Schutzhütte in den Zillertaler Alpen
Die Zittauer Hütte liegt auf 2.328 m Höhe im Herzen der Zillertaler Alpen. Eingebettet in die vergletscherte Hochgebirgslandschaft des Nationalparks Hohe Tauern, thront sie direkt am Wildgerlosse. Von hier eröffnen sich Blicke auf die markanten Dreitausender der Umgebung – vom Gabler über die Reichenspitze bis zur Wildgerlosspitze.
Die Zittauer Hütte präsentiert sich als klassische Alpenvereinshütte in exponierter Hochgebirgslage. Die 1901 eingeweihte Schutzhütte verdankt ihren Namen den Vereinsmitgliedern aus dem sächsischen Zittau, die maßgeblich zur Errichtung beitrugen. Nach einer Komplettsanierung im Jahr 2001 verbindet sie heute historischen Charme mit modernen Standards – das Umweltgütesiegel und die nachhaltige Energieversorgung durch ein eigenes Wasserkraftwerk unterstreichen diesen Anspruch.
Übernachten auf der Zittauer Hütte
Die Hütte bietet 59 Schlafplätze in gemütlichen Lagern und dient als Stützpunkt für mehrtägige Bergwanderungen wie die beliebte Dreiländertour durch die Zillertaler Alpen. Höchste Hygienestandards in dieser alpinen Höhenlage gewährleisten die biologische Kläranlage und UV-Entkeimungsanlage.
Zustieg zur Zittauer Hütte
Vom Gasthaus Finkau (1.419 m) erfolgt der Hauptzustieg in ca. 3 Stunden über gut markierte Bergwege. Eine Materialseilbahn erleichtert den Hüttenbetrieb und den Gepäcktransport für Bergsteiger. Übergänge führen zur Richterhütte über die Roßkarscharte (2.687 m) in 5 Stunden oder zum Krimmler Tauernhaus über die Rainbachscharte (2.720 m) ebenfalls in 5 Stunden.
Gut zu wissen:
Als Ausgangspunkt für anspruchsvolle Hochtouren eignet sich die Zittauer Hütte durch ihre Lage in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern hervorragend. Der Gabler (3.263 m) ist in 3,5 Stunden erreichbar, während die Reichenspitze (3.303 m) eine Gehzeit von 4,5 Stunden erfordert. Die vergletscherte Umgebung erfordert entsprechende Ausrüstung und Erfahrung im hochalpinen Gelände.