Österreich liegt im Herzen Mitteleuropas und grenzt an Deutschland und Tschechien im Norden, die Slowakei und Ungarn im Osten, Slowenien und Italien im Süden sowie die Schweiz und Liechtenstein im Westen. Der Binnenstaat erstreckt sich auf 83.884 km² und misst von West nach Ost rund 575 km. Die Ostalpen nehmen 62,8 % der Staatsfläche ein und gliedern sich in Zentralalpen, Hohe und Niedere Tauern sowie Nördliche und Südliche Kalkalpen. Der tiefste Punkt liegt bei 114 m am Hedwighof in der Gemeinde Apetlon im Burgenland. Der höchste Gipfel, der Großglockner in den Hohen Tauern, erreicht 3.798 m. Die Ostalpen beherbergen fast 1.000 Dreitausender und bilden den zentralen Raum für alpines Bergsteigen in Sommer und Winter.
Österreich ist ein demokratischer Bundesstaat mit neun Bundesländern und rund 1,98 Millionen Einwohnern allein in der Hauptstadt Wien. Die Amtssprache ist Deutsch; daneben sind Burgenlandkroatisch, Slowenisch und Ungarisch regionale Amtssprachen in bestimmten Bundesländern. Weitere staatlich anerkannte Minderheitensprachen umfassen Romanes, Tschechisch und Slowakisch. Die Bevölkerung ist überwiegend römisch-katholisch geprägt, mit einem Anteil von 49,6 %. Der Islam ist mit 6,2 % die zweitgrößte Religionsgemeinschaft. Die alpine Geschichte reicht weit zurück — die Gletschermumie Ötzi belegt menschliche Hochgebirgsaktivität vor über 5.000 Jahren im österreichisch-italienischen Grenzgebiet. Die Lawinenkatastrophe von Galtür im Jahr 1999 veränderte die Risikowahrnehmung im alpinen Tourismus grundlegend.