Der Philosoph Empedokles soll einen künstlichen Einschnitt zwischen den beiden Stadthügeln geschaffen haben, um bei Malariagefahr die Luftzirkulation zu verbessern - eine der ersten dokumentierten städtebaulichen Maßnahmen für Gesundheitsschutz.
Die Geschichte Agrígents reicht bis 580 v. Chr. zurück, als griechische Kolonisten aus Gela die Stadt Akragas gründeten. Der Name leitet sich vom Fluss Acragas ab, zwischen dessen Ufern sich die Siedlung entwickelte. Unter dem Tyrannen Terone erreichte die Stadt im 5. Jahrhundert v. Chr. ihre größte Blüte und galt als eine der mächtigsten Poleis der Magna Graecia.
Das archäologische Erbe der Stadt ist außergewöhnlich. Die Valle dei Templi erstreckt sich über 1.300 Hektar und zählt zu den größten archäologischen Komplexen des Mittelmeerraums. Zehn dorische Tempel, drei Heiligtümer und ausgedehnte Nekropolen zeugen von der einstigen Pracht der griechischen Stadt. Der Zeustempel war der größte Tempel der Magna Graecia. Nach der Zerstörung durch die Karthager 406 v. Chr. erlangte Akragas nie wieder ihre frühere Bedeutung.
Der Philosoph Empedokles soll einen künstlichen Einschnitt zwischen den beiden Stadthügeln geschaffen haben, um bei Malariagefahr die Luftzirkulation zu verbessern - eine der ersten dokumentierten städtebaulichen Maßnahmen für Gesundheitsschutz.
Palermo ist Siziliens Hauptstadt und wichtigster Flughafen für Kletterreisen zur Nordwestküste. Die Stadt dient als Anreisepunkt für die Kalksteinwände von San Vito lo Capo. Von hier führt eine kurze Fahrt zu den berühmten Kletterfelsen am Capo San Vito.
Erice thront auf dem 751 m hohen Monte Erice im Westen Siziliens. Die mittelalterliche Stadt entstand über der antiken elymischen Siedlung Eryx. Der Ort ist per Seilbahn erreichbar und bietet weite Blicke über die sizilianische Küste.
Die San-Cataldo-Kirche ist ein normannisches Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert in Palermo. Das von Maione da Bari um 1160 errichtete Bauwerk zeigt die charakteristische Verschmelzung orientalischer und westlicher Stilelemente. Drei Kuppeln prägen die schlichte Architektur der Kirche.
Die Torre del Bosco liegt auf 962 m im Naturreservat Bosco della Ficuzza bei Palermo. Der Aussichtspunkt thront in Siziliens größtem Waldgebiet zwischen mediterraner Macchia und Eichenwäldern. Das Schutzgebiet erstreckt sich über 7.398 ha und wird von der Rocca Busambra überragt.
Die Rocca di Cefalù erhebt sich 268 m hoch direkt über der historischen Stadt Cefalù an Siziliens Nordküste. Der markante Kalksteinfelsen trägt die Ruinen einer mittelalterlichen Burg aus dem 13. Jahrhundert. Ein befestigter Sentiero führt durch die mittelalterliche Ringmauer zum Gipfel.
Agrigent liegt an der Südküste Siziliens und beherbergt die berühmte Valle dei Templi mit ihren dorischen Tempeln aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Die antike Stadt Akragas war eine der bedeutendsten griechischen Kolonien im Mittelmeer.
Syrakus ist eine italienische Küstenstadt mit 115.515 Einwohnern im Südosten Siziliens. Die antike Metropolis war einst mächtiger als Athen und Geburtsort des Mathematikers Archimedes. Das historische Zentrum auf der Insel Ortigia ist seit 2005 UNESCO-Weltkulturerbe.
Catania ist die zweitgrößte Stadt Siziliens am Fuße des Ätna. Das historische Zentrum mit seinem UNESCO-Welterbe-Barock bildet das ideale Basecamp für Touren zum aktiven Vulkan.
Die Chiesa del Gesù, auch Casa Professa genannt, gilt als eine der bedeutendsten Barockkirchen Palermos und ganz Siziliens. Zwischen 1564 und 1636 von den Jesuiten errichtet, beeindruckt sie mit ihrer reichen Marmordekoration im Inneren. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde sie bis 1956 vollständig restauriert.
Taormina thront auf 206 m Höhe am Monte Tauro zwischen den Peloritanischen Bergen und dem Ionischen Meer. Die historische Stadt bietet spektakuläre Blicke auf den Ätna und gilt als strategischer Ausgangspunkt für Siziliens alpine Unternehmungen.
Die Montagna Longa erhebt sich auf 975 m über der sizilianischen Nordwestküste nahe Carini. Der Gipfel trägt ein Gedenkkreuz für die 115 Opfer des Flugzeugunglücks von 1972. Vom Waldgebiet Santa Venera führt ein 6 km langer Wanderweg zur Spitze.
Der Palazzo della Zisa ist ein normannischer Palast aus dem 12. Jahrhundert in Palermo. Das UNESCO-Welterbe vereint normannische Architektur mit arabischen Ingenieurskunst. Die berühmte Sala della Fontana mit ihrer Wasseranlage diente der natürlichen Kühlung.
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