Die Sammlung von Manna aus Eschenbäumen findet nur noch hier statt – eine in Europa und im Mittelmeerraum verschwundene Praxis, die ausschließlich in den Landschaften von Castelbuono und Pollina auf wenigen hundert Hektar fortgeführt wird.
Das Madonie-Massiv liegt zwischen den Flüssen Imera und Pollina an der Nordküste Siziliens und umfasst 15 Gemeinden der Metropolitanstadt Palermo. Der zentrale Gebirgsbereich aus Kalk- und Dolomitgestein entwickelt sich oberhalb von 1.600 Metern und wird durch das separate Monte-Cervi-Massiv ergänzt.
Besondere botanische Bedeutung erlangt der Park durch die Nebrodi-Tanne (Abies nebrodensis), von der nur noch weniger als 30 Exemplare im Vallone Madonna degli Angeli zwischen 1.400 und 1.650 Metern existieren. Die Geologie zeigt Fossilienfunde von bis zu 250 Millionen Jahren und ausgeprägte Karsterscheinungen mit über 400 Dolinen oberhalb von 1.600 Metern. Das mediterrane Klima weicht in den Höhenlagen kontinentalen Bedingungen mit Schneefällen und Temperaturen unter -10°C.
Die Sammlung von Manna aus Eschenbäumen findet nur noch hier statt – eine in Europa und im Mittelmeerraum verschwundene Praxis, die ausschließlich in den Landschaften von Castelbuono und Pollina auf wenigen hundert Hektar fortgeführt wird.
Der Monte San Salvatore erhebt sich auf 1.909 m als dritthöchster Gipfel Siziliens in den Madonie. Die panoramische Gipfelkuppe aus Sandstein bietet Blicke über die Nebrodi und das Carbonara-Massiv. Der Berg liegt im UNESCO Global Geopark der Madonie.
Petralia Sottana liegt zwischen 900 und 1.100 m im Parco delle Madonie auf Sizilien. Das Bergdorf entwickelte sich strategisch günstig im oberen Tal des Imera Meridionale. Die Umgebung bietet ausgedehnte Buchen- und Eichenwälder sowie Weideland.
Castelbuono liegt auf 423 m Höhe in den Madonien im Parco delle Madonie. Das mittelalterliche Bergdorf entstand um das Castello dei Ventimiglia aus dem 14. Jahrhundert. Ausgangspunkt für Gipfeltouren auf Pizzo Carbonara und Monte San Salvatore.
Der Pizzo Sant'Angelo erhebt sich auf 1.080 m über der Nordküste Siziliens in den Madonie. Auf dem Gipfel steht die kleine Kirche San Michele Arcangelo. Von der Spitze reicht der Blick über die Nordküste Siziliens und zu den höchsten Gipfeln der Madonie.
Piano Battaglia liegt auf 1.650 m im Herzen der Madonie zwischen Pizzo Carbonara und Monte Mufara. Der Pass ist Siziliens einzige Wintersportstation und Ausgangspunkt für Wanderungen in die hohen Madonie. Das weite Karstplateau bietet einen geologischen Lehrpfad mit fossilen Korallenformationen.
Das Santuario di Gibilmanna ist ein Wallfahrtsort auf 800 m Höhe in den Madonie oberhalb von Cefalù. Die Kapuzinerkirche aus dem 17. Jahrhundert beherbergt ein byzantinisches Fresko der Madonna mit Kind aus der ursprünglichen Benediktinerkirche.
Der Nationalpark erstreckt sich über 39.941 Hektar der nordsizilianischen Madonie und schützt über die Hälfte aller sizilianischen Pflanzenarten. Das Gebirge erreicht am Pizzo Carbonara eine Höhe von 1.979 Metern. Seit 2015 gehört das Gebiet zum UNESCO Global Geopark Netzwerk.
Der Monte Mufara erhebt sich auf 1.865 m in den sizilianischen Madonie. Eine Sesselbahn führt auf den Gipfel, von dem sich Skipisten nach Piano Battaglia hinabziehen. Der Berg beherbergt ein astronomisches Observatorium und ist von ausgedehnten Buchenwäldern umgeben.
Der Monte dei Cervi erhebt sich auf 1.792 m in den Madonie auf Sizilien. Der kalkige Gipfel liegt südwestlich des Carbonara-Mufara-Komplexes zwischen Monte San Salvatore und Monte Fanusi. Als größter Wasserspeicher der Madonie entspringen hier zahlreiche Zuflüsse des Imera meridionale.
Der Pizzo Carbonara erhebt sich auf 1.979 m als höchster Gipfel der Madonie und zweithöchste Erhebung Siziliens nach dem Ätna. Das Karstplateau mit seinen charakteristischen Dolinen liegt im Parco delle Madonie zwischen Petralia Sottana und Isnello. Bei klarer Sicht reicht der Blick von den Äolischen Inseln bis zum Ätna und zu den Monti Sicani.
Der Pizzo Antenna o della Principessa erhebt sich auf 1.977 m als zweithöchster Gipfel der Madonie auf Sizilien. Der Berg bildet Teil des kalkreichen Carbonara-Massivs mit ausgedehntem Karstplateau und Dolinen.
Der Pizzo Dipilo erhebt sich auf 1.385 m im Madonie-Gebirge nordöstlich von Sizilien. Der isoliert stehende Gipfel liegt nordwestlich des Pizzo Carbonara zwischen den Gemeinden Isnello und Gratteri. Das Kalksteinmassiv zeigt ausgeprägten Karst mit mehreren Höhlen am Nordabhang.
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