Berghütte CAI Torino (Turin)

Rifugio Vittorio Emanuele II

2.732m 🇮🇹
45.513, 7.230 Italien
Betten: 120
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Pont, Valsavarenche

Stützpunkt für die Gran-Paradiso-Besteigung im italienischen Nationalpark

Das Rifugio Vittorio Emanuele II steht auf 2.732 m auf der Montcorvé-Hochfläche im Nationalpark Gran Paradiso. Die Schutzhütte der CAI Torino nutzen wir als Stützpunkt für die Besteigung des Gran Paradiso (4.061 m) – dem einzigen Viertausender komplett auf italienischem Boden. Am kleinen Bergsee erinnert die markante Bauform an eine Luftschiffhalle – eine Halbtonne mit Aluminiumdach in der kargen Hochgebirgslandschaft.

Der Gran Paradiso ist das klassische Gipfelziel von hier, daneben der Ciarforon (3.642 m). In der geschützten Natur des Nationalparks leben Steinböcke, deren Schutz bereits König Viktor Emanuel II. ab 1854 in seinem damaligen Jagdrevier durchsetzte. Die exponierte Lage auf der Hochfläche eröffnet weite Blicke über die vergletscherte Bergwelt der Gran-Paradiso-Gruppe.

Übernachten im Rifugio Vittorio Emanuele II:

Die Berghütte verfügt über 120 Schlafplätze. Ein Winterraum ist vorhanden – die alte Hütte von 1884 dient heute als Winterquartier, während die neue Hütte von 1954 den Hauptbetrieb aufnimmt.

Zustieg zum Rifugio Vittorio Emanuele II:

Der Normalzustieg führt von Pont im Valsavarenche (1.960 m) in 2,5 Stunden zur Hütte. Der Weg überwindet 775 Höhenmeter durch die Landschaft des Nationalparks Gran Paradiso hinauf zur Montcorvé-Hochfläche.

Reisekategorie

Hochtouren

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sonstige

Valsavarenche

Valsavarenche liegt am Ende des gleichnamigen Tals im italienischen Gran Paradiso Nationalpark. Das Bergdorf dient als zentraler Ausgangspunkt für Hochtouren auf den Gran Paradiso und Skitouren in der Region. Von Pravieux und Le Pont führen die Zustiege zu den Schutzhütten Rifugio Chabod und Rifugio Vittorio Emanuele.

Gipfel 4.061 m

Gran Paradiso

Der Gran Paradiso erhebt sich auf 4.061 m als höchster Berg, der vollständig in Italien liegt. Der Normalweg über den Laveciau-Gletscher führt zur charakteristischen Madonnenstatue am Gipfel. Die Route gilt als einer der leichtesten Viertausender der Alpen.

Sattel 2.040 m

Colle Crest

Der Colle Crest liegt auf 2.040 m zwischen dem Fatinaire-Tal und Valle di Ribordone. Der Pass bietet weite Sicht in die Poebene und verbindet zwei Täler der Gran-Paradiso-Gruppe. Er ist Etappenziel der Grande Traversata delle Alpi.

Gipfel 3.552 m

Gran Serra

Der Gran Serra erhebt sich auf 3.552 m im Massiv des Gran Paradiso zwischen Valsavarenche und Valnontey. Der Gipfel liegt auf der Dorsale vom Gran Paradiso zur Grivola und gilt als beliebter Akklimatisierungsberg für Skitouren.

Sattel 2.578 m

Colle della Borra

Der Colle della Borra liegt auf 2.578 m Höhe im Gran-Paradiso-Nationalpark. Der Pass verbindet das Tal von Piamprato mit dem Campiglia-Tal. Von hier eröffnet sich ein Panoramablick in die wilden Bereiche des Nationalparks.

Dorf

Aymavilles

Aymavilles liegt am Eingang des Val di Cogne im Aostatal. Der alpine Ort dient als Basecamp für Skitouren in der Gran-Paradiso-Gruppe. Das nahegelegene Schloss Aymavilles zählt zu den schönsten der Region.

Dorf

Campiglia Soana

Campiglia Soana liegt als Fraktion von Valprato Soana im Val Soana. Das Bergdorf gilt als wichtigster touristischer Ort des Tals und dient als Ausgangspunkt zum Santuario di san Besso. Archäologische Funde belegen eine Siedlungsgeschichte bis ins 16. Jahrhundert.

Dorf

Quincinetto

Quincinetto ist eine italienische Gemeinde in der Metropolitanstadt Turin mit 976 Einwohnern. Das Dorf liegt 60 km nördlich von Turin am Fuß der Gran-Paradiso-Gruppe. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen in Italiens ersten Nationalpark.

Sattel 2.372 m

Bocchetta delle oche

Die Bocchetta delle Oche verbindet auf 2.372 m Höhe das Val Soana mit dem Valchiusella in der Gran-Paradiso-Gruppe. Der Pass war bereits in römischer Zeit die wichtigste Passage zwischen den beiden Tälern und gilt heute als einfachster Übergang in diesem Gebiet.

Gipfel 3.642 m

Ciarforon

Der Ciarforon erhebt sich auf 3.642 m im Parco Nazionale del Gran Paradiso. Die Nordwand zeigt sich vergletschert, während die Südseite ein markantes trapezförmiges Felsmassiv bildet. Alle Aufstiegsrouten haben alpinistischen Charakter.

Kirche 1.320 m

Santuario di Prascondù

Das Santuario di Prascondù liegt auf 1.321 m im Gran-Paradiso-Nationalpark und ist der wichtigste sakrale Bau der Region. Die Wallfahrtskirche entstand nach einer Marienerscheinung von 1619 und beherbergt heute das Museum der Volksreligiosität.

Gipfel 2.156 m

Monte Arzola

Der Monte Arzola erhebt sich auf 2.156 m im wenig besuchten Val Ribordone des Gran-Paradiso-Nationalparks. Der Gipfel bietet ein 360°-Panorama über das Valle dell'Orco bis zum Gran Paradiso. Am Aufstiegsweg finden sich neolithische Felsgravuren mit Spiralmustern.

Reisen mit Rifugio Vittorio Emanuele II