Die Región de Atacama in Chile bildet das Herzstück der Atacama-Wüste und beherbergt mit dem Nevado Ojos del Salado (6.893 m) den höchsten Vulkan der Welt. Die charakteristischen Quergebirgszüge verbinden die Küstenkordillere mit den Anden und schaffen ein einzigartiges Hochgebirgsrevier, wo Sechstausender direkt aus der trockensten Wüste der Erde emporragen. Die polnische Anden-Expedition von 1937 prägte hier die alpine Geschichte, als Jan Alfred Szczepański und Justyn Wojsznis den Ojos del Salado erstmals bestiegen.
Das Spektrum konzentriert sich auf anspruchsvolle Expeditionen mit mittelschwerer Kletterei bis 50° und Frontalzackentechnik – die extreme Trockenheit und Höhenlage bis knapp 7.000 m erfordern absolute Expedition serfahrung. Die Atacama-Puna bietet acht benannte Sechstausender, darunter Tres Cruces, Incahuasi und San Francisco, alle geprägt von vulkanischer Geologie und bereits von Inka-Völkern als heilige Berge verehrt.
Die Expeditionssaison konzentriert sich auf den chilenischen Sommer von November bis Februar sowie den Herbst von April bis Mai. Das extrem trockene Wüstenklima mit Temperaturen von -40°C bis +51°C und das Fehlen jeglicher Vegetation oberhalb 4.000 m machen logistische Vorbereitung und Akklimatisation entscheidend.