Eine Bombe traf 1943 direkt die Kuppel der Kirche und zerstörte große Teile der barocken Fresken im Presbyterium und Querschiff.
Die Jesuitenkirche entstand ab 1564 auf dem Gelände der mittelalterlichen Abtei Santa Maria alla Grotta. Bruder Giovanni Tristano entwarf das Bauwerk nach dem Vorbild der Mutterkirche Il Gesù in Rom. Ursprünglich als einschiffige Kirche mit breitem Querschiff geplant, erhielt sie zu Beginn des 17. Jahrhunderts durch Natale Masuccio und Tommaso Blandino ihre heutige dreischiffige Gestalt.
Die Innenausstattung mit polychromen Marmorintarsien zählt zu den herausragenden Beispielen sizilianischen Barocks. Besonders die Altäre der Seitenschiffe zeigen kunstvolle Mischio-Arbeiten von Camillo Camilliani und anderen Meistern. Das Zentrum bildet die kreisförmige Apsis mit Werken von Gioacchino Vitagliano, darunter die Marmorbasreliefs "Anbetung der Hirten" und "Anbetung der Könige". Die ursprüngliche Kuppel von 1658 wurde nach Kriegsschäden durch eine moderne Betonkonstruktion ersetzt, während Federico Spoltore die Fresken der Mittelschiffgewölbe neu schuf.
Eine Bombe traf 1943 direkt die Kuppel der Kirche und zerstörte große Teile der barocken Fresken im Presbyterium und Querschiff.
Palermo ist Siziliens Hauptstadt und wichtigster Flughafen für Kletterreisen zur Nordwestküste. Die Stadt dient als Anreisepunkt für die Kalksteinwände von San Vito lo Capo. Von hier führt eine kurze Fahrt zu den berühmten Kletterfelsen am Capo San Vito.
Erice thront auf dem 751 m hohen Monte Erice im Westen Siziliens. Die mittelalterliche Stadt entstand über der antiken elymischen Siedlung Eryx. Der Ort ist per Seilbahn erreichbar und bietet weite Blicke über die sizilianische Küste.
Die San-Cataldo-Kirche ist ein normannisches Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert in Palermo. Das von Maione da Bari um 1160 errichtete Bauwerk zeigt die charakteristische Verschmelzung orientalischer und westlicher Stilelemente. Drei Kuppeln prägen die schlichte Architektur der Kirche.
Die Torre del Bosco liegt auf 962 m im Naturreservat Bosco della Ficuzza bei Palermo. Der Aussichtspunkt thront in Siziliens größtem Waldgebiet zwischen mediterraner Macchia und Eichenwäldern. Das Schutzgebiet erstreckt sich über 7.398 ha und wird von der Rocca Busambra überragt.
Die Rocca di Cefalù erhebt sich 268 m hoch direkt über der historischen Stadt Cefalù an Siziliens Nordküste. Der markante Kalksteinfelsen trägt die Ruinen einer mittelalterlichen Burg aus dem 13. Jahrhundert. Ein befestigter Sentiero führt durch die mittelalterliche Ringmauer zum Gipfel.
Agrigent liegt an der Südküste Siziliens und beherbergt die berühmte Valle dei Templi mit ihren dorischen Tempeln aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Die antike Stadt Akragas war eine der bedeutendsten griechischen Kolonien im Mittelmeer.
Syrakus ist eine italienische Küstenstadt mit 115.515 Einwohnern im Südosten Siziliens. Die antike Metropolis war einst mächtiger als Athen und Geburtsort des Mathematikers Archimedes. Das historische Zentrum auf der Insel Ortigia ist seit 2005 UNESCO-Weltkulturerbe.
Catania ist die zweitgrößte Stadt Siziliens am Fuße des Ätna. Das historische Zentrum mit seinem UNESCO-Welterbe-Barock bildet das ideale Basecamp für Touren zum aktiven Vulkan.
Die Chiesa del Gesù, auch Casa Professa genannt, gilt als eine der bedeutendsten Barockkirchen Palermos und ganz Siziliens. Zwischen 1564 und 1636 von den Jesuiten errichtet, beeindruckt sie mit ihrer reichen Marmordekoration im Inneren. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde sie bis 1956 vollständig restauriert.
Taormina thront auf 206 m Höhe am Monte Tauro zwischen den Peloritanischen Bergen und dem Ionischen Meer. Die historische Stadt bietet spektakuläre Blicke auf den Ätna und gilt als strategischer Ausgangspunkt für Siziliens alpine Unternehmungen.
Die Montagna Longa erhebt sich auf 975 m über der sizilianischen Nordwestküste nahe Carini. Der Gipfel trägt ein Gedenkkreuz für die 115 Opfer des Flugzeugunglücks von 1972. Vom Waldgebiet Santa Venera führt ein 6 km langer Wanderweg zur Spitze.
Der Palazzo della Zisa ist ein normannischer Palast aus dem 12. Jahrhundert in Palermo. Das UNESCO-Welterbe vereint normannische Architektur mit arabischen Ingenieurskunst. Die berühmte Sala della Fontana mit ihrer Wasseranlage diente der natürlichen Kühlung.
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