Die Cordillera Huayhuash galt bis in die frühen 2000er Jahre als eine der gefährlichsten Trekkingregionen durch bewaffnete Raubüberfälle - 2004 starb ein Wanderer durch Schussverletzungen.
Die Cordillera Huayhuash zählt zu den anspruchsvollsten Hochgebirgsregionen der Welt. Fast alle Routen verlaufen über 4.000 m Höhe, die Pässe erreichen bis zu 5.000 m. Das tropische Hochgebirgsklima teilt sich in eine Trockenzeit von Mai bis September mit stabilen Bedingungen und eine Regenzeit von Oktober bis März.
Die Region erfordert bergsteigerische Erfahrung und gute Akklimatisierung. Höhenkrankheit, extreme Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sowie die abgelegene Lage stellen ernste Herausforderungen dar. Die Schneefallgrenze liegt meist um 5.000 m, wodurch Gletscherquerungen und alpine Verhältnisse möglich sind.
Die Cordillera Huayhuash galt bis in die frühen 2000er Jahre als eine der gefährlichsten Trekkingregionen durch bewaffnete Raubüberfälle - 2004 starb ein Wanderer durch Schussverletzungen.
Carhuacocha liegt auf 4.140 m in der peruanischen Cordillera Huayhuash. Der Gletschersee bietet spektakuläre Ausblicke auf die Sechstausender Yerupajá und Siulá Grande. Das klare Bergwasser dient als wichtige Wasserquelle für die umliegenden Dörfer.
Der Siula Grande erhebt sich auf 6.344 m in der Cordillera Huayhuash im peruanischen Hochland. Der Gipfel wurde durch Joe Simpsons Buch 'Touching the Void' weltberühmt. Die Erstbesteigung erfolgte 1936 über den Nordgrat durch ein deutsches Team.
Der Yerupajá erhebt sich auf 6.635 m als höchster Gipfel der Cordillera Huayhuash im peruanischen Andenhochgebirge. Mit seiner markanten Westflanke gilt er als zweithöchster Berg Perus nach dem Huascarán. Die imposanten Ostwände bieten spektakuläre Sonnenaufgänge während des Huayhuash-Trekkings.
Der Rondoy erhebt sich auf 5.775 m in der nördlichen Cordillera Huayhuash in Peru. Der Name stammt aus dem Quechua und bedeutet "granizar" oder "ein Ei legen". Der Berg liegt zwischen den Distrikten Pacllón und Queropalca südwestlich des Mitucocha-Sees.
Der Ninashanca ist ein 5.607 m hoher, überwiegend felsiger Gipfel im Norden der Cordillera Huayhuash. Er liegt nordwestlich des Ninacocha-Sees und ist durch einen 5.000 m hohen Sattel vom Rondoy getrennt. Der Berg zählt zu den seltener bestiegenen Gipfeln der Region.
Der Jirishanca erhebt sich auf 6.094 m in der Cordillera Huayhuash in Peru. Der vergletscherte Gipfel zählt zu den markanten Sechstausendern der nördlichen Anden. Erstbesteigung 1957 über den Ostgrat durch Toni Egger und Siegfried Jungmair.
Der Julcán erhebt sich auf 4.900 m in der Cordillera Huayhuash in Peru. Der Gipfel liegt auf einem westlichen Seitenkamm der Hauptkette, südwestlich des Mitopunta. Der Name stammt aus dem Quechua und bedeutet Lagerhaus oder Speicher.
Der Auxilio erhebt sich auf 5.560 m in der Cordillera Huayhuash im peruanischen Ancash-Gebiet. Der Berg liegt westlich des Yerupajá in einem Seitenrücken der Hauptkette. Sein Name leitet sich möglicherweise vom Quechua-Wort für Berggottheit oder Großvater ab.
Der Rajucollota erhebt sich auf 5.427 m in der Cordillera Huayhuash westlich des Yerupajá. Der Gipfel liegt auf einem westlichen Ausläufer der Hauptkette zwischen den Regionen Ancash und Lima. Der Name stammt aus dem Quechua und bedeutet etwa 'Schneeberg mit Mörser'.
Der Suerococha erhebt sich auf etwa 5.100 m in der westlichen Cordillera Huayhuash in Peru. Der Berg liegt auf einem Seitenkamm westlich des Yerupajá in der Region Ancash. Ein kleiner See gleichen Namens befindet sich südwestlich des Gipfels.
Der Nevado Cule erhebt sich auf 5.220 m in der Cordillera Huayhuash in Peru. Der Gipfel liegt an der Grenze zwischen den Regionen Huánuco und Lima. Er gehört zur Raura-Bergkette, einem Teil der peruanischen Anden.
Der Yerupajá Chico erhebt sich auf 6.089 m in der Cordillera Huayhuash und gilt als technisch schwieriger als sein höherer Nachbar Yerupajá. Der auch als El Toro bekannte Gipfel wurde 1957 von Toni Egger und Siegfried Jungmair erstbestiegen. Die 1.500 m hohe Ostwand zählt zu den wilden Routen der peruanischen Anden.
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