Die Schweiz liegt im Herzen Mitteleuropas und grenzt an Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Liechtenstein. Auf einer Fläche von 41.291 km² vereint das Binnenland drei klar abgegrenzte Naturräume: den Jura im Nordwesten, das dicht besiedelte Mittelland und die Alpen im Süden. Der tiefste Punkt liegt am Ufer des Lago Maggiore auf 193 m, der höchste Gipfel ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv auf 4.634 m. Diese Höhendifferenz von über 4.400 m entfaltet sich auf engstem Raum — das Land misst von Nord nach Süd nur 220 km. Der höchste Gipfel der Schweiz überragt damit den tiefsten Punkt um mehr als das Zwanzigfache seiner eigenen Meereshöhe.
Rund 9,1 Millionen Menschen leben in der Schweiz, einem föderalistischen Bundesstaat mit 26 teilsouveränen Kantonen und dauernder Neutralität. Die Bundesstadt ist Bern mit knapp 138.000 Einwohnern. Das Land kennt vier Landessprachen: Deutsch — gesprochen von 62 Prozent der Bevölkerung — Französisch mit 23 Prozent, Italienisch sowie Rätoromanisch. Das Landeskennzeichen CH steht für Confoederatio Helvetica, um keine Landessprache zu bevorzugen. Die Alpen prägten das kulturelle Selbstverständnis der Schweiz seit dem Mittelalter; Pässe wie der Gotthard verbanden Europa auf strategisch wichtigen Handels- und Heeresrouten. Im 19. Jahrhundert wurde die Schweiz zur Wiege des modernen Alpinismus und zum Ausgangspunkt geführter Bergtouren für Gäste aus ganz Europa.