Der Vicente Pérez Rosales-Nationalpark in den südlichen Anden Chiles erstreckt sich über 253.780 Hektar zwischen Vulkankegeln und gemäßigten Regenwäldern – als ältester Nationalpark Chiles und zweitältester Südamerikas gilt er als Wiege des chilenischen Naturschutzes. Der smaragdgrüne Lago Todos los Santos, eingerahmt von drei schneebedeckten Vulkanen, bietet eine alpine Szenerie die in Südamerika ihresgleichen sucht. Bereits im 19. Jahrhundert erkannten Expeditionen am Volcán Osorno das Potenzial dieser vergletscherten Andengipfel.
Skitouren auf Vulkane wie den Osorno (2.652 m) führen durch alle Klimazonen vom Regenwald bis zu 45° steilen Firnhängen mit Gletscherspalten – hier erlebt man Skibergsteigen in seiner anspruchsvollsten Form. Die Kombination aus technisch fordernden Aufstiegen und Abfahrten vor der Kulisse des Pazifiks macht das Gebiet zu einem einzigartigen Skitourenziel der Südhalbkugel.
Das extreme Niederschlagsklima mit 4.000 mm jährlich sorgt für schneesichere Bedingungen über 1.000 m Höhe, während die Südhalbkugel-Saison von Juli bis September ideale Firnverhältnisse bietet. Der Zugang erfolgt über Puerto Varas und die Ortschaft Petrohué, wo der gleichnamige Fluss spektakuläre Wasserfälle über Vulkangestein bildet.