Berghütte Sektion Austria

Guttenberghaus

2.146m
47.451, 13.684
Betten: 65
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Ramsau

Alpine Schutzhütte in der Dachstein Region

Das Guttenberghaus thront auf 2.146 m Höhe unter der markanten Feisterscharte im Herzen des Dachsteinmassivs. Als höchstgelegene Alpenvereinshütte der Steiermark bietet sie einen spektakulären Panoramablick über die steirische Bergwelt bis zu den Niederen Tauern. Die von der Sektion Austria betriebene Berghütte ist ein wichtiger Stützpunkt für die mehrtägige Hüttenwanderung rund um den Hohen Dachstein.

Die exponierte Lage des Guttenberghauses macht es zu einem geschätzten Ausgangspunkt für alpine Unternehmungen im östlichen Dachsteingebiet. Von hier aus lassen sich markante Gipfelziele wie die Sinabell (2.342 m) in nur 50 Minuten oder der Eselstein (2.556 m) in eineinhalb Stunden erreichen. Anspruchsvolle Bergsteiger nehmen die Scheichenspitze (2.664 m) in Angriff – ein aussichtsreicher Gipfel, der etwa zweieinhalb Stunden Gehzeit erfordert.

Übernachten auf dem Guttenberghaus

Die Berghütte bietet 65 Schlafplätze für Bergwanderer und wurde mit dem Gütesiegel "Mit Kindern auf Hütten" ausgezeichnet, wobei ein Winterraum für bis zu acht Personen ganzjährig zur Verfügung steht. Die gemütliche Atmosphäre und die spektakuläre Aussichtslage machen das Guttenberghaus zu einem geschätzten Etappenziel bei Mehrtagestouren im Dachsteingebiet.

Zustieg zum Guttenberghaus

Der Hauptzustieg erfolgt von Kulm bei Ramsau (1.150 m) in etwa drei Stunden über gut markierte Wanderwege. Alternativ führt ein längerer, aber landschaftlich reizvoller Aufstieg von Rössing (980 m) über die Silberkarhütte in vier Stunden zur Hütte. Wer bereits höher starten möchte, wählt den Weg von der Gjaidalm (1.750 m) über das Plateau "Auf dem Stein" – diese Route dauert etwa dreieinhalb Stunden.

Gut zu wissen:

Das Guttenberghaus wurde ab 1912 erbaut und am 26. Juni 1914 eröffnet, benannt nach Hofrat Adolf Ritter von Guttenberg. Die Hütte liegt strategisch günstig für Übergänge zu anderen Stützpunkten: Zur Seethalerhütte (2.740 m) benötigt man viereinhalb Stunden, zur Simonyhütte (2.205 m) etwa fünf Stunden – das macht sie zu einem wichtigen Knotenpunkt für die klassische Dachstein-Umrundung.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.029 m

Tor

Das Tor ist ein markanter Sattel auf 2.029 m im Dachsteinmassiv. Der natürliche Felseinschnitt zwischen Raucheck und Torstein markiert die Bundesländergrenze. Eine Gedenktafel erinnert an die besondere Bedeutung des Übergangs.

Dorf

Ramsau am Dachstein

Ramsau am Dachstein liegt auf einem Hochplateau zwischen 1.100 und 1.700 m Höhe direkt unter den Südwänden des Dachsteinmassivs. Der steirische Luftkurort ist strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren zum Hohen Dachstein und den umliegenden Gipfeln.

See 933 m

Vorderer Gosausee

Der Vordere Gosausee liegt auf 933 m am Nordfuß des Dachsteinmassivs. Der natürliche Gletscherrückzugsee wurde 1913 um 12 m aufgestaut und dient als Speichersee für das Kraftwerk Gosau. Der Blick vom Seeausfluss Richtung Dachstein gilt als eines der berühmtesten Bergmotive Österreichs.

Gletscher

Hallstätter Gletscher

Der Hallstätter Gletscher erstreckt sich unterhalb des Hohen Dachsteins bis zu den Eisseen bei der Simonyhütte auf 2.205 m. Als typischer Karstgletscher besitzt er keinen oberirdischen Abfluss. Das Schmelzwasser verschwindet unterirdisch und tritt am Waldbachursprung wieder zutage.

Gipfel 2.995 m

Hoher Dachstein

Der Hohe Dachstein erhebt sich als Hauptgipfel des Dachsteingebirges auf 2.995 m und bildet mit 2.133 m Prominenz den höchsten Gipfel von Oberösterreich und Steiermark. Der Doppelgipfel mit seinem nördlich vorgelagerten Niederen Dachstein thront über ausgedehnten Gletscherfeldern und der berühmten rötlichen Südwand aus Dachsteinkalk.

Klettern

Dachstein

Das ehemalige Skigebiet Dachsteingletscher lag zwischen 2.296 m und 2.680 m auf dem Dachsteinmassiv. Die Dachstein-Südwandbahn führt zur Bergstation am Hunerkogel auf 2.687 m. 2023 wurde der Skibetrieb aufgrund des Gletscherschwundes endgültig eingestellt.

Archäologische Stätte

Gräberfeld

Das Gräberfeld im Salzbergtal oberhalb von Hallstatt gilt als eine der wichtigsten archäologischen Fundstellen Europas. Die außergewöhnlich reichen Grabbeigaben aus der Zeit von 800 bis 400 v. Chr. gaben der gesamten älteren Eisenzeit ihren Namen.

Sattel 993 m

Pötschenpass

Der Pötschenpass (993 m) verbindet Bad Goisern mit Bad Aussee zwischen Hohem Sarstein und Sandling. Die Salzkammergut Straße B 145 folgt einer historischen Handelsroute, die seit der Römerzeit begangen wird.

See 1.154 m

Hinterer Gosausee

Der Hintere Gosausee liegt auf 1.154 m am Nordfuß des Dachsteinmassivs. Der naturnahe Gebirgssee besitzt eine seltene Estavelle, durch die je nach Wasserstand unterschiedliche Fließrichtungen entstehen. Bei Hochwasser kann der Wasserspiegel um bis zu 15 m schwanken.

Gletscher

Schladminger Gletscher

Der Schladminger Gletscher liegt im österreichischen Dachsteingebirge und zählt nach Hallstätter Gletscher und Großem Gosaugletscher zu den drei größten Gletschern des Massivs. Seit 1850 hat er über zwei Drittel seiner Fläche verloren und zeigt kaum noch Fließbewegung.

Gletscher

Schneelochgletscher

Der Schneelochgletscher liegt am Wandfuß des Hohen Kreuzes im Dachsteinmassiv auf 2.300 m Höhe. Mit 13 ha Fläche zählt er zu den kleineren Dachsteingletschern. Als Karstgletscher führt er das Schmelzwasser über unterirdische Höhlensysteme ab.

Gipfel 2.351 m

Grimming

Der Grimming (2.351 m) erhebt sich als isolierter Gebirgsstock zwischen Ennstal und Hinterberger Tal in der Obersteiermark. Mit einer Prominenz von 1.516 m gilt er als markanter Aussichtsberg und wurde früher als höchster Berg der Steiermark bezeichnet.

Reisen mit Guttenberghaus