Berghütte Alpenverein Austria

Seethaler Hütte

2.740m
47.474, 13.613
Betten: 23
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung

AWI Bergkurs am Dachstein – Training für die Antarktis

Die Seethaler Hütte steht auf 2.740 m am Rand des Hallstätter Gletschers – die höchstgelegene Schutzhütte Oberösterreichs. Direkt auf der Landesgrenze zwischen Oberösterreich und Steiermark, oberhalb der markanten Dachstein-Südwand, nutzen wir die Berghütte des Alpenverein Austria als Kurs-Stützpunkt für die Ausbildung der Überwinterer der Neumayer III Station.

Der AWI Bergkurs bereitet die Teilnehmer auf die extremen Bedingungen in der Antarktis vor. Die exponierte Lage der Seethaler Hütte am Gletscher, die hochalpine Umgebung und die anspruchsvollen Routen schaffen das passende Trainingsgelände. Von hier aus erreichen die Kursteilnehmer den Hohen Dachstein (2.995 m) und den Hohen Gjaidstein (2.792 m) – beides Gipfel, die alpines Können fordern.

Die Geschichte der Hütte reicht bis 1929 zurück, als Bergführer Johann Georg Seethaler hier die Dachsteinwartehütte errichtete. Sein Sohn Sepp führte sie 50 Jahre lang. Nach Bauschäden und Dolinenbildung erfolgte 2016 bis 2018 ein kompletter Neubau – heute steht hier eine moderne Schutzhütte.

Übernachten auf der Seethaler Hütte

Die Berghütte bietet 23 Schlafplätze für die Kursteilnehmer. Ein unversperrter Schutzraum und der Windfang stehen auch außerhalb der Kurszeiten zur Verfügung. Die Hütte trägt das Umweltgütsiegel für Alpenvereinshütten.

Zustieg zur Seethaler Hütte

Der kürzeste Weg führt von der Bergstation der Dachstein-Südwandbahn auf 2.690 m in 45 Minuten und 50 Höhenmetern zur Hütte. Alternativ steigt man von der Gjaidalm in 4,5 Stunden auf. Der Ausstieg des Johann-Klettersteigs mündet direkt bei der Hütte – sie ist auch Ausgangspunkt für den Klettersteig "Schulteranstieg" auf den Hohen Dachstein.

Reisekategorie

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Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.029 m

Tor

Das Tor ist ein markanter Sattel auf 2.029 m im Dachsteinmassiv. Der natürliche Felseinschnitt zwischen Raucheck und Torstein markiert die Bundesländergrenze. Eine Gedenktafel erinnert an die besondere Bedeutung des Übergangs.

Dorf

Ramsau am Dachstein

Ramsau am Dachstein liegt auf einem Hochplateau zwischen 1.100 und 1.700 m Höhe direkt unter den Südwänden des Dachsteinmassivs. Der steirische Luftkurort ist strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren zum Hohen Dachstein und den umliegenden Gipfeln.

See 933 m

Vorderer Gosausee

Der Vordere Gosausee liegt auf 933 m am Nordfuß des Dachsteinmassivs. Der natürliche Gletscherrückzugsee wurde 1913 um 12 m aufgestaut und dient als Speichersee für das Kraftwerk Gosau. Der Blick vom Seeausfluss Richtung Dachstein gilt als eines der berühmtesten Bergmotive Österreichs.

Gletscher

Hallstätter Gletscher

Der Hallstätter Gletscher erstreckt sich unterhalb des Hohen Dachsteins bis zu den Eisseen bei der Simonyhütte auf 2.205 m. Als typischer Karstgletscher besitzt er keinen oberirdischen Abfluss. Das Schmelzwasser verschwindet unterirdisch und tritt am Waldbachursprung wieder zutage.

Gipfel 2.995 m

Hoher Dachstein

Der Hohe Dachstein erhebt sich als Hauptgipfel des Dachsteingebirges auf 2.995 m und bildet mit 2.133 m Prominenz den höchsten Gipfel von Oberösterreich und Steiermark. Der Doppelgipfel mit seinem nördlich vorgelagerten Niederen Dachstein thront über ausgedehnten Gletscherfeldern und der berühmten rötlichen Südwand aus Dachsteinkalk.

Klettern

Dachstein

Das ehemalige Skigebiet Dachsteingletscher lag zwischen 2.296 m und 2.680 m auf dem Dachsteinmassiv. Die Dachstein-Südwandbahn führt zur Bergstation am Hunerkogel auf 2.687 m. 2023 wurde der Skibetrieb aufgrund des Gletscherschwundes endgültig eingestellt.

Archäologische Stätte

Gräberfeld

Das Gräberfeld im Salzbergtal oberhalb von Hallstatt gilt als eine der wichtigsten archäologischen Fundstellen Europas. Die außergewöhnlich reichen Grabbeigaben aus der Zeit von 800 bis 400 v. Chr. gaben der gesamten älteren Eisenzeit ihren Namen.

Sattel 993 m

Pötschenpass

Der Pötschenpass (993 m) verbindet Bad Goisern mit Bad Aussee zwischen Hohem Sarstein und Sandling. Die Salzkammergut Straße B 145 folgt einer historischen Handelsroute, die seit der Römerzeit begangen wird.

See 1.154 m

Hinterer Gosausee

Der Hintere Gosausee liegt auf 1.154 m am Nordfuß des Dachsteinmassivs. Der naturnahe Gebirgssee besitzt eine seltene Estavelle, durch die je nach Wasserstand unterschiedliche Fließrichtungen entstehen. Bei Hochwasser kann der Wasserspiegel um bis zu 15 m schwanken.

Gletscher

Schladminger Gletscher

Der Schladminger Gletscher liegt im österreichischen Dachsteingebirge und zählt nach Hallstätter Gletscher und Großem Gosaugletscher zu den drei größten Gletschern des Massivs. Seit 1850 hat er über zwei Drittel seiner Fläche verloren und zeigt kaum noch Fließbewegung.

Gletscher

Schneelochgletscher

Der Schneelochgletscher liegt am Wandfuß des Hohen Kreuzes im Dachsteinmassiv auf 2.300 m Höhe. Mit 13 ha Fläche zählt er zu den kleineren Dachsteingletschern. Als Karstgletscher führt er das Schmelzwasser über unterirdische Höhlensysteme ab.

Gipfel 2.351 m

Grimming

Der Grimming (2.351 m) erhebt sich als isolierter Gebirgsstock zwischen Ennstal und Hinterberger Tal in der Obersteiermark. Mit einer Prominenz von 1.516 m gilt er als markanter Aussichtsberg und wurde früher als höchster Berg der Steiermark bezeichnet.

Reisen mit Seethaler Hütte