Die Basaltsäulen des Svartifoss zeigen unter dem Mikroskop ein Netzwerk aus Plagioklaskristallen, die senkrecht zur Längsachse der Säulen ausgerichtet sind und zur außergewöhnlichen Stabilität der Formation beitragen.
Der Wasserfall liegt im Skaftafell-Gebiet am Südrand des gleichnamigen Plateaus und bildet ein natürliches Amphitheater von etwa 15 bis 20 Metern Höhe und 30 Metern Breite. Die vertikalen Basaltkolonnen entstanden durch Abkühlung und Kontraktion der Lava und zeigen regelmäßige horizontale Strukturen.
Die geologische Formation macht Svartifoss zu einem der beliebtesten Ziele im Vatnajökull-Nationalpark. Am Fuß des Wasserfalls brechen kontinuierlich neue sechseckige Säulenabschnitte ab, da die Erosion der Basaltkolonnen schneller voranschreitet als die Abtragung durch das fallende Wasser. Die markante Architektur der dunklen Lavakolonnen diente als Vorlage für bedeutende isländische Bauwerke wie die Hallgrímskirkja-Kirche und das Nationaltheater.
Die Basaltsäulen des Svartifoss zeigen unter dem Mikroskop ein Netzwerk aus Plagioklaskristallen, die senkrecht zur Längsachse der Säulen ausgerichtet sind und zur außergewöhnlichen Stabilität der Formation beitragen.
Der Mývatn ist ein 37 km² großer See in Nordisland nahe dem Vulkan Krafla. Mit über 40 kleinen Inseln und mehr Entenarten als irgendwo sonst auf der Welt gilt er als ornithologisches Highlight. Das maximal fünf Meter tiefe Gewässer wird hauptsächlich von heißen Quellen gespeist.
Grenivík ist ein kleines Fischerdorf an der Ostseite des Eyjafjördur im Norden Islands. Das Dorf mit 318 Einwohnern liegt direkt unterhalb des 1.173 m hohen Kaldbakur. Von hier starten Skitouren auf die umliegenden Gipfel der Troll-Halbinsel.
Jökulsárlón ist die größte Gletscherlagune Islands im Vatnajökull Nationalpark. Die Lagune entstand durch das Zurückweichen des Breiðamerkurjökull-Gletschers seit den 1930er Jahren. Kalbende Eisberge treiben zur Küste und bilden den berühmten Diamond Beach.
Der Skogafoss ist ein 60 Meter hoher und 25 Meter breiter Wasserfall im Fluss Skógá in Südisland. Der imposante Wasserfall wurde 1987 unter Naturschutz gestellt und gilt als Naturdenkmal. Eine alte Sage erzählt von einem Goldschatz, den der Landnehmer Þrasi Þórólfsson in einer Höhle hinter dem Wasserfall versteckt haben soll.
Strokkur ist ein aktiver Geysir im Haukadalur-Tal auf Island. Er bricht etwa alle 5-10 Minuten aus und schleudert heißes Wasser bis zu 40 Meter hoch. Der Geysir gehört zum berühmten Geysir-Gebiet im Golden Circle.
Svartifoss ist ein Wasserfall im Vatnajökull-Nationalpark auf Island, umgeben von charakteristischen dunklen Basaltsäulen. Die sechseckigen Lavakolonnen gaben dem "Schwarzen Wasserfall" seinen Namen und inspirierten die Architektur der Hallgrímskirkja in Reykjavík.
Der Kirkjufell erhebt sich auf 973 m in der Region Suðurland, 140 km östlich von Reykjavík. Der markante Berg überragt die umliegende Landschaft um 262 m und thront über weitläufigen Graslandschaften.
Der Gullfoss ist ein zweistufiger Wasserfall des Hvítá-Flusses im Südwesten Islands. Mit Fallhöhen von 11 und 21 Metern stürzt er in eine 32 Meter tiefe Schlucht. Der Wasserfall bildet zusammen mit Geysir und Þingvellir den berühmten Golden Circle.
Keflavík liegt auf der Reykjanes-Halbinsel und beherbergt Islands internationalen Flughafen. Die Küstenstadt dient als zentraler Ausgangspunkt für Bergtouren und Skitouren auf der vulkanischen Insel. Der Ort entwickelte sich seit dem 17. Jahrhundert durch den Handel und erhielt 1949 Stadtrechte.
Þingvellir liegt am Nordufer des Sees Þingvallavatn in einer Grabenbruchzone zwischen amerikanischer und eurasischer tektonischer Platte. Der Nationalpark markiert den historischen Ort des Althing, eines der ältesten Parlamente der Welt seit 930. Die Almannagjá-Schlucht macht das Auseinanderdriften der Kontinentalplatten sichtbar.
Selfoss ist eine Kleinstadt mit 9.800 Einwohnern am Ufer der Ölfusá im Süden Islands. Der Ort liegt strategisch günstig am Golden Circle und dient als Ausgangspunkt für Touren zu Gullfoss, Geysir und Þingvellir. Die historische Ölfusárbrücke von 1891 machte Selfoss zum wichtigen Verkehrsknotenpunkt.
Hveragerði liegt in der Gemeinde Árnessýsla nahe der Hellisheiði-Hochebene und zählt etwa 2.800 Einwohner. Der Ort ist für seine geothermale Aktivität und Gewächshäuser bekannt. Das zentrale Thermalfeld mit aktiven heißen Quellen prägt das Stadtbild.
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