Das Valle Sagrado de los Incas erstreckt sich zwischen Cusco und Machu Picchu in den peruanischen Zentralanden und bildet das historische Herz des Inka-Reiches auf 2.800 bis 3.800 m Höhe. Die Kombination aus hochandinen Gipfeln über 5.000 m, präkolumbischen Ruinenstätten und traditionellen Quechua-Gemeinden macht das Tal zu einem der kulturell bedeutsamsten Trekkinggebiete Südamerikas. Seit der Wiederentdeckung Machu Picchus 1911 durch Hiram Bingham zieht das Tal Bergsteiger an, die alpine Herausforderungen mit archäologischen Weltwundern verbinden wollen.
Das Spektrum reicht von mehrtägigen Trekkingrouten durch Andenlandschaften bis zu technischen Klettertouren an vergletscherten Fünftausendern wie dem Chicon oder Pituhuasi. Die berühmten Inka-Pfade führen durch alle Klimazonen der Anden — von subtropischen Tälern bis zu hochalpinen Pässen über 4.200 m. Expeditionen auf die umliegenden Eisgipfel erfordern Akklimatisation und Gletschererfahrung.
Die Trockenzeit von Mai bis Oktober bietet stabile Wetterbedingungen für alle Aktivitäten. Das Tal liegt im Regenschatten der Ostkordillere, wodurch auch in der andinen Regenzeit viele Routen begehbar bleiben. Die Höhenlage erfordert 2-3 Tage Akklimatisation in Cusco oder im Tal selbst.