Vom Fuhrwerk gerolltes Brot führte 1827 zur Wiederentdeckung der Kupferlagerstätte: Ein Bauer fand es an einer Bachstelle, wo Wasser glänzendes Kupfererz freigespült hatte.
Das Dorf liegt strategisch günstig im Pongau, 6,5 km nordwestlich von St. Johann im Pongau an der B 164. Der Mühlbach durchfließt den Ort, der sich als zentraler Stützpunkt für Touren im Hochköniggebiet etabliert hat.
Mühlbach blickt auf eine der längsten Bergbautraditionen der Alpen zurück. Bereits vor 4.000 Jahren betrieben Bergleute am nahegelegenen Mitterberg bedeutsamen Kupferbergbau mit der Feuersetz-Methode. Das hier gewonnene Kupfer wurde vermutlich für die Himmelsscheibe von Nebra verwendet. Nach 2.000-jähriger Unterbrechung entdeckte 1827 ein Bauer zufällig die Lagerstätte wieder, als ihm ein Brotlaib vom Fuhrwerk rollte. 1907 gründete Industrieller Arthur Krupp die Mitterberger Kupfer AG und stiftete das heutige Arthurhaus als alpinen Stützpunkt. 1977 endete der Bergbau endgültig. Das Bergbau- und Heimatmuseum mit Erlebnisschaustollen dokumentiert diese einzigartige 5.000-jährige Bergbaugeschichte.
Vom Fuhrwerk gerolltes Brot führte 1827 zur Wiederentdeckung der Kupferlagerstätte: Ein Bauer fand es an einer Bachstelle, wo Wasser glänzendes Kupfererz freigespült hatte.
Taxenbach liegt im mittleren Salzachtal am Ausgang des Rauriser Tals. Der Ort dient als Stützpunkt für die Goldberggruppe. Die Kitzlochklamm bietet Klettersteige verschiedener Schwierigkeitsgrade.
Das Schloss Höch liegt auf 975 m Höhe am Eingang des Flachauer Tals. Der Ansitz aus dem 11. Jahrhundert präsentiert sich heute im Renaissance-Stil. Seit 2002 dient das Schloss kulturellen Zwecken.
Schwarzach im Pongau liegt strategisch im Salzachtal an der Einmündung des Wengerbaches in die Salzach. Der Bahnknotenpunkt zwischen Salzburg-Tiroler-Bahn und Tauernbahn bildet ein wichtiges Verkehrsdrehkreuz. Die Marktgemeinde dient als Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Salzburger Alpen.
Das Schloss Ritzen in Saalfelden beherbergt seit 1968 das Heimatmuseum mit einer der größten Krippensammlungen Österreichs. Die Anlage geht auf eine frühmittelalterliche Burg zurück und wurde nach einem Brand 1892 restauriert.
Das Schloss Tandalier liegt in Radstadt im Salzburger Pongau. Das Renaissanceschloss entstand 1569 durch Umbau eines mittelalterlichen Bauernhofs. Heute beherbergt es das Bundesschullandheim Radstadt.
Mühlbach am Hochkönig liegt auf 860 m im Salzburger Land, 50 km südlich der Stadt Salzburg. Die Gemeinde am Fuße des Hochkönigmassivs dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und alpine Touren. Das Dorf ist geprägt von einer 5.000 Jahre alten Bergbaugeschichte.
Schloss Mauer thront als dreigeschoßiger Renaissance-Ansitz in Radstadt im Salzburger Pongau. Der ursprünglich mittelalterliche Wohnturm erhielt ab 1565 sein heutiges Erscheinungsbild mit Erkern und Krüppelwalmdach. Zwei erhaltene Türme der ehemaligen Ringmauer zeugen von der wehrhaften Vergangenheit.
Der Schneeberg erhebt sich mit 1.921 m westlich von Mühlbach am Hochkönig in den Dientener Bergen. Der doppelgipfelige Berg besteht aus dem Hauptgipfel Dientner Schneeberg und dem 17 m niedrigeren Mühlbacher Schneeberg. Die Feuerwehr Sankt Veit hält jährlich eine Bergmesse auf dem Gipfel ab.
Schloss Fischhorn erhebt sich auf einem Hügel zwischen Bruck an der Großglocknerstraße und Zell am See. Das mittelalterliche Schloss blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und überblickt das Salzachtal sowie den Oberpinzgau.
Der Palfnerkogel erhebt sich auf 1.413 m über dem Salzachtal bei Bischofshofen. Der Berg bildet den namensgebenden Hauptgipfel eines Grats, der sich vom Hochglocker nordostwärts über sechs Kilometer erstreckt. Das Gebiet war Standort des historischen Mitterberger Kupferbergbaus.
Der Dientner Sattel verbindet auf 1.370 m das Pongau mit dem Pinzgau über die Hochkönig Straße. Der ganzjährig geöffnete Pass liegt zwischen Bischofshofen und Saalfelden in den Salzburger Schieferalpen.
Der Buchberg erhebt sich als bewaldeter Gratrücken auf 1.117 m über Bischofshofen im Salzachtal. Der Berg ist bekannt für seinen prähistorischen und mittelalterlichen Kupferbergbau in der geologischen Grenzzone zwischen Grauwackenzone und Werfener Schichten.
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