Berghütte Naturfreunde Lenzing

Wiesberghaus

1.884m
47.520, 13.626
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Gosau

Naturfreundehaus am Dachstein

Das Wiesberghaus auf 1.884 m Höhe liegt malerisch am Ostrand des Dachsteinmassivs oberhalb von Gosau. Die Naturfreundehütte bietet einen idealen Ausgangspunkt für Wanderungen im östlichen Dachsteingebirge – einem Gebiet, das bereits Erzherzog Johann 1810 erstmals überquerte. Von der sonnigen Terrasse reicht der Blick über die Gosaukamm-Gipfel bis zu den vergletscherten Dachsteingipfeln.

Das Wiesberghaus der Naturfreunde Lenzing liegt strategisch günstig für Bergwanderungen im östlichen Dachsteinmassiv. Die beliebte Hüttenwanderung rund um den Hohen Dachstein führt in vier Tagesetappen durch die gesamte Gebirgsgruppe und verbindet dabei mehrere Schutzhütten – das Wiesberghaus bildet einen wichtigen Stützpunkt auf dieser klassischen Rundtour. Das Dachsteinmassiv gilt als östlichste und tiefstgelegene Gletschergruppe der Alpen und beherbergt über 600 Höhlen.

Übernachten auf dem Wiesberghaus

Die gemütliche Naturfreundehütte bietet Übernachtungsmöglichkeiten in verschiedenen Kategorien und eignet sich besonders für mehrtägige Wanderungen durch das Dachsteinmassiv. Eine gut ausgestattete Küche mit regionalen Spezialitäten sorgt für das kulinarische Wohlbefinden der Gäste. Von der sonnigen Terrasse genießen Besucher den Panoramablick auf die umliegenden Gipfel des Gosaukamms.

Zustieg zum Wiesberghaus

Der Hauptzustieg erfolgt von Gosau aus über markierte Wanderwege und führt durch die charakteristische Landschaft des östlichen Dachsteins mit seinen schroffen Kalkfelsen und grünen Almböden. Je nach gewähltem Weg dauert der Aufstieg ca. 2,5 bis 3 Stunden. Alternative Zustiege führen von anderen Talorten des Dachsteingebiets zur Hütte.

Gut zu wissen:

Die Region um das Wiesberghaus birgt eine reiche alpine Geschichte – Peter Karl Thurwieser gelang hier 1834 die erste touristische Besteigung des Hohen Dachsteins. Das Gebiet ist bekannt für seine geologischen Besonderheiten, darunter die weltweit bedeutendsten Ammonitenfundstellen im Hallstätter Kalk. In der Umgebung befinden sich weitere Berghütten wie die Dachstein Südwandhütte (1.910 m) und das höher gelegene Guttenberghaus (2.146 m).

Reisekategorie

Bergwandern Schneeschuhtouren

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.029 m

Tor

Das Tor ist ein markanter Sattel auf 2.029 m im Dachsteinmassiv. Der natürliche Felseinschnitt zwischen Raucheck und Torstein markiert die Bundesländergrenze. Eine Gedenktafel erinnert an die besondere Bedeutung des Übergangs.

Dorf

Ramsau am Dachstein

Ramsau am Dachstein liegt auf einem Hochplateau zwischen 1.100 und 1.700 m Höhe direkt unter den Südwänden des Dachsteinmassivs. Der steirische Luftkurort ist strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren zum Hohen Dachstein und den umliegenden Gipfeln.

See 933 m

Vorderer Gosausee

Der Vordere Gosausee liegt auf 933 m am Nordfuß des Dachsteinmassivs. Der natürliche Gletscherrückzugsee wurde 1913 um 12 m aufgestaut und dient als Speichersee für das Kraftwerk Gosau. Der Blick vom Seeausfluss Richtung Dachstein gilt als eines der berühmtesten Bergmotive Österreichs.

Gletscher

Hallstätter Gletscher

Der Hallstätter Gletscher erstreckt sich unterhalb des Hohen Dachsteins bis zu den Eisseen bei der Simonyhütte auf 2.205 m. Als typischer Karstgletscher besitzt er keinen oberirdischen Abfluss. Das Schmelzwasser verschwindet unterirdisch und tritt am Waldbachursprung wieder zutage.

Gipfel 2.995 m

Hoher Dachstein

Der Hohe Dachstein erhebt sich als Hauptgipfel des Dachsteingebirges auf 2.995 m und bildet mit 2.133 m Prominenz den höchsten Gipfel von Oberösterreich und Steiermark. Der Doppelgipfel mit seinem nördlich vorgelagerten Niederen Dachstein thront über ausgedehnten Gletscherfeldern und der berühmten rötlichen Südwand aus Dachsteinkalk.

Klettern

Dachstein

Das ehemalige Skigebiet Dachsteingletscher lag zwischen 2.296 m und 2.680 m auf dem Dachsteinmassiv. Die Dachstein-Südwandbahn führt zur Bergstation am Hunerkogel auf 2.687 m. 2023 wurde der Skibetrieb aufgrund des Gletscherschwundes endgültig eingestellt.

Archäologische Stätte

Gräberfeld

Das Gräberfeld im Salzbergtal oberhalb von Hallstatt gilt als eine der wichtigsten archäologischen Fundstellen Europas. Die außergewöhnlich reichen Grabbeigaben aus der Zeit von 800 bis 400 v. Chr. gaben der gesamten älteren Eisenzeit ihren Namen.

Sattel 993 m

Pötschenpass

Der Pötschenpass (993 m) verbindet Bad Goisern mit Bad Aussee zwischen Hohem Sarstein und Sandling. Die Salzkammergut Straße B 145 folgt einer historischen Handelsroute, die seit der Römerzeit begangen wird.

See 1.154 m

Hinterer Gosausee

Der Hintere Gosausee liegt auf 1.154 m am Nordfuß des Dachsteinmassivs. Der naturnahe Gebirgssee besitzt eine seltene Estavelle, durch die je nach Wasserstand unterschiedliche Fließrichtungen entstehen. Bei Hochwasser kann der Wasserspiegel um bis zu 15 m schwanken.

Gletscher

Schladminger Gletscher

Der Schladminger Gletscher liegt im österreichischen Dachsteingebirge und zählt nach Hallstätter Gletscher und Großem Gosaugletscher zu den drei größten Gletschern des Massivs. Seit 1850 hat er über zwei Drittel seiner Fläche verloren und zeigt kaum noch Fließbewegung.

Gletscher

Schneelochgletscher

Der Schneelochgletscher liegt am Wandfuß des Hohen Kreuzes im Dachsteinmassiv auf 2.300 m Höhe. Mit 13 ha Fläche zählt er zu den kleineren Dachsteingletschern. Als Karstgletscher führt er das Schmelzwasser über unterirdische Höhlensysteme ab.

Gipfel 2.351 m

Grimming

Der Grimming (2.351 m) erhebt sich als isolierter Gebirgsstock zwischen Ennstal und Hinterberger Tal in der Obersteiermark. Mit einer Prominenz von 1.516 m gilt er als markanter Aussichtsberg und wurde früher als höchster Berg der Steiermark bezeichnet.

Reisen mit Wiesberghaus