Nationalpark

Picos de Europa National Park

🇪🇸
43.195, -4.868 Spanien
Picos de Europa
Highlight:
Der Nationalpark Picos de Europa erstreckt sich über 67.127 Hektar in der Kantabrischen Kordillere. Spaniens erster Schutzraum von 1918 umfasst die größte Kalkformation des atlantischen Europas. Die höchste Erhebung Torre Cerredo erreicht 2.649 m.

Spaniens ältester Nationalpark

Der Nationalpark liegt im Zentrum der Kantabrischen Kordillere und verteilt sich auf drei Provinzen: Asturien, León und Kantabrien. Das Gebirge bildet eine der weltweit bedeutendsten Reservate für atlantische Waldökosysteme mit charakteristischen Kalkformationen.

Gletscher und Wasser formten die dramatische Landschaft mit Höhenunterschieden von bis zu 2.573 Metern. Die Cares-Schlucht und die Beyos-Schlucht zählen zu den spektakulärsten Schluchten Spaniens. Über 200 Gipfel überschreiten die 2.000-Meter-Marke und bieten alpine Routen für erfahrene Bergsteiger. Ein Netz von 30 homologierten Wanderwegen erschließt glaziale Täle, Buchenwälder und alpine Weiden.

Gut zu wissen:

Pedro Pidal, Marqués de Villaviciosa, gründete 1918 den Park nach seinem Besuch im Yellowstone-Nationalpark – inspiriert vom amerikanischen Vorbild entstand so Spaniens erste Schutzzone.

Bekannte Ziele in den Picos de Europa

Gipfel 2.564 m

Pico Tesorero

Der Pico Tesorero erhebt sich auf 2.564 m im Zentralmassiv der Picos de Europa als Grenzpunkt zwischen León, Asturias und Cantabria. Der Gipfel zählt zu den meistbestiegenen der Picos de Europa. Von der nahegelegenen Cabaña Verónica führt ein alpiner Aufstieg zum Gipfel mit Gipfelbuch.

Sonstige

Cuadonga

Covadonga ist ein Wallfahrtsort in den Picos de Europa und gilt als Spaniens Nationalheiligtum. Der Ort liegt in einer Höhenlage von über 1.000 m und ist durch seine prächtige Basilika bekannt. Nach der Legende fand hier im 8. Jahrhundert die erste christliche Niederlage der Mauren statt.

Gipfel 1.367 m

Piedras Negras

Piedras Negras liegt auf 1.367 m Höhe in den chilenischen Anden und beherbergt natürliche Thermalquellen. Die warmen Quellen dienen als regenerative Station bei Höhenakklimatisation. Der Ort bietet Ausblicke auf die umliegenden Vulkanlandschaften der Atacama-Region.

Sonstige

Potes

Potes ist der Hauptort der Comarca Liébana in den Picos de Europa. Das historische Bergdorf liegt strategisch am Zusammenfluss der Flüsse Deva und Quiviesa. Die mittelalterliche Torre del Infantado aus dem 15. Jahrhundert prägt das Ortsbild.

Gipfel 2.406 m

Peña Olvidada

Die Peña Olvidada erhebt sich auf 2.406 m im Zentralmassiv der Picos de Europa in Kantabrien. Der Gipfel bildet den südlichen Pfeiler der Peña Vieja und steht im Schatten des höchsten Bergs Kantabriens. Von der Seilbahnstation El Cable bietet sich ein direkter Blick auf die markanten Steilwände.

Gipfel 2.614 m

Peña Vieja

Die Peña Vieja erhebt sich mit 2.617 m als zweithöchster Gipfel im kantabrischen Teil der Picos de Europa. Der Kalkgipfel thront im Macizo Central über dem wilden Karst der Zentralkette. Von seinem Grat reicht der Blick über die zerklüfteten Türme und Wände des Nationalparks.

Nationalpark

Picos de Europa National Park

Der Nationalpark Picos de Europa erstreckt sich über 67.127 Hektar in der Kantabrischen Kordillere. Spaniens erster Schutzraum von 1918 umfasst die größte Kalkformation des atlantischen Europas. Die höchste Erhebung Torre Cerredo erreicht 2.649 m.

Sattel 1.296 m

Puerto del Pontón

Der Puerto del Pontón liegt auf 1.296 m in der spanischen Provinz León. Der Pass verbindet die Kantabrische Kordillere von Südosten nach Nordwesten über die N-625. Er führt zur Ortschaft Oseja de Sajambre.

Gipfel 2.518 m

Picu Urriellu

Der Picu Urriellu erhebt sich auf 2.519 m im Macizo de los Urrieles der Picos de Europa. Der Kalkgipfel gilt als Wahrzeichen des spanischen Alpinismus und ist für seine 550 m hohe Westwand berühmt. Bei Sonnenuntergang zeigt der Fels eine charakteristische orange Färbung.

Quelle

Fuente de Santa Ana

Die Fuente de Santa Ana entspringt im Zentralmassiv der Picos de Europa an der Grenze zwischen Asturien und Kantabrien. Die Quelle liegt nahe dem Collado de Santa Ana zwischen den beiden Gipfeln Pico de Santa Ana I und II.

Gipfel 2.596 m

Peña Santa

Die Torre Santa erhebt sich mit 2.596 m als höchster Gipfel des Westmassivs der Picos de Europa. Der Berg thront über den Tälern von Sajambre und Valdeón in der Kantabrischen Kordillere. Die Erstbesteigung gelang 1892 dem Franzosen Paul Labrouche mit François Bernat Salles und Vicente Marcos.

Dorf 754 m

Oseja de Sajambre

Oseja de Sajambre liegt auf 754 m im Herzen der Picos de Europa in der Provinz León. Der Bergort bildet den Ausgangspunkt für Wanderungen zu den umgebenden Gipfeln wie Torre Cerredo und Picu Urriellu. Vom Desfiladero de Los Beyos führen markierte Wanderwege in das Zentralmassiv.

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