer Fahrgäste nicht zu.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und prüfen Sie Preise vor Bestellungen, sofern eindeutige Preisangaben fehlen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Landeswährung ist der Tugrik (MNT). USD oder EUR können in allen Banken und Wechselstuben getauscht werden. 500- und 200-EUR-Scheine können wegen sich häufender Betrugsfälle abgelehnt werden. Bei beschädigten Scheinen ist unter Umständen der Wechselkurs schlechter.
Laut Gesetz müssen alle Zahlungen in mongolischen MNT erfolgen. Auf dem Land kann Geld nur in den Aimag-Zentren getauscht werden, vor längeren Reisen sollte daher ausreichend einheimische Währung in Ulan Bator eingetauscht werden.
In Ulan Bator gibt es mehr und mehr Geldautomaten, an denen mit gängigen Kredit- oder Debitkarten (Girocard, ggf. mit Maestro) Bargeld abgehoben werden kann. Ebenso kann in größeren Banken mit Kreditkarten Geld abgehoben werden. An einigen Banken ist die Abhebung mit einer Debitkarte möglich (z.B. Khaan-Bank). Auf dem Land ist eine derartige Geldversorgung nur selten möglich.
Alle größeren Hotels, Restaurants und Geschäfte, in denen Ausländer häufig verkehren, akzeptieren gängige Kreditkarten.
Die Nutzung mobiler Zahlungen per QR-Code nimmt vor allem in den Städten deutlich zu. Diese Bezahlsysteme werden überwiegend von lokalen Anbietern genutzt und setzen in der Regel ein mongolisches Bankkonto oder eine lokale App voraus; für ausländische Reisende sind QR-Zahlungen daher nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Die Mongolei liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.
Das Klima ist kontinental-semiarid. Kurze Regenzeiten erstrecken sich von Mitte Juli bis Mitte September.
Es kommt zu extremer Kälte im Winter und extremer Hitze im Sommer. Wetterbedingungen können sich rasch ändern.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Der Khüiten Peak im Tavan-Bogd-Massiv erreicht 4.374 m — und liegt im äußersten Westen der Mongolei, wo Russland und China gleichzeitig in Sichtweite liegen. Wer auf dem Gipfel steht, überblickt drei Länder auf einmal. Das Massiv ist von einer eindrucksvollen Gletscherlandschaft umgeben, die im Kontext der zentralasiatischen Steppe besonders unvermittelt wirkt. Der Blick vom höchsten Punkt der Mongolei macht das Ausmaß dieser weiten, menschenleeren Bergregion physisch spürbar.

Reisen in der Mongolei

Reisegebiete in der Mongolei

Bekannte Ziele und Gipfel in der Mongolei

Höhle 2.180 m

Ice cave

Die Ledena Pecina liegt auf 2.160 m Höhe im montenegrinischen Durmitor-Nationalpark. Die Eishöhle erstreckt sich über rund 100 m und führt durch eine 40 m lange Firnpassage zu einer großen Halle mit Eisstalagmiten.

Aussichtspunkt

Brojila Tara Canyon View

Der Aussichtspunkt liegt über der Tara-Schlucht im Durmitor-Nationalpark. Die als "Träne Europas" bekannte Schlucht erreicht eine Tiefe von bis zu 1.300 m. Der Canyon zählt zu den tiefsten Europas und ist UNESCO-Welterbe.

Gletscher

Debeli Namet

Der Debeli Namet liegt unter dem Šljeme (2.455 m) im Durmitor-Nationalpark Montenegro. Der kleine Gletscher existiert zwischen 2.030 und 2.170 m deutlich unter der regionalen Schneegrenze. Avalanche und Windverfrachtung ermöglichen sein Überleben in nordost-exponierter Lage.

Stadt

Žabljak

Žabljak liegt auf 1.456 m Höhe und ist damit die höchstgelegene Stadt des Balkans. Die montenegrinische Kleinstadt bildet das Zentrum des Durmitor-Nationalparks und gilt als Hauptort für montenegrinischen Bergtourismus.

Nationalpark

Nationalpark Durmitor

Der Durmitor-Nationalpark umfasst das gleichnamige Bergmassiv der Dinariden mit 48 Zweitausendern und wurde 1980 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Das 390 Quadratkilometer große Schutzgebiet schließt die 1.300 Meter tiefe Tara-Schlucht ein, die tiefste Schlucht Europas.

Sonstige

Schwarzer See

Der Schwarze See liegt auf 1.416 m am Fuß des Međed Peak im Durmitor-Nationalpark. Der Gletschersee besteht aus zwei durch eine schmale Meerenge verbundenen Teilseen, die im Sommer getrennt voneinander liegen. Er ist der größte und bekannteste der 18 Gletscherseen des Durmitor-Massivs.

Gipfel 2.084 m

Ravnisava (Ranisava)

Die Ravnisava erhebt sich auf 2.084 m im montenegrinischen Durmitor-Nationalpark. Der Gipfel liegt 9,2 km südwestlich von Žabljak inmitten der Dinarischen Alpen. Das Bergmassiv ist geprägt von 18 Gletscherseen und tiefen Flusstälern.

Gipfel 1.908 m

Stožina

Stožina ist ein 1.908 m hoher Gipfel im Durmitor-Gebirge in Montenegro. Der Berg gilt trotz seiner moderaten Höhe als charakteristisches Wahrzeichen des UNESCO-Weltkulturerbes Durmitor-Nationalpark. Die markante Form macht ihn zu einem der bekanntesten Berge der Region.

Gipfel 2.393 m

Prutaš

Der Prutaš erhebt sich auf 2.393 m im Durmitor-Massiv in Montenegro. Der Gipfel besticht durch seine charakteristischen vertikalen Sedimentschichten und gilt als einer der schönsten Aussichtspunkte des Nationalparks.

Gipfel 2.523 m

Bobotov Kuk

Der Bobotov Kuk erhebt sich auf 2.523 m als höchster Gipfel des Durmitor-Massivs in Montenegro. Mit einer Prominenz von 1.478 m überragt er die Dinarischen Alpen weithin sichtbar. Von seinem Gipfel reicht der Blick über die meisten montenegrinischen Gebirge bis zu Lovćen über der Adria.

Gipfel 2.313 m

Savin kuk

Der Savin kuk erhebt sich auf 2.313 m im Durmitor-Nationalpark als 14. höchster Gipfel des Massivs. Der Kalksteingipfel ist nach dem heiligen Sava benannt, der hier der Legende nach zu Gebet und Meditation verweilte.

Gipfel 1.246 m

Gradina

Die Gradina erhebt sich auf 1.246 m im Durmitor-Nationalpark in Montenegro. Der Gipfel liegt in den Dinarischen Alpen, einem UNESCO-Welterbegebiet seit 1980. Das Bergmassiv ist geprägt von 18 Gletscherseen und tiefen Schluchten.

Unsere Guides.

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Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Mongolei

Brauchen deutsche Reisende ein Visum für die Mongolei?

Zu den genauen Visa-Bestimmungen für die Mongolei liegen derzeit keine gesicherten Detailinformationen vor. Reisende sollten sich rechtzeitig vor der Abreise beim mongolischen Konsulat oder beim Auswärtigen Amt über die aktuell gültigen Einreiseregeln informieren. Die Anforderungen können sich kurzfristig ändern, daher ist eine individuelle Abklärung unbedingt empfohlen.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Bergtour in der Mongolei?

Die optimale Reisezeit für Trekking und Bergtouren in der Mongolei sind die Monate Juni bis August. In dieser Zeit sind die Temperaturen am angenehmsten und die meisten Routen gut passierbar. Mai und September bieten sich als Nebensaison an, erfordern jedoch bereits robustere Ausrüstung für kältere Nächte. Die Monate November bis April sollten wegen extremer Kälte bis −30 °C und schlechter Wegbedingungen gemieden werden.

Was hat es mit dem Zud-Phänomen in der Mongolei auf sich und wie beeinflusst es Trekking-Touren?

Als Zud bezeichnet man extreme Kältewellen, die typischerweise von November bis März auftreten und ein charakteristisches Merkmal des extremkontinentalen Klimas der Mongolei sind. Während dieser Ereignisse können Versorgungsrouten vollständig abgeschnitten und Bergregionen sowie die Steppe praktisch unzugänglich werden. Das Erfrierungs- und Unterkühungsrisiko ist in dieser Zeit extrem hoch, weshalb normales Trekking im Winter kaum möglich ist. Organisierte Winterexpeditionen mit erfahrenen lokalen Guides sind zwar möglich, erfordern aber eine sehr spezielle Ausrüstung und Vorbereitung. Spezielle Kameltouren in der Gobi sind vereinzelt schon im frühen Frühjahr ab März oder April buchbar.

Wie sicher ist Trekking in der Mongolei und welche Risiken sollte ich kennen?

Die Mongolei gilt grundsätzlich als sicheres Reiseland, die größten Herausforderungen sind jedoch die extreme Abgelegenheit vieler Regionen und die eingeschränkte medizinische Versorgung außerhalb Ulaanbaatars. Im Altai-Gebirge besteht ab 3.000 m Höhenkrankheitsgefahr, und Zud-Ereignisse können Wege und Versorgungsrouten abschneiden. Zecken in Steppe und Wäldern tragen FSME- und Borreliosegefahr, zudem sind Wölfe und Schlangen präsent. Eine Reiseversicherung mit Helikopter-Evakuierung ist unbedingt empfohlen, ebenso die Begleitung durch lokale Guides sowie ein Satellitentelefon oder Notfall-Kommunikationsgerät für abgelegene Touren.

Wie hoch ist das Höhenkrankheits-Risiko bei Bergtouren in der Mongolei?

Höhenkrankheit kann in der Mongolei ab circa 3.000 m auftreten, relevant vor allem bei Touren im Altai-Gebirge. Der höchste Punkt des Landes ist der Khüiten Peak im Tavan-Bogd-Massiv mit 4.374 m. Da die medizinische Versorgung außerhalb Ulaanbaatars sehr eingeschränkt ist und eine Helikopter-Rettung aus abgelegenen Gebirgsregionen kostspielig und zeitaufwendig sein kann, ist eine sorgfältige Akklimatisierung unerlässlich. Bei ersten Symptomen sollte sofort abgestiegen werden; eine Reiseversicherung mit Luftrettung ist obligatorisch.

Welche Währung gilt in der Mongolei und wie sollte ich mein Geld organisieren?

In der Mongolei wird mit dem Mongolischen Tögrög (MNT) bezahlt. Zuverlässige Geldautomaten gibt es nur in Ulaanbaatar und einigen Provinzhauptstädten; in der Steppe, in Gebirgsregionen und ländlichen Gebieten ist ausschließlich Bargeld akzeptiert. Lokale Guides, Pferde- und Kamelführer sowie Übernachtungen in Ger-Camps werden fast immer bar in Tögrög bezahlt. Ein Umtausch in Tögrög vor Reisebeginn in Ulaanbaatar – am Flughafen, in Banken oder Wechselstuben – wird dringend empfohlen, und stets ausreichend Bargeld für die gesamte Tour mitführen.

Welche körperliche Fitness brauche ich für eine Mongolei-Trekking-Tour?

Die Anforderungen variieren je nach Tourentyp erheblich: Steppentrekking mit Pferden gilt als moderat, während Hochgebirgstouren im Altai bis auf 4.374 m als anspruchsvoll eingestuft werden. Täglich sind je nach Route 4 bis 8 Stunden Gehzeit einzuplanen, und Touren dauern typischerweise zwischen 5 und 21 Tagen. Für alle Touren über 3.000 m ist eine bewusste Höhenakklimatisierung notwendig. Eine gute Grundkondition, Erfahrung mit mehrtägigem Trekking und witterungsgerechte Ausrüstung für extreme Temperaturschwankungen sind für alle Mongolei-Touren Grundvoraussetzung.

Benachbarte Länder

China Russland