Berghütte DAV

Richterhütte

2.374m 🇦🇹
47.124, 12.134 Österreich
Betten: 44
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Krimml

Schutzhütte im Zillertal

Die Richterhütte thront auf 2.374 m Höhe am Ende des Rainbachtales im Nationalpark Hohe Tauern. Eingebettet in die Bergwelt der Zillertaler Alpen, dient sie als wichtiger Stützpunkt für die Dreiländertour – eine mehrtägige Bergwanderung durch die Grenzregionen. Die vom DAV betriebene Schutzhütte liegt in einer der ursprünglichsten Landschaften der Ostalpen.

Die Geschichte der Hütte reicht bis 1897 zurück, als der Textilfabrikant Anton Franz Richter den ersten Bau errichten ließ. Nach einer Lawinenzerstörung erfolgte 1928 ein Neubau – das heutige Gebäude entstand nach erneuter Zerstörung als dritter Bau. Eine umfangreiche Sanierung mit EU-Förderung im Jahr 2019 brachte die Hütte auf modernsten Stand und integrierte ein Wasserkraftwerk mit 27 kW Leistung für die Stromerzeugung.

Übernachten auf der Richterhütte

Die Richterhütte bietet 44 Schlafplätze in der Hauptsaison von Mitte Juni bis Mitte September. Moderne Sanitäranlagen im Erdgeschoss verfügen über elektrische Beheizung, während ein separates Winterraum-Gebäude für Bergsteiger außerhalb der Bewirtschaftungszeiten zur Verfügung steht. Eine professionell ausgestattete Küche versorgt Wanderer mit regionaler Bergkost – zusätzlich sorgen ein Trocken- und Schuhraum für Komfort nach anstrengenden Touren.

Zustieg zur Richterhütte

Der Hauptzustieg erfolgt vom Krimmler Tauernhaus durch das Rainbachtal und führt durch die geschützte Landschaft des Nationalparks Hohe Tauern. Übergänge bestehen zur Plauener Hütte über die 600 m höher gelegene Gamsscharte sowie zur Neugersdorfer Hütte über Windbachscharte und Krimmler Tauern. Eine Materialseilbahn erleichtert den Transport von Versorgungsgütern zur Hütte.

Gut zu wissen:

Von der Richterhütte aus lassen sich die Rainbachspitze (3.129 m) und die Reichenspitze (3.303 m) besteigen. Die Lage im Nationalpark erfordert besondere Rücksichtnahme auf die alpine Flora und Fauna, während benachbarte Hütten wie die Plauener Hütte, Neugersdorfer Hütte und Warnsdorfer Hütte ausgedehnte Hüttentouren durch die Zillertaler Alpen ermöglichen.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.658 m

Heilig-Geist-Jöchl

Der Heilig-Geist-Jöchl liegt auf 2.658 m in den Zillertaler Alpen und bildet einen historischen Grenzübergang zwischen Österreich und Italien. Der Pass verbindet das Zillertal mit dem Ahrntal in Südtirol und ist Teil des Lausitzer Höhenwegs.

Sattel 2.690 m

Roßkarscharte

Die Roßkarscharte liegt auf 2.690 m in den Zillertaler Alpen. Der steile Pass verbindet Tirol mit dem Salzburger Land im Nationalpark Hohe Tauern. Der Übergang führt zwischen Krimmler Tauernhaus und Zittauer Hütte durch alpines Blockgelände.

Sattel 2.724 m

Rainbachscharte

Die Rainbachscharte liegt auf 2.724 m in den Zillertaler Alpen und verbindet das Wildgerlostal mit dem Krimmler Achental. Der Pass bietet einen direkten Übergang zwischen der Zittauer Hütte und dem Krimmler Tauernhaus. Steile, teilweise seilversicherte Passagen prägen den Anstieg.

Stadt 633 m

Mayrhofen

Mayrhofen liegt auf 633 m am Ende des Zillertals, wo sich vier Seitentäler vereinen. Der Marktort ist strategischer Ausgangspunkt für Touren in die Zillertaler Alpen. Die Zillertalbahn verbindet den Ort seit 1902 mit dem Inntal.

See 1.843 m

Speicher Zillergründl

Der Speicher Zillergründl liegt auf 1.843 m Höhe im Zillergrund der Zillertaler Alpen. Der Stausee dient der Stromerzeugung durch Wasserkraft und markiert einen wichtigen Wegpunkt auf der Dreiländertour. Vom Rand der Staumauer führt der alte Weg zur Plauener Hütte.

Gipfel 3.479 m

Großer Möseler

Der Große Möseler erhebt sich auf 3.479 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Zillertaler Alpen. Der markante Gipfel wurde 1865 von englischen Alpinisten mit ihren Schweizer Bergführern erstbestiegen. Sein Name leitet sich von "Mösele" ab, einer hochalpinen Sumpflandschaft.

Gipfel 3.148 m

Zillerplattenspitze

Die Zillerplattenspitze erhebt sich auf 3.148 m im österreichisch-italienischen Grenzgebiet der Zillertaler Alpen. Der wenig bekannte Dreitausender bietet ein grandioses Panorama auf die umliegenden Gipfel. Der Anstieg führt über steiles Blockwerk und erfordert leichte Kletterei im I. Grad.

Gipfel 2.400 m

Großer Nock

Der Große Nock erhebt sich auf 2.400 m in den Zillertaler Alpen zwischen Mühlwalder Tal und Weißenbachtal. Der Berg gehört zu den westlichen Hohen Tauern und bildet Teil des markanten Bergamphitheaters oberhalb der Michlreis-Alm. Vom Gipfel bietet sich ein weiter Rundblick über das südliche Ahrntal.

Gipfel 2.912 m

Klockerkarkopf

Der Klockerkarkopf erhebt sich auf 2.911 m an der Grenze zwischen Salzburg und Südtirol. Der Gipfel liegt im Zillertaler Hauptkamm zwischen Krimmler Tauern und Birnlücke. Von Ettore Tolomei 1904 symbolisch in "Vetta d'Italia" umbenannt.

Dorf

Neustift

Neustift liegt auf 600 m Höhe im Eisacktal nördlich von Brixen. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Klettersteige in den Stubaier Alpen. Das Augustinerkloster aus dem 12. Jahrhundert prägt die Ortschaft.

Dorf 1.158 m

Pfunders

Pfunders liegt auf 1.158 m im unteren Pustertal in Südtirol. Das Bergdorf an der Mündung des Pfunderer Bachs in die Rienz bildet den Hauptort der Gemeinde Vintl. Von hier führen Wanderwege in die südlichen Zillertaler Alpen.

Dorf 1.370 m

Brenner

Der Brenner liegt auf 1.370 m Höhe am gleichnamigen Pass an der österreichisch-italienischen Grenze. Das ehemalige Wipptaler Bergdorf wurde nach dem Ersten Weltkrieg zu einem bedeutenden Grenzort mit umfangreicher Infrastruktur. Heute führen Brennerautobahn und Brennerbahn durch das Passdorf.

Reisen mit Richterhütte