Der Gardasee besitzt mit dem Aril bei Cassone den kürzesten Fluss Italiens – er ist nur 175 Meter lang und entspringt einer Karstquelle am Monte Baldo.
Der See entstand durch glaziale Erosion in einem tektonischen Graben, dessen Grund sich bis 500 m unter dem Meeresspiegel erstreckt. Der nördliche Teil liegt schmal zwischen den Voralpen, während sich der südliche Teil zu einem breiten Becken öffnet, umgeben von sanften Moränenhügeln aus der Würm-Eiszeit.
Der Hauptzufluss ist die Sarca aus dem Adamello-Massiv, der einzige Abfluss der Mincio. Charakteristische Winde wie der morgendliche Pelér und die nachmittägliche Ora prägen das lokale Klima. Die Region ist seit der Römerzeit besiedelt – am Benaco fand 268 n.Chr. eine entscheidende Schlacht gegen die Alemannen statt. Im Mittelalter kontrollierten die Scaliger das Ostufer und errichteten die mächtigen Burgen von Sirmione, Malcesine und Riva del Garda. Von 1405 bis 1797 stand das gesamte Seeufer unter venezianischer Herrschaft.
Der Gardasee besitzt mit dem Aril bei Cassone den kürzesten Fluss Italiens – er ist nur 175 Meter lang und entspringt einer Karstquelle am Monte Baldo.
Arco liegt fünf Kilometer nördlich des Gardasees in der italienischen Provinz Trentino. Die Stadt gilt als beliebtes Zentrum für Klettern und Mountainbiken. Das milde Klima machte Arco Ende des 19. Jahrhunderts zur Winterresidenz des österreichisch-ungarischen Kaiserhofs.
Die Cima Sat erhebt sich auf 1.245 m über Riva del Garda in den italienischen Gardaseebergen. Der Gipfel wird über den Klettersteig Via dell'Amicizia erreicht, der 1972 zum hundertjährigen Jubiläum der SAT eröffnet wurde. Vom Gipfel reicht der Blick über den tiefblauen Gardasee bis zu den Brenta-Dolomiten.
Die Cima Capi erhebt sich 909 m über dem Gardasee in den Gardaseebergen des Trentino. Der Berg ist über den Klettersteig Fausto Susatti zu erreichen, der durch historische Kriegsstellungen aus dem Ersten Weltkrieg führt. Die Route bietet Aussicht auf den Gardasee und die östlichen Gardaseeberge.
Der Monte Colodri erhebt sich 400 m über Arco am Gardasee. Der 1981 angelegte Klettersteig gilt als einer der bekanntesten Einsteiger-Klettersteige im Alto Garda. Die Route führt diagonal über Felsbänder mit durchgehender Drahtseilsicherung.
Torbole liegt am nördlichen Gardasee direkt an der Sarca-Mündung. Der Ort gilt als Windsurfmekka aufgrund der konstanten Winde und bietet Zugang zu den Gardaseebergen. Die Gemeinde Nago-Torbole besteht aus den beiden Fraktionen Torbole am Seeufer und dem höher gelegenen Nago.
Riva del Garda liegt am Nordende des Gardasees in der Provinz Trento. Die historische Stadt dient als Endpunkt der Alpenüberquerung von Meran und verbindet alpine Touren mit süditalienischem Flair. Der mittelalterliche Ortskern mit der imposanten Rocca prägt das Stadtbild.
Fiavé liegt auf 660 m in den Äußeren Judikarien am Nordrand der Gardaseeberge. Die italienische Gemeinde ist Ausgangspunkt für Wanderungen in die südlichen Alpenausläufer. Das nahegelegene Torfmoor birgt UNESCO-Welterbe-Pfahlbauten aus der Bronzezeit.
Der Monte Misone erhebt sich auf 1.803 m in den Gardaseebergen nordwestlich des Gardasees. Mit einer Prominenz von 1.040 m zählt er zu den markantesten Erhebungen der Prealpi Gardesane. Vom Gipfel reicht der Blick über den gesamten Gardasee.
Die Seilbahn Collio - Roccolo Crispe erschließt das Weinbaugebiet Collio in den Gardaseebergen. Sie verbindet das Tal mit den bewaldeten Höhenzügen zwischen Kastanienwäldern und alten Weideflächen. Der Bereich dient als Durchgangsstation auf der Alpenüberquerung von Salzburg nach Triest.
Der Gardasee ist mit 370 km² der größte italienische See zwischen Lombardei, Veneto und Trentino-Südtirol. Er liegt auf 65 m Höhe zwischen den Gardaseebergen und erstreckt sich von Riva del Garda im Norden bis Sirmione im Süden. Das submediterrane Klima und die spektakulären Bergkulissen machen ihn zu einem der beliebtesten Alpenseen.
Der Tennosee liegt auf 570 m Höhe im Trentino, wenige Schritte vom mittelalterlichen Dorf Canale di Tenno entfernt. Der See entstand um 1100 durch eine Bergrutschung vom Monte Misone, die das Tal blockierte. Mit 195.190 m² Fläche ist er der sechstgrößte See des Trentino.
Die Funivia Sardagna verbindet Trento mit dem Ortsteil Sardagna und überwindet dabei 400 Höhenmeter in nur vier Minuten Fahrtzeit. Die 1925 eröffnete Seilbahn verkehrt täglich von 7:00 bis 22:30 Uhr und transportiert bis zu 13 Personen pro Kabine.
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