Stützpunkt im Stubaital
Die Neue Regensburger Hütte thront auf 2.286 m Höhe oberhalb der Falbesoner Ochsenalm in den Stubaier Alpen. Die moderne Berghütte am Falbesoner Bach bildet einen wichtigen Stützpunkt für Bergwanderer und Alpinisten – umgeben von markanten Dreitausendern wie der Ruderhofspitze und den Seespitzen.
Die architektonisch bemerkenswerte Hütte verbindet historischen Charme mit zeitgemäßer Ausstattung. Der denkmalgeschützte Hauptbau von 1931 harmoniert mit dem 2019 fertiggestellten Holzanbau des Architekten Rainer Köberl – als erste Berghütte Tirols mit rein vegetarischer Küche setzt die Neue Regensburger Hütte seit 2023 kulinarische Akzente in den Stubaier Alpen.
Übernachten auf der Neuen Regensburger Hütte
Die Hütte bietet 101 Schlafplätze in verschiedenen Kategorien, wobei moderne Waschräume und ein gemütlicher Gastraum angenehmen Komfort in alpiner Höhe schaffen. Der Seminarraum ermöglicht Schulungen für Bergsteigerkurse, während die vegetarische Küche Gäste mit kreativen Gerichten aus regionalen Zutaten versorgt.
Zustieg zur Neuen Regensburger Hütte
Der Hauptzustieg erfolgt von Falbeson in 2,5 bis 3 Stunden über die Falbesoner Ochsenalm. Eine Materialseilbahn mit eingeschränktem Personenverkehr erleichtert den Aufstieg bei Bedarf – Übergänge führen zur Franz-Senn-Hütte über Schrimmennieder oder Hochmoosscharte (jeweils 4 Stunden) sowie zur Dresdner Hütte über den Grawagrubennieder (6 Stunden).
Gut zu wissen:
Ein hauseigenes Wasserkraftwerk versorgt die Neue Regensburger Hütte mit Strom. Der angrenzende Klettersteig (Schwierigkeit C/D) und ein Klettergarten bieten zusätzliche Aktivitäten direkt an der Hütte, während das Hochmoor hinter dem Gebäude die alpine Flora der Stubaier Alpen zeigt. Beliebte Gipfelziele wie Kreuzspitze (3.082 m) oder Basslerjoch (2.830 m) liegen in 1,5 bis 2 Stunden Gehzeit erreichbar.