Berghütte

Teplitzer Hütte

2.586m
46.955, 11.227
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Barzahlung Kartenzahlung

Hoch über dem Ridnauen Tal

Die Teplitzer Hütte thront auf 2.586 m Höhe auf einem markanten Felsvorsprung über dem Talschluss des Ridnauntals. Umgeben von den vergletscherten Dreitausendern der Stubaier Alpen bietet die Berghütte einen spektakulären Blick auf den Übertalferner und die umliegenden Gipfel. Als wichtiger Stützpunkt für Alpenüberquerungen verbindet sie das Ridnauntal mit dem Stubaital.

Die exponierte Lage der Teplitzer Hütte macht sie zum Ausgangspunkt für anspruchsvolle Hochtouren in den zentralen Stubaier Alpen. Der Wilde Freiger (3.418 m) – einer der formschönsten Gipfel der Region – erfordert etwa 5 Stunden Aufstieg über den spaltenreichen Übertalferner. Weitere lohnende Ziele sind der Westliche Feuerstein (3.250 m) und die Sonklarspitze (3.444 m), die beide eine sichere Gletscherbegehung und den geübten Umgang mit Steigeisen voraussetzen.

Übernachten auf der Teplitzer Hütte

Die von der Autonomen Provinz Bozen betriebene Berghütte bietet Bergsteigern eine zweckmäßige Unterkunft im hochalpinen Gelände. Der Stützpunkt blickt auf eine Geschichte zurück, die bis 1887 reicht – damals errichtete die Sektion Teplitz des DuÖAV hier die erste unbewirtschaftete Hütte. Der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1898 und dient als wichtige Station auf der Alpenüberquerung von Innsbruck nach Meran.

Zustieg zur Teplitzer Hütte

Der Hauptzustieg erfolgt vom Ridnauntal aus, wo verschiedene Parkplätze als Ausgangspunkt dienen. Über den gut markierten Hüttenweg führt der Anstieg durch das wildromantische Tal hinauf zum Stützpunkt. Alternative Zustiege bestehen über die benachbarten Schutzhütten: Von der Nürnberger Hütte sind es etwa 3½ Stunden – die nur eine Stunde entfernte Grohmannhütte ist über einen kurzen Übergang zu erreichen.

Gut zu wissen:

Die exponierte Lage auf dem Felsvorsprung beschert der Hütte grandiose Ausblicke, erfordert jedoch bei der Anreise Trittsicherheit. Das weitläufige Hüttennetz der Stubaier Alpen ermöglicht mehrtägige Durchquerungen – zur Magdeburger Hütte sind es 5 Stunden, zum Becherhaus und zur Müllerhütte jeweils 3½ Stunden. Da die Teplitzer Hütte im Einzugsbereich mehrerer Gletscher liegt, ist für die meisten Gipfeltouren Gletscherausrüstung erforderlich.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.

Reisen mit Teplitzer Hütte