Land

Italien

🇮🇹

Italien liegt in Südeuropa als langgestreckte Halbinsel, die tief in das Mittelmeer ragt. Im Norden grenzt das Land an Frankreich, die Schweiz, Österreich und Slowenien. Der Alpenbogen bildet die nördliche Grenzregion mit Gipfeln über 4.000 m. Der Mont Blanc — auf Italienisch Monte Bianco — erreicht als höchster Punkt des Landes 4.810 m. Die Küstenlinie liegt auf Meereshöhe, womit die Höhendifferenz zwischen dem Mittelmeer und dem Alpenkamm nahezu 4.810 m beträgt. Die Dolomiten in den Ostalpen und das Matterhorn in den Westalpen prägen das alpine Profil des Landes. Das Gesamtgebiet Italiens umfasst 301.340 km². Der Apennin durchzieht als Gebirgszug das gesamte Rückgrat der Halbinsel bis in den Süden.

Italien ist eine unitäre parlamentarische Republik seit 1946. Das Land zählt rund 59 Millionen Einwohner, die Hauptstadt ist Rom — Sitz des Papsttums und historisches Zentrum des westlichen Christentums. Die Amtssprache ist Italienisch; in mehreren Regionen sind Minderheitensprachen offiziell anerkannt, darunter Deutsch im Südtirol, Französisch im Aostatal und Slowenisch in Friaul-Julisch Venetien. Die alpine Geschichte des Landes reicht weit zurück: Ötzi, eine Gletschermumie datiert auf 3400–3100 v. Chr., belegt die Nutzung hochalpiner Routen seit über 5.000 Jahren. Der Club Alpino Italiano wurde 1863 gegründet. Die Erstbesteigung des Mont Blanc gelang am 8. August 1786 durch Michel-Gabriel Paccard und Jacques Balmat.

Bekannte Ziele und Gipfel in Italien
Monte Cevedale 3.769 m
Sulden 1.906 m
Valsavarenche
Arco
Ortler 3.905 m
Währung
Euro
Amtssprachen
Katalanisch, Deutsch, Englisch, Italienisch, Sardisch
Zeitzone
UTC+02:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 18.05.26 08:48 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Personalausweis reicht (EU/Schengen)
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Ja
- Vorläufiger Personalausweis: Ja, muss gültig sein
- Kinderreisepass: Ja
Wichtig: Für Weiterreisen mit der Fähre von italienischen Häfen aus benötigt jeder Reisende (auch Kinder egal welchen Alters) ein gültiges Reisedokument und ggf. ein gültiges Visum. Auch beim Check-in in Hotels ist für jeden Reisenden ein gültiges Reisedokument vorzulegen.
Anmerkungen:
Italien ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen daher grundsätzlich seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein. Es wird jedoch empfohlen nur mit gültigem Ausweis nach Italien zu reisen.
Minderjährige
Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten mitführen.
- Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Einfuhrbestimmungen
Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Bei der Ein- und Ausreise nach und von Italien muss eine Bargeldmenge, die den Betrag von 10.000 EUR übersteigt, deklariert werden.
Tiere
Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.
Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A Hepatitis B Masern Dengue-Fieber
Quelle: Auswärtiges Amt
Aktuelles
In der italienischen Region Kampanien besteht Anfang 2026 ein Hepatitis-A-Ausbruch, der mit dem Verzehr von Meeresfrüchten in Zusammenhang zu stehen scheint.
- Verzichten Sie auf den Verzehr von rohen Meeresfrüchten.
- Beachten Sie grundlegende Hygienemaßnahmen und befolgen Sie Anweisungen der Behörden.
- Eine Hepatitis A-Impfung kann in Betracht gezogen werden.
Impfschutz
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Reiseimpfungen:
Nach individueller Indikation sind Impfungen gegen Hepatitis A und Hepatitis B angeraten.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Es besteht in Italien für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.
- Lassen Sie sich frühzeitig ärztlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Chikungunyafieber und Denguefieber kann in den Sommermonaten vereinzelt in Italien durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen werden. In den Sommermonaten kann es zudem zu saisonalen Ausbrüchen von West-Nil-Fieber kommen.
- Schützen Sie sich insbesondere tagsüber und in der Dämmerung vor Mückenstichen, siehe Schutz vor Insekten.
- Es gibt Impfung gegen Chikungunyafieber und Denguefieber. Für Italien sind die Impfungen i.d.R. nicht notwendig.
Das im Norden saisonal vorkommende Phlebotomusfieber oder Toskanafieber wird durch kleine Sandfliegen übertragen und verursacht v.a. Kopf- und Gliederschmerzen.
- Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Oberteile) und verwenden Sie Insektenschutzmittel, siehe Schutz vor Insekten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die mit Durchfällen einhergehen.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
HIV-Infektionen, Mpox und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich individuell bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
- Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der STIKO für eine Impfung erfüllen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Bei der Ein- und Ausreise nach und von Italien muss eine Bargeldmenge, die den Betrag von 10.000 EUR übersteigt, deklariert werden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

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Schweiz
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Weiteres zum Reiseland Italien

Neben den geographischen und alpinhistorischen Eckdaten oben gibt es praktische Aspekte, die das Bild des Reiselands komplettieren: politische Lage, Zahlungsmittel, Naturgefahren wie Vulkanausbrüche und Erdbeben sowie Einreise und Gesundheit. Vieles davon ist landestypisch gelagert: In den abgelegenen Bergregionen der Alpen und des Apennin empfiehlt sich Bargeld, aktive Vulkane wie Ätna und Stromboli prägen das tektonisch bewegte Süditalien, und der Permafrost in den Hochlagen der Alpen verändert sich durch steigende Temperaturen spürbar. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Aktuelles
Quelle: Auswärtiges Amt
Massive Einschränkungen im Reiseverkehr am Brenner am 30. Mai 2026
Am Samstag, den 30. Mai 2026, kommt es aufgrund einer Demonstration gegen die Verkehrsbelastung im Tiroler Wipptal auf der A13 Brenner Autobahn bei Matrei am Brenner zu einer Verkehrssperrung des gesamten Brennerkorridors in Tirol/Österreich:
- Sperrung der A 13 Brenner Autobahn (Vollsperrung der Autobahn zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brenner in beide Fahrtrichtungen) von 11 bis 19 Uhr (für Lkw ab 9 Uhr);
- Sperrung der B 182 Brennerstraße sowie der L 38 Ellbögener Straße für den Durchzugsverkehr von 11 bis 19 Uhr zur Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit.
Aufgrund des ohnehin erhöhten Verkehrsaufkommens (Pfingstferien) sind daher Verkehrsverzögerungen in ganz Tirol zu erwarten.
Die Tiroler Landesregierung empfiehlt, am 30. Mai 2026 auf nicht notwendige Autofahrten zu verzichten. Reisenden wird dringend empfohlen, Tirol am 30. Mai 2026 weiträumig zu umfahren oder die Reisezeiten entsprechend anzupassen, da mit massiven Staus und Wartezeiten vor den Sperrpunkten sowie verstärkten Verkehrskontrollen zu rechnen ist.
Es gibt keine Ausweichmöglichkeit. Auch an den Tagen vor und nach dem 30. Mai 2026 mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Informationen zur aktuellen Verkehrslage bieten die zuständigen Behörden und Automobilclubs:
- Land Tirol (Verkehrsinformationen)
- ASFINAG
- ÖAMTC Verkehrsservice

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Terrorismus
Die italienischen Sicherheitsbehörden haben in allgemeiner Form auf die Gefahr terroristischer Anschläge hingewiesen und ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Eine erhöhte Gefährdung durch Terrorismus auch an religiösen Stätten kann nicht ausgeschlossen werden.
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei unvorhergesehenen Ereignissen aufmerksam.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Kriminalität
Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen vor allem in Touristenzentren und an Stränden vor.
Mit Trickbetrug werden Touristen durch Hinweise auf eine angebliche Reifenpanne oder abgefahrene Rück- bzw. Seitenspiegel sowie Anrempeln, auch z.B. mit Beschmutzen der Kleidung durch Eis, Pizza u.ä., abgelenkt und dann durch Komplizen beraubt. Grundsätzlich ist in allen größeren italienischen Städten an den jeweiligen zentralen touristischen Orten wie auch Bahnhöfen und belebten Metrostationen besondere Achtsamkeit geboten. Besonders gilt dies auf den Bahnstrecken vom Flughafen Rom-Fiumicino in die Innenstadt, in den Bahnhöfen selbst und in Bussen, hier insbesondere den Linien 40, 62 und 64, außerdem in Mailand vor allem auf dem Domplatz und in der Fußgängerzone, in Venedig an den Haltestellen und Fahrscheinschaltern für das Linienboot („Vaporetto“) und in Neapel auf den Buslinien R2, 152 und 202, die das Zentrum mit dem Bahnhof verbinden.
Autoeinbrüche kommen häufig vor. Es werden immer wieder Fahrzeuge und Wohnmobile mit komplettem Inhalt gestohlen. Besondere Vorsicht ist beim Abstellen von Autos in Strandnähe geboten, z.B. in Ostia, Fiumicino und Fregene bei Rom. Gleiches gilt auch für unbedachte Parkhäuser und auf unbewachten Stellplätzen.
In größeren Städten, wie z.B. Neapel, Rom, Mailand und Turin, werden Taschen oder Fotoapparate sowie wertvolle Uhren oder Schmuck von vorbeifahrenden motorisierten Zweirädern aus entrissen.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flug- und Fährhäfen, Bahnhöfen, in Zügen, im Bus, in Fußgängerzonen und an Stränden und Touristenattraktionen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Tragen Sie Taschen und Fotoapparate nicht zur Straßenseite hin.
- Verzichten Sie insbesondere in größeren und stark frequentierten Städten auf das Tragen wertvoller Uhren und Schmuck.
- Lassen Sie keine Wertsachen, Ausweise und anderen Gegenstände im Auto zurück, sondern Handschuhfach und ggf. auch eine Kofferraumabdeckung geöffnet, um potentiellen Einbrechern zu zeigen, dass ein Einbruch nicht lohnt.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Die Obergrenze für Barzahlungen in Italien liegt seit 2023 bei einem Höchstbetrag von 4.999 EUR. Auch Touristen sind davon betroffen, wenn diese z. B. gebuchte Unterkünfte oder Mietwagenrechnungen und Ähnliches begleichen wollen. Rechnungen, die über diesen Betrag hinausgehen, können nur mit Kreditkarte, Debitkarte (Girocard) oder per Überweisung beglichen werden. Nähere Informationen erteilt die deutsche Botschaft in Rom.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Der italienische Zivilschutz stellt detaillierte Informationen über verschiedene Naturrisiken, wie z.B. Erdbeben oder Vulkanausbrüche und damit verbundene Notfallpläne, in englischer Sprache zur Verfügung.
Erdbeben
Italien liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weshalb es häufiger zu zum Teil schweren Erdbeben kommt.
Vulkanausbrüche
Mehrere Vulkane in Italien sind immer wieder aktiv.
Die phlegräischen Felder in Kampanien werden als Supervulkan eingestuft und zeigen immer wieder Veränderungen, die in der Vergangenheit auch zu Evakuierungsmaßnahmen führten. Der Vesuv in unmittelbarer Nähe bei Neapel brach zuletzt 1944 aus und steht unter Beobachtung.
Der Ätna auf Sizilien ist der aktivste Vulkan Europas und zeigt jüngst, wie auch der Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Insel, leichtere Eruptionen, die teilweise Unterbrechungen im Flugverkehr nach sich ziehen.
- Meldungen zu aktuellen Naturereignissen finden Sie auf der Webseite des italienischen Zivilschutzes (Protezione Civile).
- Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft zu möglichen Auswirkungen auf bereits gebuchte Flüge.
- Bitte informieren Sie sich über die Webseite des Flughafens Catania.
Überschwemmungen, Lawinen und Stürme
Im Norden herrscht mitteleuropäisches, im Zentrum und Süden mediterranes Klima.
Ganzjährig, insbesondere in den Sommermonaten, kommt es in Norditalien aufgrund starker Regenfälle und Unwetter zu Überschwemmungen und Erdrutschen, die zu Verkehrsbeeinträchtigungen führen können.
In den Wintermonaten besteht in den Bergen Norditaliens häufig die Gefahr von Lawinen und Erdrutschen.
Bei Tauwetter besteht insbesondere in Norditalien die Gefahr von Überschwemmungen.
Venedig ist zur Hochwasserzeit (Acqua alta) regelmäßig von Überschwemmungen betroffen, sodass einige Plätze und Gassen unpassierbar werden. Auch in Rom kann es nach Starkregen zu Überschwemmungen kommen.
Im gesamten Mittelmeerraum kann es ganzjährig, insbesondere im Spätsommer sowie in den Herbst- und Wintermonaten zu schweren Stürmen bis hin zu sogenannten „Medicanes“ kommen. In der Folge sind Überschwemmungen und Erdrutsche sowie erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen möglich. Bei Ausrufung des Notstands durch die italienischen Behörden aufgrund wetterbedingter Großschadensereignisse sollte den Anweisungen des italienischen Katastrophenschutzes (Dipartimento della Protezione Civile) sowie der örtlichen Stellen unbedingt Folge geleistet werden.
Busch- und Waldbrände
Vor allem in den Sommermonaten kommt es in Italien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Die Feuer können sich durch wechselnde Windrichtungen schnell ausbreiten oder wieder neu entfachen. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur, auch in Tourismusgebieten, muss in diesen Fällen gerechnet werden; es kann jederzeit zu Straßensperren und weiteren Einschränkungen kommen. Auch die Luftqualität ist in diesen Fällen zum Teil stark beeinträchtigt.
- Informieren Sie sich über sog. „Ebenen“ bzw. Detaileinstellungen in Online-Kartendiensten über aktuelle Informationen zu Bränden und zur Luftqualität.
Hitze
Vor allem in den Sommermonaten kommt es häufig zu Hitzewellen mit Temperaturen bis zu 40° C. Insbesondere für Säuglinge, Kinder, Senioren sowie Menschen, die an chronischen Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufs etc. leiden, ist besondere Vorsicht geboten. Aufenthalte in der Sonne und überfüllte öffentliche Bereiche sollten möglichst gemieden werden. Gleiches gilt für körperliche Anstrengung in der Mittagshitze.
- Nehmen Sie bei Spaziergängen und Wanderungen Sonnenschutz und ausreichend große Mengen Trinkwasser sowie ein aufgeladenes Mobiltelefon mit.
Dürre in Mittel- und Süditalien
In den mittleren und südlichen Regionen Italiens, insbesondere auf Sizilien, herrscht erheblicher Wassermangel. Die italienischen Behörden haben deshalb Dürre-Warnungen für betroffene Regionen Italiens ausgegeben und auf der Webseite von ISPRA veröffentlicht.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Rettungs- und Sicherheitskräfte.
- Aktuelle Wetterwarnungen bietet MeteoAlarm.
- Wählen Sie die europäische Notfallnummer 112, wenn Sie sich in einer Notlage befinden. Sie können dann sofort geortet werden, sodass entsprechende Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.​​​​​​​
- Machen Sie sich mit den Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.
- Informieren Sie sich zu aktuellen Erdbeben und vulkanischer Aktivität beim Dipartimento della Protezione Civile.
- Informieren Sie sich im Winter für die Alpen über die Lawinengefahr beim Nationalen Dienst für Schnee- und Lawinenvorhersage bzw. für Triol, Südtirol und Trentino im Euregio-Lawinen.report und beachten Sie Absperrungen. Weitere Informationen bietet z.B. auch der Automobile Club d'Italia ACI.
- Beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Fall einer Sturmwarnung.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Die Erstbesteigung des Mont Blanc im Jahr 1786 durch Michel-Gabriel Paccard und Jacques Balmat gilt als Geburtsstunde des modernen Alpinismus — und dieser Moment der Geschichte gehört zu Italien. Der Mont Blanc, auf Italienisch Monte Bianco, markiert mit 4.810 m Italiens höchsten Punkt. Was viele nicht wissen: Der Berg, den die Welt mit Frankreich verbindet, ist zugleich ein zutiefst italienischer Gipfel. Wer die Südseite begeht, erlebt eine vollkommen andere Bergwelt — steil, wild und weniger begangen als die bekannte Nordroute.

Reisen in Italien

Reisegebiete in Italien

Bekannte Ziele und Gipfel in Italien

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Sonstige

Valsavarenche

Valsavarenche liegt am Ende des gleichnamigen Tals im italienischen Gran Paradiso Nationalpark. Das Bergdorf dient als zentraler Ausgangspunkt für Hochtouren auf den Gran Paradiso und Skitouren in der Region. Von Pravieux und Le Pont führen die Zustiege zu den Schutzhütten Rifugio Chabod und Rifugio Vittorio Emanuele.

Stadt

Arco

Arco liegt fünf Kilometer nördlich des Gardasees in der italienischen Provinz Trentino. Die Stadt gilt als beliebtes Zentrum für Klettern und Mountainbiken. Das milde Klima machte Arco Ende des 19. Jahrhunderts zur Winterresidenz des österreichisch-ungarischen Kaiserhofs.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Sattel 2.240 m

Sellajoch

Das Sellajoch verbindet auf 2.240 m das Val di Fassa mit dem Grödner Tal zwischen Sellagruppe und Sassolungo. Der Pass ist zentraler Ausgangspunkt für Klettersteige und Wanderungen in beide Dolomiten-Massive.

Gipfel 4.061 m

Gran Paradiso

Der Gran Paradiso erhebt sich auf 4.061 m als höchster Berg, der vollständig in Italien liegt. Der Normalweg über den Laveciau-Gletscher führt zur charakteristischen Madonnenstatue am Gipfel. Die Route gilt als einer der leichtesten Viertausender der Alpen.

Sattel 2.734 m

Santnerpass

Der Santnerpass liegt auf 2.734 m zwischen Eggental und Vajolettal im Rosengarten-Massiv. Der gleichnamige Klettersteig gilt als Dolomiten-Klassiker mit technisch anspruchsvoller Route durch Absturzgelände. Der Pass verbindet mehrere Täler und bietet Zugang zu den berühmten Vajolet-Türmen.

Sattel 2.040 m

Colle Crest

Der Colle Crest liegt auf 2.040 m zwischen dem Fatinaire-Tal und Valle di Ribordone. Der Pass bietet weite Sicht in die Poebene und verbindet zwei Täler der Gran-Paradiso-Gruppe. Er ist Etappenziel der Grande Traversata delle Alpi.

Sattel 2.277 m

Forcella Ambrizzola

Die Forcella Ambrizzola liegt auf 2.277 m zwischen Val Fiorentina und Val del Boite. Der Pass bildet einen strategischen Knotenpunkt der Alta Via 1 der Dolomiten. Von hier eröffnet sich das Panorama auf Monte Pelmo und Becco di Mezzodì.

Gipfel 3.283 m

Monte Mandrone

Der Monte Mandrone erhebt sich auf 3.283 m in der Adamello-Presanella-Gruppe. Der Gipfel liegt am Rand des Mandrone-Gletschers und bietet Blick auf die imposante Nordwand des Monte Adamello. Die Besteigung erfolgt über eine leichte Gletscherroute vom Passo della Valletta.

Unsere Guides.

Unsere erfahrenen und zuverlässigen Guides führen dich sicher durch dein alpines Abenteuer und teilen ihre Leidenschaft für die Berge mit dir. Hier lernst du sie kennen.

Frag unsere Experten.

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Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Italien

Brauchen EU-Bürger ein Visum für Italien?

Nein, EU- und EWR-Bürger können ohne Visum nach Italien einreisen und benötigen lediglich einen gültigen Personalausweis. Für Nicht-EU-Bürger gilt die Schengen-Regelung: visumfreier Aufenthalt von maximal 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen. Innerhalb des Schengen-Raums finden keine Grenzkontrollen statt. Vatikanstadt und San Marino sind ohne zusätzliche Einreiseformalitäten erreichbar.

Wie lange muss mein Reisepass für eine Reise nach Italien gültig sein?

Für die Einreise nach Italien sollte der Reisepass mindestens noch 6 Monate gültig sein. EU-Bürger können alternativ mit einem gültigen Personalausweis einreisen. Es empfiehlt sich, die Gültigkeit der Reisedokumente rechtzeitig vor Reiseantritt zu prüfen.

Wann ist die beste Reisezeit für Bergtouren in Italien?

Die Hauptsaison für Bergtouren in Italien erstreckt sich von Mai bis Oktober, wenn stabile Hochdruckwetterlagen in den Alpen und Dolomiten vorherrschen, die Hütten geöffnet sind und lange Tageslichtstunden genutzt werden können. Hochgebirgstouren von November bis März sind nur erfahrenen Alpinisten empfohlen. Den August in Küstenstädten sollte man wegen extremem Massentourismus und Hitze meiden. Für Wintersport in den Alpen bietet sich die Zeit von Dezember bis März an.

Welche Besonderheiten sollte ich bei der Reiseplanung für verschiedene Regionen Italiens beachten?

Die Klettersteig-Saison in den Dolomiten läuft von Mai bis Oktober, während Süditalien und Sizilien ganzjährig bereisbar sind — am besten von März bis Mai sowie von September bis November. Skitouren in den Alpen sind von Dezember bis April möglich. In den Alpen sollten Wanderer besonders auf Nachmittags-Gewitter im Sommer achten, da Wetterwechsel sehr schnell eintreten können.

Wie sicher ist Italien als Reiseziel für Bergwanderer?

Italien gilt als grundsätzlich sicheres Reiseziel mit politischer Stabilität, einem gut funktionierenden Gesundheitssystem und ausgebauter Infrastruktur. In touristischen Großstädten wie Rom, Neapel, Florenz und Mailand sollte man Wertgegenstände sichern und in U-Bahnen sowie auf Märkten auf Taschendiebe achten. In den Alpen und Dolomiten bestehen Lawinen- und Steinschlaggefahr, besonders im Winter und Frühling. Für anspruchsvolle Hochtouren wird empfohlen, offizielle Bergführer (Guide Alpine) zu engagieren und vor jeder Tour Lawinenwarnungen sowie Wetterdienste zu konsultieren. Im Notfall ist die 112 für alle Notfälle und die 118 für medizinische Notfälle erreichbar.

Wie hoch ist das Höhenkrankheits-Risiko bei Bergtouren in Italien?

Höhenkrankheit (AMS) kann in Italien ab etwa 2.500 bis 3.000 Metern auftreten und ist daher vor allem bei Hochtouren in den Alpen relevant. Bei mehrtägigen Hochtouren sollte ausreichend Zeit für die Akklimatisierung eingeplant werden; bei ersten Symptomen wird sofortiger Abstieg empfohlen. Auf Schnee- und Gletscherrouten ist zudem die UV-Strahlung extrem hoch, weshalb guter Sonnenschutz unerlässlich ist. Für Zecken in Wäldern und mittleren Lagen kann eine FSME-Impfung für bestimmte Regionen empfehlenswert sein. Im Notfall steht der alpine Rettungsdienst (Soccorso Alpino) mit Hubschrauberevakuierung unter den Notrufnummern 118 oder 112 zur Verfügung.

Welche Währung gilt in Italien und wie komme ich am besten an Bargeld?

In Italien gilt der Euro (EUR). Geldautomaten sind flächendeckend in Städten, Touristenzentren und alpinen Orten verfügbar; in sehr abgelegenen Bergregionen kann die Verfügbarkeit eingeschränkt sein. Auf Berghütten (Rifugi) ist Bargeld nach wie vor empfehlenswert, obwohl zunehmend auch Kreditkarten akzeptiert werden — eine Vorabreservierung ist auf Hütten oft notwendig. In kleinen Bergdörfern, ländlichen Regionen des Südens und auf abgelegenen Hütten dominiert Bargeld. Für günstige Wechselkurse empfehlen sich Geldautomaten gegenüber Wechselstuben.

Welche körperliche Fitness benötige ich für Bergtouren in Italien?

Die Anforderungen an die körperliche Fitness variieren in Italien stark je nach gewählter Route. Einfache Wanderwege sind für alle Fitnessniveaus geeignet, während anspruchsvolle Hochtouren und Klettersteige in den Dolomiten oder Alpen erfahrenen Bergsteigern vorbehalten sind. Tägliche Gehzeiten liegen je nach Tour zwischen 4 und 9 Stunden, und typische Touren dauern zwischen 3 und 14 Tagen. Eine spezielle Höhenakklimatisierung ist bei den meisten Touren nicht zwingend erforderlich, sollte aber bei mehrtägigen Hochtouren über 2.500 Metern eingeplant werden.

Unterkünfte in Italien

Benachbarte Länder

Österreich Schweiz Frankreich Kroatien Slowenien