Das Erdbeben von 2015 in Nepal wirkte sich bis ins tibetische Grenzgebiet aus und beschädigte auch dieses über 1.300 Jahre alte Kloster.
Das Kloster erhebt sich als markante quadratische Pagode mit vier Stockwerken, die sich nach oben verjüngen. Jede Ebene verfügt über eigene Fenster und Türen, während Holzgeländer die äußeren Galerien säumen. Im dritten Stock befindet sich der Haupttempel mit einer 120 Zentimeter hohen, vergoldeten Maitreya-Buddha-Statue in einem der 18 Schreine.
Die Wandmalereien stellen das kunsthistorische Herzstück dar. Der untere Bereich zeigt über 1.000 Darstellungen des Buddha Shakyamuni, während das zweite Stockwerk Schutzgottheiten beherbergt. Ursprünglich umgaben 108 Gebetsmühlen das Erdgeschoss. Nach jahrhundertelanger Blüte wurde das Kloster 1986 rekonstruiert und beherbergt heute vier Mönche.
Das Erdbeben von 2015 in Nepal wirkte sich bis ins tibetische Grenzgebiet aus und beschädigte auch dieses über 1.300 Jahre alte Kloster.
Der Shisha Pangma erhebt sich als 14. höchster Berg der Welt auf 8.027 m vollständig in Tibet. Er gilt als niedrigster der 14 Achttausender und zugleich als einer der technisch einfachsten. Seine Erstbesteigung erfolgte 1964 als letzter unbezwungener Achttausender durch eine chinesische Expedition.
Das Jamtrin Lhakhang ist ein über 1.300 Jahre altes tibetisch-buddhistisches Kloster der Gelug-Schule im Langtang-Gebiet. Der 16 Meter hohe, vierstöckige Holzbau beherbergt über 1.000 Buddha-Darstellungen und gut erhaltene Wandmalereien.
Das Pakpa-Kloster liegt auf 2.850 m im tibetischen Gyirong nahe der Grenze zu Nepal. Die vierstöckige Steinpagode stammt aus der Tang-Zeit und vereint tibetische und nepalesische Bautraditionen. Das Kloster war Schauplatz historischer Friedensverhandlungen zwischen China und Nepal.
Milarepa's Cave liegt 11 km nördlich von Nyalam in Tibet und war über Jahre hinweg Meditationsort des bedeutenden tibetischen Buddhisten Milarepa im 11. Jahrhundert. Die Höhle ist Teil des Phelgyeling-Klosters und zeigt noch heute Felsabdrücke von Milarepas Meditationshaltung.
Gyirong ist eine tibetische Grenzstadt im südlichen Tibet auf 2.700 m Höhe. Der historische Handelsort liegt am Gyirong-Fluss, 70 km südlich der Kreisstadt Zongga. Seit 1987 fungiert Gyirong als offizielle Grenzübergang zwischen China und Nepal.
Das Bergdorf liegt in der tibetischen Region des Langtang- und Jugal-Gebirges an der Grenze zu Nepal. Die Ortschaft dient als Stützpunkt für Expeditionen zum nahegelegenen Shisha Pangma, dem einzigen Achttausender vollständig auf chinesischem Territorium.
Yarlep ist eine Gemeinde im Kreis Nyalam in der tibetischen Region Shigatse. Der Ort liegt im Einzugsgebiet des Langtang- und Jugal-Gebirges unweit der nepalesischen Grenze. Die Gemeinde umfasst sechs Dörfer in der hochalpinen Bergregion.
Der Langshisa Ri erhebt sich mit 6.427 m fast senkrecht aus dem Langtang-Tal im nepalesischen Himalaya. Der Berg gilt als schwieriger Kletterberg der Kategorie A und war ursprünglich ein vollwertiger Expeditionsgipfel.
Der Kimshung-Gletscher erstreckt sich entlang der Ostflanke des 6.781 m hohen Kimshung im nepalesischen Langtang-Nationalpark. Der Gletscher fließt vom Gipfelbereich des Kimshung ins Langtang-Tal hinab. Nur 2 km vom Gipfel entfernt verläuft die chinesische Grenze.
Der Yala-Gletscher liegt im Rasuwa-Distrikt von Nepal im Langtang- und Jugal-Gebirge. Der Name bedeutet 'hoher Gipfel' in der lokalen Langtang-Sprache. Mit 1,4 km Länge zählt er zu den am besten erforschten Gletschern Nepals.
Der Langtang-Nationalpark erstreckt sich über 1.710 km² im nepalesischen Zentralhimalaya, etwa 50 km nördlich von Kathmandu. Das 1976 gegründete Schutzgebiet umfasst das Langtang-Himal-Massiv mit dem 7.227 m hohen Langtang Lirung. Der Park zeigt 14 Vegetationstypen von tropischen Wäldern bis zu ewigem Eis.
Der Baden-Powell Scout Peak erhebt sich auf 5.710 m im nepalesisch-chinesischen Grenzgebiet des Langtang-Gebirges. Der frühere Urkema Peak wurde 2007 zu Ehren des Pfadfinder-Gründers Robert Baden-Powell umbenannt. Die Erstbesteigung gelang einer internationalen Pfadfinder-Expedition am 12. September 2007.
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