Land

Schweiz

🇨🇭

Die Schweiz liegt im Herzen Mitteleuropas und grenzt an Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Liechtenstein. Auf einer Fläche von 41.291 km² vereint das Binnenland drei klar abgegrenzte Naturräume: den Jura im Nordwesten, das dicht besiedelte Mittelland und die Alpen im Süden. Der tiefste Punkt liegt am Ufer des Lago Maggiore auf 193 m, der höchste Gipfel ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv auf 4.634 m. Diese Höhendifferenz von über 4.400 m entfaltet sich auf engstem Raum — das Land misst von Nord nach Süd nur 220 km. Der höchste Gipfel der Schweiz überragt damit den tiefsten Punkt um mehr als das Zwanzigfache seiner eigenen Meereshöhe.

Rund 9,1 Millionen Menschen leben in der Schweiz, einem föderalistischen Bundesstaat mit 26 teilsouveränen Kantonen und dauernder Neutralität. Die Bundesstadt ist Bern mit knapp 138.000 Einwohnern. Das Land kennt vier Landessprachen: Deutsch — gesprochen von 62 Prozent der Bevölkerung — Französisch mit 23 Prozent, Italienisch sowie Rätoromanisch. Das Landeskennzeichen CH steht für Confoederatio Helvetica, um keine Landessprache zu bevorzugen. Die Alpen prägten das kulturelle Selbstverständnis der Schweiz seit dem Mittelalter; Pässe wie der Gotthard verbanden Europa auf strategisch wichtigen Handels- und Heeresrouten. Im 19. Jahrhundert wurde die Schweiz zur Wiege des modernen Alpinismus und zum Ausgangspunkt geführter Bergtouren für Gäste aus ganz Europa.

Bekannte Ziele und Gipfel in der Schweiz
Parrotspitze 4.443 m
Signalkuppe 4.554 m
Saas-Fee 1.798 m
Zermatt 1.608 m
Jungfraujoch 3.471 m
Währung
Schweizer Franken
Amtssprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Rätoromanisch
Zeitzone
UTC+02:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 03.06.26 09:21 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Personalausweis reicht (EU/Schengen)
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Ja
- Vorläufiger Personalausweis: Ja, im Rahmen der Gültigkeit, siehe Anmerkungen.
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Die Schweiz ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.
Es kann vorkommen, dass die Rechtslage in Bezug auf die Nutzung abgelaufener Reisedokumente nicht überall bekannt ist.
- Führen Sie möglichst gültige Reisedokumente mit.
- Verwenden Sie keine ehemals als verloren gemeldete und wieder aufgefundene Reisedokumente, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Dieser Widerruf ist unter Umständen bei den schweizerischen Grenzkontrollbehörden nicht bekannt und kann zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise kein Visum.
Auch Inhaber deutscher Aufenthaltserlaubnisse können für Aufenthalte bis zu 90 Tage pro Zeitraum von 180 Tagen mit ihrem deutschen Aufenthaltstitel und einem gültigen Reisedokument visumfrei in die Schweiz einreisen. Dies gilt auch für
- Inhaber deutscher Reiseausweise für Flüchtlinge, sofern der Wohnsitz in Deutschland liegt,
- Inhaber deutscher Reiseausweise für Staatenlose, sofern der Wohnsitz in Deutschland liegt, sowie
- Inhaber deutscher Reiseausweise für Ausländer (Alien’s travel document) in Verbindung mit einem gültigen Aufenthaltstitel.
- Beachten Sie für Aufenthalte von mehr als 90 Tagen die Informationen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA.
Minderjährige
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.
- Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Einfuhrbestimmungen
Die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbegrenzt möglich, ab einem Wert von 10.000 CHF aber deklarationspflichtig.
Die Schweiz ist kein EU-Mitgliedstaat. Die deutsch-schweizerische Grenze gilt somit als EU-Außengrenze. Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt daher den entsprechenden Bestimmungen.
Die Einfuhr alkoholischer Getränke ist (für Personen ab 17 Jahre) auf 1 l (über 18%) bzw. 5 l (unter 18% Alkoholgehalt) beschränkt; von Tabakerzeugnissen auf 250 Zigaretten/Zigarren oder 250 g Tabak.
Weitere Informationen zu schweizerischen Einfuhrbestimmungen, Übersiedlungsgut, Freimengen, Mitnahme von Bargeld und Wertfreigrenzen erteilt das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG).
- Bitte bedenken Sie, dass neben Alkohol und Tabakwaren auch andere Waren bzw. Lebensmittel Einfuhrbeschränkungen unterliegen können und eine Wertfreigrenze gilt.
Tiere
Haustiere können aus Ländern der EU ohne besondere Bewilligung einreisen, wenn z.B. durch den EU-Heimtierausweis Gesundheit und Impfungen der Tiere nachgewiesen werden können. Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
- Beachten Sie die Hinweise des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen auch für Einreisen aus anderen Ländern.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Masern
Quelle: Auswärtiges Amt
Impfschutz
Für die Einreise in die Schweiz sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
- Als Reiseimpfungen bei zu erwartender Exposition in den ausgewiesenen Infektionsgebieten (z. B. Wanderurlaub) auch eine Schutzimpfung gegen die durch Zecken übertragbare Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) empfohlen.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist sehr gut.
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. Sie ersetzt nicht die Reiseversicherung, z.B. zum Rücktransport in das Heimatland. Ausgestellt wird die Karte von Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung. Bei Wohnsitz in der Schweiz ist innerhalb einer Frist von drei Monaten der Abschluss einer schweizerischen Krankenversicherung erforderlich. Eine Übersicht der zugelassenen Krankenversicherungen finden Sie beim Schweizerischen Bundesamt für Gesundheit BAG.
- Lassen Sie sich besonderen Fragestellungen und Vorerkrankungen vor einer Reise durch einen Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbegrenzt möglich, ab einem Wert von 10.000 CHF aber deklarationspflichtig.
Die Schweiz ist kein EU-Mitgliedstaat. Die deutsch-schweizerische Grenze gilt somit als EU-Außengrenze. Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt daher den entsprechenden Bestimmungen.
Die Einfuhr alkoholischer Getränke ist (für Personen ab 17 Jahre) auf 1 l (über 18%) bzw. 5 l (unter 18% Alkoholgehalt) beschränkt; von Tabakerzeugnissen auf 250 Zigaretten/Zigarren oder 250 g Tabak.
Weitere Informationen zu schweizerischen Einfuhrbestimmungen, Übersiedlungsgut, Freimengen, Mitnahme von Bargeld und Wertfreigrenzen erteilt das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG).
- Bitte bedenken Sie, dass neben Alkohol und Tabakwaren auch andere Waren bzw. Lebensmittel Einfuhrbeschränkungen unterliegen können und eine Wertfreigrenze gilt.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

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Weiteres zum Reiseland Schweiz

Neben den geographischen und alpinhistorischen Eckdaten oben gibt es praktische Aspekte, die das Bild des Reiselands vervollständigen: politische Lage und Einreisemodalitäten, Zahlungsmittel und Infrastruktur, Naturgefahren wie Erdbeben oder Lawinen. Die Schweiz bringt dabei ihre eigenen Eigenheiten mit: Der Schweizer Franken gilt als Landeswährung, Kreditkarten werden nahezu flächendeckend akzeptiert, und Erdbeben sind in bestimmten Regionen ein latentes Thema. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Aktuelles
Quelle: Auswärtiges Amt
Im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel im französischen Evian-les-Bains werden vom 10. bis 19. Juni 2026 durch die Schweiz Binnengrenzkontrollen an der Grenze zu Frankreich durchgeführt. Kantonale Polizeibehörden und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) können u.a. die Kontrolldichte erhöhen und einzelne Grenzübergänge ggf. kurzfristig schließen. Auch an den Grenzen zu anderen Nachbarstaaten wie Deutschland und Italien wird das Personal verstärkt, siehe auch Reiseinfos – Grenzkontrollen.
- Rechnen Sie bei Einreise oder Transit in die/durch die Schweiz im genannten Zeitraum mit Verzögerungen und auch ggf. mit kurzfristigen Grenzschließungen und informieren Sie sich frühzeitig auch im Reise- und Sicherheitshinweis Frankreich zu den französischen Grenzkontrollen und zur Verkehrslage, z.B. beim ADAC oder beim Touring Club Schweiz TCS.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei unvorhergesehenen Ereignissen aufmerksam und meiden Sie Menschenansammlungen.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Terrorismus
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate in der Schweiz ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen an viel besuchten Orten, an Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln vor.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Landeswährung ist der Schweizer Franken (CHF). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich. Vor allem in Tourismus- und Grenzregionen wird auch der EUR vermehrt als Zahlungsmittel verwendet.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Das Klima ist alpin-gemäßigt. Die Wetterlage kann sich sehr schnell ändern und zu Gefahren führen.
Im Gebirge kann es zu schwerem Schneefall und Lawinenabgängen kommen; bei Tauwetter kommt es häufiger zu örtlichen Überflutungen und Erdrutschen. Extremwetterlagen mit u.a. Starkregen und in der Folge Murgänge, Felsstürze und Hochwasser nehmen insbesondere im alpinen Raum (Kantone Wallis, Graubünden, Tessin und Bern), aber auch in anderen Regionen, zu. Aus Sicherheitsgründen werden Bewohner und Touristen in von größerem Murgang- oder Felssturz akut bedrohten Orten ggf. kurzfristig evakuiert.
Ende Mai 2025 rutschten nach Abbrüchen der Felsmasse am „Kleinen Nesthorn“ erhebliche Gletscher- und Geröllmassen ins Lötschental im Oberwallis. Die rechtzeitig evakuierte Ortschaft Blatten wurde durch die Bergsturzmasse und anschließende Stauung des Bergflusses Lonza komplett zerstört.
- Informieren Sie sich zu aktuellen Gefahrenmeldungen wie insbesondere Hochwasser- und Lawinenwarnungen für Ihren jeweiligen Standort möglichst über die App AlertSwiss und das Naturgefahrenportal.
- Holen Sie rechtzeitig Informationen beim Schweizer Alpen Club - SAC und von Alpine Sicherheit ein.
- Hinterlassen Sie bei Bergtouren ohne Führung Kontakt- und Notfalldaten, achten Sie auf eine ausreichende Absicherung im Notfall, z.B. durch eine Mitgliedschaft bei der Schweizerischen Rettungsflugwacht REGA.
- Verlassen Sie ausgewiesene Wege, Pisten und Loipen nicht und beachten Sie Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Auf dem Lunghinpass in Graubünden geschieht etwas, das es in Europa nur an wenigen Punkten gibt: Regenwasser, das hier fällt, fliesst in drei verschiedene Meere — in die Nordsee, ins Mittelmeer und ins Schwarze Meer. Dieser seltene Wasserscheidenpunkt liegt mitten in der Schweizer Bergwelt und ist zu Fuss erreichbar. Wer dort oben steht, berührt gewissermassen drei Kontinente auf einmal. Ein stiller Pass mit ungewöhnlicher geografischer Bedeutung.

Reisen in der Schweiz

Reisegebiete in der Schweiz

Bekannte Ziele und Gipfel in der Schweiz

Gipfel 4.443 m

Parrotspitze

Die Parrotspitze (4.434 m) erhebt sich im Monte Rosa Massiv südlich der Dufourspitze. Der Gipfel wurde 1863 von Reginald Macdonald und seinem Team erstbestiegen. Als Teil des langen Südgrats des Monte Rosa bildet er einen wichtigen Zwischengipfel auf dem Weg zur Signalkuppe.

Gipfel 4.554 m

Signalkuppe

Die Signalkuppe erhebt sich auf 4.554 m im Monte Rosa-Massiv an der Grenze zwischen Schweiz und Italien. Auf dem Gipfel steht die Capanna Margherita, Europas höchstgelegene Schutzhütte. Der Normalweg führt über das Lisjoch und den Grenzgletscher.

Dorf 1.798 m

Saas-Fee

Saas-Fee liegt auf 1.800 m am Ende des Saastals, umgeben von 13 Viertausendern der Mischabel-Kette. Der autofreie Ort ist Ausgangspunkt für Hochtouren auf Dom, Allalinhorn und weitere Gipfel. Die Metro Alpin führt als höchste Standseilbahn der Welt auf 3.450 m zum Mittelallalin.

Stadt 1.608 m

Zermatt

Zermatt liegt auf 1.620 m am Fuß des Matterhorns im autofreien Mattertal. Der weltberühmte Bergort ist Ausgangspunkt für 22 Viertausender und Endpunkt der Haute Route von Chamonix. Höchstgelegene Seilbahnstation Europas am Klein Matterhorn auf 3.883 m.

Sattel 3.471 m

Jungfraujoch

Das Jungfraujoch liegt auf 3.471 m zwischen Mönch und Jungfrau in den Berner Alpen. Der stark überfirnte Sattel ist Endstation der höchsten Bahnverbindung Europas. Von hier führt der Zugang zum Großen Aletschgletscher und Konkordiaplatz.

Gipfel 3.883 m

Klein Matterhorn

Das Klein Matterhorn erreicht 3.883 m und beherbergt die höchste Seilbahnstation Europas. Die Bergstation dient als Ausgangspunkt für Hochtouren auf Breithorn und Castor. Von der Panoramaterrasse sind 38 Viertausender sichtbar.

Gipfel 4.027 m

Allalinhorn

Das Allalinhorn erhebt sich mit 4.027 m im Mischabelkamm zwischen Saastal und Mattertal. Der Gipfel gilt als leichtester und meistbestiegener Viertausender der Alpen. Die Metro Alpin verkürzt den Zustieg auf nur 570 Höhenmeter.

Dorf

Grindelwald

Grindelwald liegt auf 1.050 m im Talkessel der Schwarzen Lütschine unter Eiger, Mönch und Jungfrau. Das Bergsteigerdorf ist Ausgangspunkt für Hochtouren auf die berühmten Viertausender der Berner Alpen. Die Jungfraubahn erschließt das hochalpine Gelände bis zum Jungfraujoch.

Gipfel 3.456 m

Mittelallalin

Das Mittelallalin (3.457 m) ist ein Nebengipfel des Allalinhorns in den Walliser Alpen. Endstation der Metro Alpin und Zentrum des Sommerskigebiets auf dem Feegletscher. Ausgangspunkt für Hochtouren auf Allalinhorn und Alphubel.

Gipfel 4.342 m

Ludwigshöhe

Die Ludwigshöhe erhebt sich auf 4.342 m im Monte Rosa Massiv an der Grenze zwischen Italien und Schweizer Wallis. Der Gipfel liegt auf der Verbindungslinie zwischen Lyskamm und Punta Gnifetti. Benannt wurde der Berg nach König Ludwig IX. von Frankreich durch den deutschen Topografen Ludwig von Welden bei der Erstbesteigung 1822.

Gipfel 4.562 m

Zumsteinspitze

Die Zumsteinspitze (4.563 m) ist der dritthöchste Gipfel des Monte Rosa Massivs in den Walliser Alpen. Sie überragt die Ostwand des Monte Rosa, mit 2.400 m Höhenunterschied die höchste Wand der Alpen. Der Normalweg führt von der Capanna Margherita über den Grenzsattel zum Gipfel.

Gipfel 3.970 m

Eiger

Der Eiger erhebt sich 3.970 m hoch in den Berner Alpen zwischen Grindelwald und Lauterbrunnen. Mit der berüchtigten Nordwand zählt er zu den dramatischsten Gipfeln der Schweiz. Das Dreigestirn mit Mönch und Jungfrau prägt die Landschaft des Berner Oberlandes.

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Du hast Fragen oder Dir ist etwas unklar? Unsere Officeteam hilft dir bei Fragen zu Ausrüstung, Tourenberatung oder einfach allgemeinen Fragen zu deinem Bergabenteuer.

Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Schweiz

Brauchen EU-Bürger ein Visum für die Schweiz?

Nein, EU- und EWR-Bürger können mit einem gültigen Personalausweis in die Schweiz einreisen, da die Schweiz dem Schengen-Raum angehört. Für Bürger aus Drittstaaten gelten die allgemeinen Schengen-Visaregeln. Viele Nationalitäten können sich bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen visumfrei in der Schweiz aufhalten.

Wann ist die beste Reisezeit für Bergtouren in der Schweiz?

Die Hauptsaison für Wanderungen und Hochtouren in der Schweiz liegt zwischen Juni und September, wenn die Hochgebirgsrouten gut zugänglich und die Wetterbedingungen am stabilsten sind. Wintersportler finden von Dezember bis März ideale Bedingungen. Die Übergangsmonate November sowie April und Mai sollten möglichst gemieden werden, da dann häufig Hochnebel im Mittelland herrscht, das Wetter unbeständig ist und viele Hochgebirgsrouten noch eingeschränkt zugänglich sind.

Was ist der Föhn und wie beeinflusst er Bergtouren in der Schweiz?

Der Föhn ist ein warm-trockener Wind, der ganzjährig auftreten kann, häufig jedoch im Herbst und Frühling beobachtet wird. Er bringt klare Sicht und Erwärmung auf beiden Seiten des Alpenkamms und löst Hochnebel im Mittelland auf. Allerdings kann der Föhn auch plötzliche Wetterumschwünge auslösen, weshalb Bergwetter stets sorgfältig beobachtet werden sollte. Die Alpensüdseite bleibt von der kalten Bise meist verschont, während das Engadin trotz seiner Lage in der Südschweiz ein deutlich kälteres Klima aufweist.

Wie sicher ist die Schweiz als Reiseziel für Bergwanderer?

Die Schweiz gilt als eines der sichersten Länder der Welt mit politisch stabilen Verhältnissen und einer sehr geringen Kriminalitätsrate. In den Alpen und Voralpen besteht jedoch ein erhöhtes Naturgefahrenpotenzial durch Lawinen, Steinschlag und schnell wechselndes Hochgebirgswetter. Erdbeben mittlerer Stärke sind möglich, und der fortschreitende Gletscherschwund verändert Routen und erhöht die Gefahr durch instabile Gletscherzungen. Der tägliche Lawinenbericht des SLF Davos sowie Wetterberichte von MeteoSchweiz oder SRF Meteo sollten vor jeder Tour geprüft werden. Im Notfall ist die Rega (Schweizerische Rettungsflugwacht) unter der Nummer 1414 erreichbar.

Besteht bei Schweizer Alpentouren ein Risiko für Höhenkrankheit?

Bei normalen Schweizer Alpentouren ist Höhenkrankheit kein wesentliches Thema, da die maximale Höhe bei etwa 4634 m liegt und eine spezielle Akklimatisierung in der Regel nicht erforderlich ist. Wer sich ab etwa 3500 Metern aufhält, sollte jedoch auf erste Symptome achten und die Tourenplanung konservativ gestalten. Giftschlangen wie Aspisviper und Kreuzotter kommen in Südtälern und Hochlagen vor; festes Schuhwerk und ruhiges Verhalten bieten den besten Schutz. Leitungswasser ist überall in der Schweiz trinkbar. Bei einem Notfall ist die Helikopterrettung durch die Rega unter 1414 schnell und zuverlässig verfügbar.

Welche Währung gilt in der Schweiz und wie zahle ich auf Hütten?

In der Schweiz gilt der Schweizer Franken (CHF). Geldautomaten sind flächendeckend vorhanden, auch in kleineren Alpendörfern. SAC-Hütten akzeptieren zunehmend Kartenzahlung, dennoch ist Bargeld für abgelegene Berghütten und Alpenregionen empfehlenswert. Wechseln lässt sich Geld an Banken sowie Wechselstuben in Flughäfen und grossen Bahnhöfen.

Welche körperliche Fitness brauche ich für Touren in der Schweiz?

Die Anforderungen variieren je nach gewählter Tour erheblich: Das Spektrum reicht von gemütlichen Voralpen-Wanderungen bis hin zu anspruchsvollen Hochtouren auf Viertausender. Die tägliche Gehzeit liegt je nach Route zwischen 3 und 10 Stunden, und Touren dauern zwischen einem und 14 Tagen. Für alpine Routen werden eine gute Grundkondition und Schwindelfreiheit empfohlen. Eine spezielle Höhenakklimatisierung ist für Standardtouren in der Schweiz nicht notwendig.

Welche Ausrüstung sollte ich für Bergtouren in der Schweiz einpacken?

Zu den unverzichtbaren Grundausrüstungsgegenständen zählen festes Bergschuhwerk, eine Regenschutz- oder Hardshell-Jacke, Sonnenschutz gegen die intensive UV-Strahlung in Hochlagen sowie eine warme Zwischenschicht und ein Erste-Hilfe-Set. Auf Gletschern und bei vergletscherten Hochtouren werden zusätzlich Steigeisen, Pickel und eine Sonnenbrille mit UV-Schutz benötigt. Im Winter und Frühjahr sind Lawinenausrüstung (LVS-Gerät, Sonde und Schaufel), Schneegamaschen und Harscheisen für Firn wichtig. Gegen den typischen Schweizer Föhn und die Bise empfiehlt sich außerdem eine winddichte Windstopper- oder Hardshell-Jacke.

Unterkünfte in der Schweiz

Benachbarte Länder

Österreich Deutschland Frankreich Italien Liechtenstein