Berghütte DAV

Neue Regensburger Hütte

2.286m 🇦🇹
47.055, 11.198 Österreich
Betten: 101
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Falbeson

Stützpunkt im Stubaital

Die Neue Regensburger Hütte thront auf 2.286 m Höhe oberhalb der Falbesoner Ochsenalm in den Stubaier Alpen. Die moderne Berghütte am Falbesoner Bach bildet einen wichtigen Stützpunkt für Bergwanderer und Alpinisten – umgeben von markanten Dreitausendern wie der Ruderhofspitze und den Seespitzen.

Die architektonisch bemerkenswerte Hütte verbindet historischen Charme mit zeitgemäßer Ausstattung. Der denkmalgeschützte Hauptbau von 1931 harmoniert mit dem 2019 fertiggestellten Holzanbau des Architekten Rainer Köberl – als erste Berghütte Tirols mit rein vegetarischer Küche setzt die Neue Regensburger Hütte seit 2023 kulinarische Akzente in den Stubaier Alpen.

Übernachten auf der Neuen Regensburger Hütte

Die Hütte bietet 101 Schlafplätze in verschiedenen Kategorien, wobei moderne Waschräume und ein gemütlicher Gastraum angenehmen Komfort in alpiner Höhe schaffen. Der Seminarraum ermöglicht Schulungen für Bergsteigerkurse, während die vegetarische Küche Gäste mit kreativen Gerichten aus regionalen Zutaten versorgt.

Zustieg zur Neuen Regensburger Hütte

Der Hauptzustieg erfolgt von Falbeson in 2,5 bis 3 Stunden über die Falbesoner Ochsenalm. Eine Materialseilbahn mit eingeschränktem Personenverkehr erleichtert den Aufstieg bei Bedarf – Übergänge führen zur Franz-Senn-Hütte über Schrimmennieder oder Hochmoosscharte (jeweils 4 Stunden) sowie zur Dresdner Hütte über den Grawagrubennieder (6 Stunden).

Gut zu wissen:

Ein hauseigenes Wasserkraftwerk versorgt die Neue Regensburger Hütte mit Strom. Der angrenzende Klettersteig (Schwierigkeit C/D) und ein Klettergarten bieten zusätzliche Aktivitäten direkt an der Hütte, während das Hochmoor hinter dem Gebäude die alpine Flora der Stubaier Alpen zeigt. Beliebte Gipfelziele wie Kreuzspitze (3.082 m) oder Basslerjoch (2.830 m) liegen in 1,5 bis 2 Stunden Gehzeit erreichbar.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.