Land

Chile

🇨🇱

Chile erstreckt sich entlang der Westküste Südamerikas über mehr als 4.300 km von Nord nach Süd. Das Land grenzt im Osten an Argentinien und Bolivien, im Norden an Peru. Die Anden bilden die gesamte Ostgrenze und prägen das alpine Profil des Landes grundlegend. Der höchste Punkt, der Nevado Ojos del Salado, erreicht 6.891 m und gilt als höchster Vulkan der Erde. Der tiefste Punkt liegt auf Meereshöhe an der Pazifikküste. Die maximale Ost-West-Ausdehnung beträgt lediglich 350 km — die Höhendifferenz von über 6.800 m konzentriert sich damit auf eine außergewöhnlich kurze horizontale Distanz. Die Gesamtfläche Chiles umfasst 756.102 km².

Chile ist eine präsidiale Republik mit einer Verfassung, die zuletzt 2005 grundlegend geändert wurde. Die Hauptstadt Santiago liegt im zentralen Landesteil. Rund 18,5 Millionen Menschen leben in Chile. Die Bevölkerung setzt sich vor allem aus Mestizen und Chilenen europäischer Abstammung zusammen; die Mapuche sind die bedeutendste indigene Gruppe und pflegen mit Mapudungun ihre eigene Sprache. Spanisch ist die einzige Amtssprache. Die römisch-katholische Kirche prägt die Religionsgeschichte des Landes; evangelisch-protestantische Konfessionen haben in den vergangenen Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen. Die Hochanden besaßen für die Inka rituelle Bedeutung — Vulkane und Hochgipfel galten als heilige Orte. Ab den 1990er Jahren entwickelten sich geführte Expeditionen zum Nevado Ojos del Salado und in die Atacama zu einem wachsenden Reisesegment.

Bekannte Ziele und Gipfel in Chile
Pucón
Ojos del Salado 6.891 m
Salar de Pedernales
Cerro Puntiagudo 1.630 m
Cerro San Cristóbal
Währung
Chilenischer Peso
Amtssprachen
Spanisch
Zeitzone
UTC-06:00 bis UTC-03:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Reisepass, visumfrei

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 31.03.26 10:26 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Reisepass, visumfrei
Mindestgültigkeit Ausweisdokument: 6 Monate (ab Einreise)
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja, auch wenn die offizielle Anerkennung aussteht
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum.
Bei der Einreise wird eine kostenlose „Tarjeta Única Migratoria“ als Einreisebeleg ausgestellt, die zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt und das verpflichtende Ausreisedatum nennt. Reisende sollten diesen Einreisebeleg gut aufheben, da er bei Ausreise wieder abgegeben werden muss.
Bei Verlust oder Diebstahl ist vor Ausreise von der „Policía de Investigaciones (PDI)“ am Flughafen Santiago, Tel. +56 2 26901781, bei jeder PDI-Dienststelle in anderen Regionen oder über die Webseite der PDI online ein Ersatzbeleg zu beantragen.
Längerfristiger Aufenthalt
Bei einem beabsichtigten Aufenthalt von mehr als 90 Tagen muss ein Visum vor der Einreise online über die Plattform des Servicio Nacional de Migraciones (SERMIG) beantragt werden. Die örtlich zuständigen chilenischen Auslandsvertretungen sind am Visumsverfahren nicht beteiligt.
Reisen auf die Osterinsel/Rapa Nui
Für Reisen auf die als Sondergebiet erklärte Osterinsel/Rapa Nui ist vorab ein Einreiseformular auszufüllen. Der maximale Aufenthalt von Touristen oder Gästen darf 30 Tage nicht überschreiten.
Die von der chilenischen Regierung veröffentlichten Einreisebestimmungen finden Sie hier.
Minderjährige
Für Reisen mit minderjährigen Kindern gelten in Chile besonders strikte Vorschriften. Auch wenn diese grundsätzlich nur für in Chile lebende Kinder gelten, kommt es regelmäßig auch zu erheblichen Problemen für Reisende aus Deutschland, insbesondere, wenn die Kinder die doppelte Staatsangehörigkeit besitzen oder anderweitig eng mit Chile verbunden sind.
Bei Ein- und Ausreisen ist für allein oder nur mit einem Elternteil reisende minderjährige Kinder eine von einem deutschen oder chilenischen Notar oder einer chilenischen Auslandsvertretung beglaubigte Reisegenehmigung des nicht mitreisenden Elternteils erforderlich. Zur Erteilung der Reisegenehmigung muss neben den gültigen Ausweisdokumenten von Eltern und Kind auch die Geburtsurkunde vorgelegt werden. Die Beglaubigung durch einen deutschen Notar muss zusätzlich mit der Apostille versehen werden.
Die von einer chilenischen Auslandsvertretung beglaubigte Reisegenehmigung muss nach Einreise und vor Ausreise aus Chile zusätzlich vom chilenischen Außenministerium überbeglaubigt werden. Nähere Informationen erteilt die Botschaft der Republik Chile in Berlin.
- Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Einfuhrbestimmungen
Devisen dürfen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden. Reisende, die Bargeld oder Wertpapiere im Wert von mehr als 10.000 USD mitführen, müssen dies dem Zoll bei Einreise aktiv anzeigen.
Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf der Reisenden während der Fahrt und des Aufenthalts bestimmt sind, können zollfrei eingeführt werden.
Ein striktes Einfuhrverbot besteht für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren), Pflanzen sowie Waffen, Drogen und pornographisches Material. Verstöße (z.B. auch der versehentlich nicht deklarierte Apfel im Handgepäck) werden mit hohen Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen auch mit Inhaftierung geahndet. Grundsätzlich sollten alle mitgeführten Lebensmittel, auch wenn diese noch original verpackt sind (wie z.B. Nüsse), auf der bei Einreise abzugebenden eidesstattlichen Versicherung angegeben werden. Diese kann auch digital erfolgen und ist kostenlos.
Detaillierte Einfuhrbestimmungen bietet der zuständige Servicio Agrícola y Ganadero.
Für im persönlichen Gepäck mitgeführte (grundsätzlich anmeldepflichtige) Neuwaren gilt im Allgemeinen als obere Wertgrenze 500 USD. Darüber hinaus muss eine Zollerklärung abgegeben und ggf. Zoll bezahlt werden.
Für Ausländer, die mit einem von einer chilenischen Auslandsvertretung ausgestellten Visum nach Chile einreisen, gelten besondere Zollerleichterungen.
Tiere
Grundsätzlich ist für Reisen nach Chile mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) der EU-Heimtierausweis einschließlich des Impfnachweises des Tieres gegen Tollwut für die vorübergehende Einfuhr nach Chile geeignet und ausreichend.
Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Weiterreichende Informationen erteilen der chilenische Servicio Agrícola y Ganadero (SAG) sowie die örtlich zuständigen chilenischen Auslandsvertretungen.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A Hepatitis B Typhus Masern Dengue-Fieber
Quelle: Auswärtiges Amt
Impfschutz
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Reiseimpfungen:
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, nach individueller Indikation auch gegen Denguefieber (nur Osterinseln) und Hepatitis B empfohlen.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Chile ist in großen Städten mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Auf dem Lande sind die medizinischen Möglichkeiten jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden.
- Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
- Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Auf den Osterinseln besteht ein Risiko für Denguefieber. Im extremen Norden Chiles ist ein Risiko für Denguefieber nicht vollkommen auszuschließen.
- Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
Durch Milben übertragenes Fleckfieber (Scrub-Typhus, Buschtyphus) ist aus der Region Los Lagos (insbesondere Insel Chiloé) bekannt. 6 – 21 Tagen nach Milbenkontakt kann Fieber, starkes Krankheitsgefühl und Kopfschmerzen, ein Hautausschlag, Muskelschmerzen und eine Läsion an der Bissstelle auftreten.
- Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien vor Milben und suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe Schutz vor Insekten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Selten treten Hantavirus-Infektionen und Leptospirose durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren auf.
- Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
- Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
- Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
Weitere Gesundheitsgefahren
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Chile ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich. Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für Reisende in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und dem Abrutschen ganzer Berghänge kommen.
- Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.
- Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Devisen dürfen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden. Reisende, die Bargeld oder Wertpapiere im Wert von mehr als 10.000 USD mitführen, müssen dies dem Zoll bei Einreise aktiv anzeigen.
Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf der Reisenden während der Fahrt und des Aufenthalts bestimmt sind, können zollfrei eingeführt werden.
Ein striktes Einfuhrverbot besteht für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren), Pflanzen sowie Waffen, Drogen und pornographisches Material. Verstöße (z.B. auch der versehentlich nicht deklarierte Apfel im Handgepäck) werden mit hohen Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen auch mit Inhaftierung geahndet. Grundsätzlich sollten alle mitgeführten Lebensmittel, auch wenn diese noch original verpackt sind (wie z.B. Nüsse), auf der bei Einreise abzugebenden eidesstattlichen Versicherung angegeben werden. Diese kann auch digital erfolgen und ist kostenlos.
Detaillierte Einfuhrbestimmungen bietet der zuständige Servicio Agrícola y Ganadero.
Für im persönlichen Gepäck mitgeführte (grundsätzlich anmeldepflichtige) Neuwaren gilt im Allgemeinen als obere Wertgrenze 500 USD. Darüber hinaus muss eine Zollerklärung abgegeben und ggf. Zoll bezahlt werden.
Für Ausländer, die mit einem von einer chilenischen Auslandsvertretung ausgestellten Visum nach Chile einreisen, gelten besondere Zollerleichterungen.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

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🇩🇪
Deutschland
Auswärtiges Amt

Weiteres zum Reiseland Chile

Neben den geographischen Eckdaten vervollständigen praktische Reisethemen das Bild Chiles als Zielland: politische Lage, Zahlungsmittel und Infrastruktur in abgelegenen Regionen, Naturgefahren wie Erdbeben und Höhenkrankheit sowie Einreise- und Gesundheitsfragen. In Patagonien und der Atacama bestimmt Bargeld den Alltag, während Mobilfunk und medizinische Versorgung in Hochlagen stark eingeschränkt sind. Ab etwa 3.000 m erfordert die Höhe eine sorgfältige Akklimatisierung. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Terrorismus
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Chile ist ein demokratisch regiertes Land mit einer Präsidialrepublik und gilt grundsätzlich als eines der sichereren Länder in Südamerika. Dennoch ist Chile ein Land mit großen politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich großen Gegensätzen. Soziale Ungleichheiten führen dazu, dass sich die Unzufriedenheit der Bevölkerung auch in öffentlichen Protesten niederschlagen kann. Insbesondere an Tagen mit besonderer nationaler Bedeutung wie dem 29. März, dem 1. Mai, dem 11. September und dem 18. Oktober kann es zu Demonstrationen, Straßenblockaden und Störungen des öffentlichen Nahverkehrs kommen. Demonstrationen sind in der Regel friedlich, in der Vergangenheit kam es aber auch zu teils heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.
In der Umgebung von Temuco in der 9. Region (Araucanía) und in der 8. Region (Bio Bio) sowie Los Lagos und Los Rios (ca. 500 – 900 km südlich von Santiago), traditionelles Siedlungsgebiet der Mapuche-Gemeinschaften, ist die Sicherheitslage angespannter als im Rest des Landes. Radikale Aktivistengruppen verüben immer wieder Gewaltakte gegen die Holzindustrie, Grundbesitzer, Transportunternehmer, Regierungsvertretungen und Sicherheitskräfte sowie Brandanschläge auf Häuser, Kirchen und Schulen. In diesem Zusammenhang kann es zu Straßensperren und gewalttätigen Übergriffen kommen, bei denen auch Unbeteiligte zu Schaden kommen können.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Fernstraßen in der 9. und 8. Region und Umgebung bei Dunkelheit.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Rucksack- und Handtaschenraub kommt insbesondere in Santiago-Zentrum oder touristischen Hochburgen wie Valparaíso, Viña del Mar, Calama und San Pedro de Atacama vor; in letzter Zeit vermehrt auch unter Gewaltanwendung. Die Gefahr ist in Armenvierteln und bei Dunkelheit besonders hoch.
Der Einsatz von K.-o.-Tropfen und auch Tricks wie das Überschütten von potentiellen Opfern mit Flüssigkeiten zwecks Ablenkung und Raub finden des Öfteren Anwendung. Auch Betrugsversuche über das Telefon (Scams) und Kreditkartenbetrug sind verbreitet.
Einbrüche in Mietwagen sowie vorgetäuschte oder absichtlich herbeigeführte Schäden z.B. an Reifen und Überfälle auf wartende Fahrzeuge an Kreuzungen und Ampeln kommen ebenfalls vor.
- Meiden Sie Spaziergänge bei Dunkelheit sowie den Besuch ärmerer Wohnviertel ohne ortskundige Begleitung.
- Seien Sie in größeren Menschenansammlungen wie an Flughäfen, Busbahnhöfen, auf öffentlichen Plätzen am Strand, in Restaurants, Cafés, Supermärkten und Einkaufszentren ebenso wie bei U-Bahnfahrten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen (in Chile kann fast überall bargeldlos gezahlt werden) und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Verteilen Sie mehrere Kopien Ihrer Reisedokumente auf Ihr gesamtes Gepäck und/oder sichern Sie eine elektronische Kopie Ihrer Reisedokumente.
- Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen und lassen Sie keine Wertsachen oder Gegenstände sichtbar zurück.
- Halten Sie möglichst nicht an, sondern fahren auch bei einer (angeblichen) Panne bis zu einer Tankstelle weiter oder rufen Sie direkt einen Abschleppdienst.
- Seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen nach einer Reifenpanne Hilfe beim Reifenwechsel angeboten wird. Oft sind dies Ablenkungsmanöver, um insbesondere Handgepäckstücke zu entwenden. Bewahren Sie Geld und Wertsachen stets getrennt von Ihren Ausweispapieren auf.
- Legen Sie Ihren Tagesrucksack bei Fahrten mit Langstreckenbussen niemals in die Hutablage.
- Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Landeswährung ist der Chilenische Peso (CLP). Kreditkarten können grundsätzlich verwendet werden; Einschränkungen für deren Benutzung sind lediglich in kleineren Orten gegeben. Bargeld kann mit Kreditkarte oder Debitkarte (Girocard) an den meisten Geldautomaten abgehoben werden. Daneben kann nahezu flächendeckend bargeldlos bezahlt werden, außer in Regionen mit Funklöchern. Das Preisniveau in Chile ist im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern relativ hoch; es sollten daher ausreichend Reisemittel eingeplant werden.
- Geldautomaten sollten aus Sicherheitsgründen nur während der Geschäftszeiten benutzt werden. Es wird empfohlen, grundsätzlich keine größeren Bargeldmengen bei sich zu tragen.
- Das Preisniveau in Chile ist im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern relativ hoch; es sollten daher ausreichend Reisemittel eingeplant werden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Brände
In den Sommermonaten kann es vielerorts zu verheerenden, weitflächigen Busch- und Waldbränden und in Folge dessen zu Beeinträchtigungen im Verkehr, der Stromversorgung und der Kommunikation kommen.
- Informieren Sie sich über die Medien, die chilenische Zivilschutzbehörde SENAPRED, Ihr Hotel und Ihren Reiseleiter über von Bränden betroffene Gebiete und meiden Sie diese weiträumig.
- Beachten Sie Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
Erdbeben, Vulkane, Tsunamis
Chile liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, in der immer mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden muss.
Schwerere Erdbeben in der Vergangenheit haben Chile insgesamt sehr gut auf den Ernstfall vorbereitet; Häuser und Hotels in den Innenstädten sind erdbebensicher gebaut. Kleinere Beben sind an der Tagesordnung. Die chilenische Behörde für Geologie und Bergbau beobachtet die vulkanischen Aktivitäten im Land und veröffentlicht auf ihrer Webseite aktuell geltende Warnstufen für einzelne Vulkane. Infolge vulkanischer Aktivitäten sind auch Schmelzwasserabgänge möglich.
Tsunami-Warnungen ist Folge zu leisten; es findet in der Regel eine frühzeitige Warnung mit Evakuierungen der Küstenregionen statt.
- Halten Sie sich über die Medien informiert und beachten Sie die Hinweise und Warnstufen der chilenischen Zivilschutzbehörde SENAPRED.
- Machen Sie sich vor Ort mit den ausgewiesenen Evakuierungsrouten und generell mit den Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des Deutschen GeoForschungsZentrums.
- Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte in den örtlichen Medien.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
Extremwetterlagen und Überschwemmungen
Das Klima reicht von Wüstenklima im Norden über mediterranes in der Mitte bis zu gemäßigt-feuchtkaltem Klima im Süden des Landes. In Chile gibt es extreme Wetterbedingungen unterschiedlicher Art und hohe Temperaturschwankungen, auch innerhalb eines Tages. Heftige Regenfälle können in ländlichen Regionen auf ausgetrocknetem Boden zu reißenden Flüssen, Überschwemmungen und Erdrutschen führen.
Insbesondere in den Sommermonaten kann es vielerorts zu zum Teil verheerenden, weitflächigen Busch- und Waldbränden und in Folge dessen zu Beeinträchtigungen im Verkehr, der Stromversorgung und der Kommunikation kommen.
- Halten Sie sich über die Medien informiert und beachten Sie die Hinweise und Warnstufen der chilenischen Zivilschutzbehörde SENAPRED.
- Machen Sie sich vor Ort mit den ausgewiesenen Evakuierungsrouten und Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.
- Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte in den örtlichen Medien.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Der Nevado Ojos del Salado überragt mit 6.891,3 m jeden anderen aktiven Vulkan der Erde — kein Feuerberg auf einem anderen Kontinent kommt auch nur in seine Nähe. Das bedeutet: Wer diesen Gipfel besteigt, steht auf dem höchsten aktiven Vulkan des gesamten Planeten. Die reine Höhe täuscht dabei über die Besonderheit hinweg. Der Berg thront im Hochland der Atacama, der trockensten Wüste der Erde, wo manche Hochlagen noch nie Regen erlebt haben — eine alpine Umgebung, die ihresgleichen sucht.

Reisen in Chile

Reisegebiete in Chile

Bekannte Ziele und Gipfel in Chile

Stadt

Pucón

Tourismusort am Ostufer des Villarrica-Sees in der chilenischen Araucanía. Pucón gilt als Hauptstadt des Abenteuertourismus und entwickelte sich seit den 1930er Jahren vom deutschen Kolonialsiedlung zum wichtigsten Ferienort Südchiles.

Vulkan 6.891 m

Ojos del Salado

Der Nevado Ojos del Salado ist mit 6.891 m der höchste Vulkan der Erde und zweithöchste Gipfel der Südhalbkugel nach dem Aconcagua. Der Stratovulkan liegt an der Grenze zwischen Chile und Argentinien in der Puna de Atacama. Seine Doppelgipfel werden durch eine 30 m tiefe Scharte getrennt.

Sonstige

Salar de Pedernales

Der Salar de Pedernales liegt auf 3.370 m in der chilenischen Atacama-Region. Mit 243 bis 335 km² ist er der größte Salzsee der Atacama-Region. Flamingos und andere Wasservögel nutzen die offenen Wasserflächen als Lebensraum.

Sonstige

Caldera

Caldera ist ein Hafenort an der chilenischen Pazifikküste, 75 km von Copiapó entfernt. Die Stadt wurde 1849 als Endpunkt der ersten Eisenbahnlinie Chiles gegründet. Heute dient sie als Ausgangspunkt für Expeditionen zum Ojos del Salado.

See 4.350 m

Laguna Verde

Die Laguna Verde liegt auf 4.350 m Höhe in der Atacama-Region nahe der argentinischen Grenze. Der hypersaline Bergsee zeichnet sich durch seine charakteristische smaragdgrüne Farbe aus. Er befindet sich in einem kreisförmigen Talkessel, umgeben von schneebedeckten Vulkanen wie dem Nevado Ojos del Salado.

Aussichtspunkt

Lago Villarrica

Die Costanera von Villarrica liegt am Westufer des Lago Villarrica in den südlichen Anden Chiles. Der Aussichtspunkt bietet Blick über den 176 km² großen See zum aktiven Vulkan Villarrica. Die Stadt dient als Basecamp für Skitouren auf die umliegenden Vulkane.

Gipfel 1.630 m

Cerro Puntiagudo

Der Cerro Puntiagudo erhebt sich auf 1.630 m in den chilenischen Anden zwischen Lago Rupanco und Lago Todos los Santos. Der Stratovulkan gilt als einer der schwierigsten Gipfel der Region Los Lagos. Seine charakteristische spitze Form entstand durch Gletschererosion, die eine alte Vulkanschlot-Ruine freigelegt hat.

Quelle

Aguas Calientes

Die Thermalquellen Aguas Calientes liegen 76 km östlich von Osorno in den südchilenischen Anden. Das Thermalgebiet ist Teil der vulkanisch aktiven Region um den Puyehue-Nationalpark. Die heißen Quellen entstehen durch geothermale Aktivität des nahegelegenen Vulkansystems.

Stadt

Villarrica

Villarrica liegt auf 227 m am gleichnamigen See in der chilenischen Region Araucanía. Die Stadt mit 55.478 Einwohnern bildet das touristische und administrative Zentrum der Seenregion. Strategisch günstig zwischen Vulkan Villarrica und Vulkan Llaima positioniert.

Vulkan 2.554 m

Sierra Nevada

Der Sierra Nevada ist ein 2.554 m hoher Stratovulkan in der IX. Region La Araucanía, Chile. Der erloschene Vulkan liegt im Conguillío-Nationalpark nahe dem aktiven Llaima-Vulkan. An seinem Fuß erstreckt sich der Conguillío-See, der dem Nationalpark seinen Namen gibt.

Gipfel

Cerro San Cristóbal

Der Cerro San Cristóbal erhebt sich als markanter Aussichtsberg über der argentinischen Weinhauptstadt Mendoza. Eine Seilbahn führt bequem zum Gipfel mit Panoramablick auf die Stadt und die Andenkette. Der Berg dient als entspannte Akklimatisierungstour vor Expeditionen in die Hohen Anden.

Vulkan 2.652 m

Osorno Volcano

Der Volcán Osorno erhebt sich als 2.652 m hoher Stratovulkan östlich des Lago Llanquihue in den chilenischen Südanden. Der markante Kegel gilt als Wahrzeichen der Región de los Lagos und Tor zur chilenischen Patagonia. Seine vulkanische Aktivität ruht seit über einem Jahrhundert.

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Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Chile

Brauchen EU-Bürger ein Visum für Chile?

EU-Bürger können visumsfrei für bis zu 90 Tage nach Chile einreisen. Bei der Einreise ist eine Ausreisekarte (Tarjeta de Turismo) auszufüllen, die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Der Reisepass sollte noch mindestens 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültig sein.

Wie lange muss mein Reisepass für Chile noch gültig sein?

Für die Einreise nach Chile ist eine Reisepassgültigkeit von mindestens 6 Monaten über das geplante Abreisedatum hinaus erforderlich. Es empfiehlt sich, die Gültigkeit des Reisepasses rechtzeitig vor der Reise zu prüfen. Abgelaufene oder bald ablaufende Dokumente können zur Verweigerung der Einreise führen.

Wann ist die beste Reisezeit für Bergtouren in Chile?

Die optimale Hauptreisezeit für Bergtouren in Chile liegt im Südhalbkugel-Sommer von Dezember bis Februar. Als zweite gute Option bietet sich der Südhalbkugel-Frühling von September bis November an. Monate von Juni bis August sollten für Bergtouren gemieden werden, da dann Schnee in den Anden, starke Niederschläge im Süden und Sturmsaison in Patagonien die Zugänglichkeit vieler Routen stark einschränken. Die Atacama-Wüste ist hingegen ganzjährig für Wüsten- und Altiplano-Touren geeignet.

Was bedeuten die umgekehrten Jahreszeiten für Trekking in Chile?

Da Chile auf der Südhalbkugel liegt, fällt der Sommer in die Monate Dezember bis Februar. In dieser Zeit bieten sich optimale Bedingungen für Hochgebirgstouren und Patagonien-Trekking: Die Schneeschmelze öffnet Hochrouten, und die Tage sind am längsten. Eine Ausnahme bilden die Skigebiete in den Zentralanden rund um Santiago, die im Südhalbkugel-Winter von Juni bis August in Betrieb sind.

Wie sicher ist Chile für Bergwanderer und Trekker?

Chile gilt als eines der politisch und sozial stabilsten Länder Südamerikas. Dennoch gibt es spezifische Risiken: Chile liegt im Pazifischen Feuerring, schwere Erdbeben (zuletzt Magnitude 8,8 im Jahr 2010) und Tsunamigefahr entlang der Pazifikküste sind real. Aktive Vulkane in der Andenkette sowie extreme Wetterbedingungen und begrenzte Notfallversorgung in Patagonien und der Atacama erfordern besondere Vorbereitung. Es empfiehlt sich, aktuelle Reisewarnungen und Vulkanaktivitätsberichte zu beachten sowie bei Hochgebirgstouren vorab die Bergrettung zu kontaktieren.

Wie hoch ist das Höhenkrankheitsrisiko in Chile?

Höhenkrankheit tritt in Chile ab ca. 3.000 m auf; auf dem Altiplano und bei Gipfeltouren ab 4.000 m ist das Risiko erhöht. Bereits ein Tagesausflug zum Chungará-See auf 4.500 m kann erste Symptome auslösen. Für Hochgipfel wie den Nevado Ojos del Salado (6.891 m) ist eine mehrtägige Akklimatisierung zwingend erforderlich; der empfohlene maximale Höhengewinn liegt bei 300 bis 500 m pro Tag über 3.000 m. Bei schweren Symptomen wie HACE oder HAPE ist sofortiger Abstieg und ärztliche Behandlung notwendig; die nächsten Kliniken befinden sich in Copiapó oder Antofagasta.

Welche Währung gilt in Chile und wie ist die Bargeldversorgung auf Trekkingrouten?

Die Landeswährung in Chile ist der Chilenische Peso (CLP). Auf Trekkingrouten wird fast ausschließlich Bargeld akzeptiert, und Nationalparkgebühren sind gegebenenfalls vorab zu bezahlen. Geldautomaten sind in Santiago und anderen Städten gut verfügbar, jedoch sehr eingeschränkt in Patagonien, dem Atacama-Hinterland und auf der Osterinsel. Wechselstuben und Banken befinden sich hauptsächlich in Santiago, Antofagasta und Punta Arenas sowie an Flughäfen. Es empfiehlt sich, vor Reisebeginn in abgelegene Regionen ausreichend Bargeld in chilenischen Pesos mitzunehmen.

Welche körperlichen Anforderungen stellen Bergtouren in Chile?

Die Anforderungen an die körperliche Fitness variieren in Chile stark je nach Reiseziel. Patagonien-Trekking gilt als mittelschwer, während Hochgipfel wie der Ojos del Salado mit 6.891 m als sehr anspruchsvoll eingestuft werden. Typische Touren dauern 4 bis 14 Tage mit täglichen Gehzeiten von 5 bis 10 Stunden. Bei Hochgebirgstouren ist eine mehrtägige Akklimatisierung unbedingt einzuplanen, da viele Routen Höhen über 3.000 m überschreiten.

Benachbarte Länder

Argentinien Bolivien Peru