Land

Österreich

🇦🇹

Österreich liegt im Herzen Mitteleuropas und grenzt an Deutschland und Tschechien im Norden, die Slowakei und Ungarn im Osten, Slowenien und Italien im Süden sowie die Schweiz und Liechtenstein im Westen. Der Binnenstaat erstreckt sich auf 83.884 km² und misst von West nach Ost rund 575 km. Die Ostalpen nehmen 62,8 % der Staatsfläche ein und gliedern sich in Zentralalpen, Hohe und Niedere Tauern sowie Nördliche und Südliche Kalkalpen. Der tiefste Punkt liegt bei 114 m am Hedwighof in der Gemeinde Apetlon im Burgenland. Der höchste Gipfel, der Großglockner in den Hohen Tauern, erreicht 3.798 m. Die Ostalpen beherbergen fast 1.000 Dreitausender und bilden den zentralen Raum für alpines Bergsteigen in Sommer und Winter.

Österreich ist ein demokratischer Bundesstaat mit neun Bundesländern und rund 1,98 Millionen Einwohnern allein in der Hauptstadt Wien. Die Amtssprache ist Deutsch; daneben sind Burgenlandkroatisch, Slowenisch und Ungarisch regionale Amtssprachen in bestimmten Bundesländern. Weitere staatlich anerkannte Minderheitensprachen umfassen Romanes, Tschechisch und Slowakisch. Die Bevölkerung ist überwiegend römisch-katholisch geprägt, mit einem Anteil von 49,6 %. Der Islam ist mit 6,2 % die zweitgrößte Religionsgemeinschaft. Die alpine Geschichte reicht weit zurück — die Gletschermumie Ötzi belegt menschliche Hochgebirgsaktivität vor über 5.000 Jahren im österreichisch-italienischen Grenzgebiet. Die Lawinenkatastrophe von Galtür im Jahr 1999 veränderte die Risikowahrnehmung im alpinen Tourismus grundlegend.

Bekannte Ziele und Gipfel in Österreich
Ochsentaler Gletscher
Jamtalferner
Zugspitze 2.962 m
Alpspitze 2.628 m
Bernadeinkopf 2.144 m
Währung
Euro
Amtssprachen
Deutsch, Englisch
Zeitzone
UTC+02:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Personalausweis reicht (EU/Schengen)

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 01.06.26 12:17 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Personalausweis reicht (EU/Schengen)
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Ja
- Vorläufiger Personalausweis: Ja, muss gültig sein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Österreich ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13.12.1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.
Minderjährige
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.
- Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Einfuhrbestimmungen
Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Tiere
Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u. a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist.
Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bieten das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und das österreichische Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Masern
Quelle: Auswärtiges Amt
Impfschutz
Für die Einreise nach Österreich sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
- In Österreich ist der Impfschutz gegen FSME öffentlich empfohlen.
West-Nil-Fieber
Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Österreich zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe West-Nil-Fieber.
- Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
In großen Teilen des Landeskommt es zu bestimmten Jahreszeiten zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse.
- Nehmen Sie rechtzeitig vor Einreise mit einem Reise-/Tropenmediziner wegen einer möglichen Impfung Kontakt auf.
- Schützen Sie sich zur Vermeidung eines mücken- und zeckengebundenen Risikos bei exponierten Reisen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mücken- und Zeckenstichen.
Medizinische Versorgung
Das Versorgungsniveau in Österreich ist gut.
Es besteht in Österreich für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.
- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

Wähle deine Staatsangehörigkeit für die aktuellen Hinweise deines Außenministeriums.

🇦🇹
Österreich
BMEIA Österreich
🇨🇭
Schweiz
EDA Schweiz
🇮🇹
Italien
Farnesina Italien
🇩🇪
Deutschland
Auswärtiges Amt

Weiteres zum Reiseland Österreich

Neben den geographischen und alpinen Eckdaten oben gibt es praktische Aspekte, die das Bild des Reiselandes komplettieren: die politische Lage, Zahlungsmittel und Infrastruktur, Naturgefahren sowie Einreise- und Gesundheitsfragen. Manches davon ist in Österreich anders gelagert als in anderen Bergregionen: In abgelegenen Hütten ist Bargeld oft das einzige Zahlungsmittel, in hochalpinen Lagen erhöhen auftauender Permafrost und Lawinengefahr das Risiko, und die FSME-Impfung ist für Aufenthalte in Waldgebieten empfohlen. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Terrorismus
Terroristische Anschläge können auch in Österreich nicht ausgeschlossen werden. In Österreich gilt seit 2023 eine erhöhte Terrorwarnstufe (vier von fünf).
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Kriminalität
Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle und Handtaschenraub kommen insbesondere in den Großstädten an von Touristen stark frequentierten Orten vor. Gewaltkriminalität ist selten.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Wenn Sie eine Reise mit dem Kfz durch Slowenien planen, informieren Sie sich bitte vor Reiseantritt im Reise- und Sicherheitshinweis Slowenien.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Landeswährung ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind vielerorts möglich. Nicht alle Dienstleistungen sind bargeldlos möglich; insbesondere in der Gastronomie wird zum Teil nur Barzahlung akzeptiert.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Es herrscht gemäßigtes Alpin-Klima mit zunehmend kontinentalem Einfluss nach Osten.
Im Winter kommt es in den Bergen immer wieder zu Lawinenabgängen und Sperrungen von Gebieten, insbesondere von Tälern.
Schnee- und Gletscherschmelze können im Frühjahr Lawinen und Erdrutsche verursachen. Insbesondere im Sommer und Frühherbst kann (plötzlicher) Starkregen zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen. Ganzjährig kann es zu Berg- und Felsstürzen sowie Gerölllawinen kommen.
- Informieren Sie sich vor Aktivitäten in den Bergen über die örtlichen Gegebenheiten, um das Risiko eines Wetterumschwungs einschätzen zu können, die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen und mit adäquater Kleidung und Ausrüstung aufzubrechen. Informationen über die aktuelle Witterung, insbesondere über die Schnee- und Lawinensituation, bietet GeoSphere.
- Verlassen Sie ausgewiesene Wege, Pisten und Loipen nicht und beachten Sie Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Hinterlassen Sie bei Bergtouren ohne Führung Kontakt- und Notfalldaten, achten Sie auf eine ausreichende Absicherung im Notfall, z.B. durch eine Mitgliedschaft beim Deutschen Alpenverein.
- Beachten Sie die regionalen Wetter- und Verkehrshinweise und verhalten Sie sich adäquat. Aktuelle Informationen über Fahrpläne und Streckenunterbrechungen sind über SCOTTY der österreichischen Bahn abrufbar.
- Beachten Sie bei Wanderungen über Bergwiesen die Hinweise der österreichischen Regierung zum Verhalten gegenüber Weidetieren, insbesondere wenn Sie mit Hund unterwegs sind oder sich Jungtiere auf der Weide aufhalten.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Der Sonnblick empfängt bis zu 22 m Neuschnee pro Jahr — im selben Land liegt Retz mit knapp unter 450 mm Jahresniederschlag. Die Differenz übertrifft das 70-Fache. Auf einer Fläche von 83.879 km² treffen also extreme Klimaräume aufeinander, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Der Großglockner auf 3.798 m und der tiefste Punkt bei 114 m spannen dazu eine Höhendifferenz von 3.684 m auf. Wer österreichische Bergtouren plant, bewegt sich in einem der klimatisch und topografisch vielfältigsten Alpinräume Europas.

Reisen in Österreich

Reisegebiete in Österreich

Bekannte Ziele und Gipfel in Österreich

Gletscher

Ochsentaler Gletscher

Der Ochsentaler Gletscher liegt am nördlichen Fuße des Piz Buin im gleichnamigen Ochsental der Silvretta. Der spaltenreiche Gletscher dient als traditioneller Anstiegsweg zum höchsten Gipfel Vorarlbergs. Seit Messbeginn ist er um 912 Meter zurückgegangen.

Gletscher

Jamtalferner

Der Jamtalferner liegt am Talschluss des Jamtales in der Silvretta und erstreckt sich über 3,31 km². Der Gletscher reicht von 3.160 m bis 2.430 m Höhe. Seine Grenze zur Schweiz verläuft an den Nährgebieten am Jamjoch.

Gipfel 2.962 m

Zugspitze

Die Zugspitze ist mit 2.962 m der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Der Gipfel markiert die Grenze zwischen Bayern und Tirol. Drei Normalwege führen über Höllental, Reintal und das österreichische Schneekar zum Gipfel.

Gipfel 2.628 m

Alpspitze

Die Alpspitze (2.628 m) erhebt sich als pyramidenförmiger Gipfel im Wettersteingebirge. Der markante Berg gilt als Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen und zählt zu den bekanntesten Berggestalten der Nördlichen Kalkalpen.

Gipfel 2.144 m

Bernadeinkopf

Der Bernadeinkopf erhebt sich auf 2.144 m im Alpspitz-Massiv und bildet einen beliebten Ausbildungsgipfel. Die Nordwand durchzieht der Mauerläufersteig, ein anspruchsvoller Klettersteig der Schwierigkeit D-E.

Gipfel 2.060 m

Osterfelderkopf

Der Osterfelderkopf (2.057 m) ist ein Nebengipfel der Alpspitze im Wettersteingebirge. Die Bergstation der Alpspitzbahn macht ihn zum zentralen Ausgangspunkt für Klettersteige, Skitouren und den Jubiläumsgrat zur Zugspitze. Von der AlpspiX-Plattform reicht der Tiefenblick bis nach Garmisch.

Gletscher

Taschachferner

Der Taschachferner liegt nördlich der Wildspitze in den Ötztaler Alpen und besteht aus einem östlichen und westlichen Teil. Seit 1970 zog sich die Gletscherzunge um über 250 m zurück. Am Zungenende bildete sich seit 2003 ein Gletschersee.

Sonstige

Kreuzeckbahn

Die Kreuzeckbahn erschließt das Kreuzeck im Wettersteingebirge oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Die Luftseilbahn führt zum Kreuzeckhaus auf 1.652 m und dient als Aufstiegshilfe für alpine Touren. Von der Bergstation erreicht man die Alpspitze und weitere Gipfel des Wettersteins.

Sonstige

Alpspitzbahn

Die Alpspitzbahn ist eine Pendelbahn mit zwei 80-Personen-Kabinen von 748 m auf 2.033 m zum Osterfelderkopf. Sie erschließt das Skigebiet Garmisch Classic und bietet Zugang zu Wanderwegen, Klettersteigen und der Aussichtsplattform AlpspiX.

Stadt 708 m

Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen liegt auf 708 m im Wettersteingebirge zwischen Zugspitze und Alpspitze. Der Markt entstand 1935 aus den Gemeinden Garmisch und Partenkirchen. Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1936 und wichtigster Stützpunkt für Touren im Werdenfelser Land.

Gipfel 3.312 m

Piz Buin

Der Piz Buin erhebt sich mit 3.312 m als höchster Berg Vorarlbergs an der österreichisch-schweizerischen Grenze in der Silvretta. Der dritthöchste Gipfel der Gebirgsgruppe bietet einen klassischen Normalweg über die Buinlücke. Die Erstbesteigung gelang 1865 durch Josef Anton Specht und Johann Jakob Weilenmann.

Gipfel 3.197 m

Dreiländerspitze

Die Dreiländerspitze erhebt sich auf 3.197 m an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Der markante Gipfel liegt im Dreiländereck von Vorarlberg, Tirol und Graubünden. Über alle Flanken führen Normalwege mit leichter Kletterei.

Unsere Guides.

Unsere erfahrenen und zuverlässigen Guides führen dich sicher durch dein alpines Abenteuer und teilen ihre Leidenschaft für die Berge mit dir. Hier lernst du sie kennen.

Frag unsere Experten.

Du hast Fragen oder Dir ist etwas unklar? Unsere Officeteam hilft dir bei Fragen zu Ausrüstung, Tourenberatung oder einfach allgemeinen Fragen zu deinem Bergabenteuer.

Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Österreich

Brauchen EU-Bürger ein Visum für Österreich?

Nein, EU- und EWR-Bürger benötigen für die Einreise nach Österreich kein Visum und können sich mit ihrem Personalausweis ausweisen. Österreich ist sowohl EU-Mitglied als auch Teil des Schengen-Raums. Für Drittstaatenangehörige gelten die allgemeinen Schengen-Visabestimmungen, die einen visumfreien Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen ermöglichen – abhängig von der jeweiligen Nationalität.

Wann ist die beste Reisezeit für Bergtouren in Österreich?

Die beste Zeit für Sommerwanderungen und Hochtouren in Österreich sind die Monate Juni bis September, wenn die Wege gut begehbar und die meisten Hütten geöffnet sind. Wer Wintersport bevorzugt, findet von Dezember bis März ideale Bedingungen. Die Übergangsmonate November sowie April und Mai sollten hingegen gemieden werden, da Schneeschmelze, schlechte Wegbedingungen, erhöhte Lawinengefahr und viele geschlossene Hütten und Lifte die Touren erschweren.

Welche Wetterphänomene sollte ich bei Bergtouren in Österreich beachten?

Im Hochsommer, besonders von Juni bis August, können sich nachmittags rasch gefährliche Gewitter entwickeln, weshalb ein früher Aufbruch vor 6:00 Uhr für Hochtouren dringend empfohlen wird. Der Föhn ist ganzjährig möglich und bringt zwar oft klares Wetter in Täler wie das Inntal, kann aber auch stürmische Bedingungen mit sich bringen. Inneralpine Trockentäler wie die Ötztaler Alpen sind in den Übergangszeiten häufig wetterbeständiger als andere Regionen.

Wie sicher sind Bergtouren in Österreich?

Österreich gilt als sehr sicheres Reiseland mit stabiler politischer Lage und einem gut ausgebauten Rettungswesen – die Bergrettung ist rund um die Uhr unter der Nummer 140 erreichbar. Die primären Risiken für Bergreisende sind alpine Gefahren wie Lawinengefahr in hochalpinen Regionen (besonders im Winter und Frühjahr), Steinschlag sowie Überschwemmungen und Muren bei Starkregen. Wetterprognosen sollten täglich geprüft werden, und Lawinenlageberichte sind unter lawinen.report verfügbar. Eine Hüttenreservierung wird in der Hauptsaison empfohlen, und Trekking sollte grundsätzlich nur auf markierten Wegen mit entsprechender Ausrüstung stattfinden.

Welche Gesundheitsrisiken gibt es bei Bergtouren in Österreich?

Klassische Höhenkrankheit ist in Österreich kein relevantes Risiko; alpine Erschöpfung und Unterkühlung sind die häufigeren Gefahren. Für Aufenthalte in Wäldern und Voralpenzonen unterhalb von rund 1.500 m wird eine FSME-Zeckenimpfung empfohlen. Das Leitungswasser ist in ganz Österreich von höchster Qualität. Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) sichert die kostenlose Grundversorgung in allen EU-Einrichtungen, und bei Bergnotfällen steht eine flächendeckende Hubschrauberevakuierung zur Verfügung.

Welche Währung gilt in Österreich und wie zahle ich auf Berghütten?

In Österreich gilt der Euro (EUR). In Städten wie Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck sowie in großen Skigebieten ist Kartenzahlung weit verbreitet. Auf abgelegenen Alpenhütten und in kleinen Bergdörfern wird jedoch häufig Bargeld bevorzugt oder ist die einzige Zahlungsmöglichkeit. Geldautomaten sind in Städten und touristischen Regionen flächendeckend vorhanden, in abgelegenen Berghütten aber nicht. Es empfiehlt sich daher, vor dem Aufstieg ausreichend Bargeld mitzunehmen.

Welche körperliche Fitness brauche ich für Bergtouren in Österreich?

Das Angebot in Österreich reicht von einfachen Almwanderungen, die lediglich eine gute Grundkondition erfordern, bis hin zu hochalpinen Gletscher- und Klettertouren für erfahrene Bergsportler. Die tägliche Gehzeit variiert je nach Route zwischen 3 und 10 Stunden, Touren dauern typischerweise 1 bis 14 Tage. Eine besondere Höhenakklimatisation ist in Österreich nicht notwendig. Anfänger finden ebenso geeignete Routen wie erfahrene Alpinisten.

Welche Ausrüstung sollte ich für Bergtouren in Österreich einpacken?

Unverzichtbar sind Bergstiefel mit Knöchelstütze und Profilsohle, eine wetterfeste Jacke und Regenhose im Schichtsystem sowie Karte, Kompass oder GPS-Gerät. Für Touren über 2.500 m auf vergletscherten Routen werden Steigeisen und Pickel benötigt; eine Sonnenbrille der UV-Schutz-Kategorie 4 und Sonnencreme mit LSF 50+ sind in diesen Höhen Pflicht. Im Winter und bei Skitouren oder Freerideabfahrten ist Lawinenausrüstung – also LVS-Gerät, Sonde und Schaufel – obligatorisch. Da die Temperaturen zwischen Tal und Gipfel um 15 bis 20 °C schwanken können, ist ein mehrlagiges Bekleidungssystem auch im Sommer empfehlenswert.

Unterkünfte in Österreich

Benachbarte Länder

Schweiz Deutschland Italien Liechtenstein Slowenien