Stadt

Locarno

🇨🇭
46.170, 8.795 Schweiz
Tessiner Alpen
Highlight:
Locarno liegt auf 195 m am Nordufer des Lago Maggiore und bildet das Tor zu den Tessiner Alpen. Die Stadt ist Ausgangspunkt für das Maggiatal, Verzascatal und die Centovalli. Mit ihrer strategischen Lage zwischen Prealpi Luganesi und Alpi Lepontine dient sie als ideales Basecamp für Bergtouren.

Basecamp Tessiner Alpen

Die Stadt entwickelte sich am Delta der Maggia, einem der größten Flussmündungsgebiete Europas, und wird von einer Bergkette umrahmt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom tiefsten Punkt der Schweiz am Seeufer bis auf über 1.400 m hinauf zur Cardada-Colmanicchio.

Von Locarno führen wichtige Täler in die Tessiner Bergwelt: Das Maggiatal mit der Centovallina-Bahn nach Domodossola, das Verzascatal und die Centovalli. Die Funicolare Locarno-Madonna del Sasso und die Seilbahn zur Cardada erschließen die umliegenden Höhen. Neun Schutzhütten alpiner Vereine, darunter die SAC-Cristallinahütte, sind von hier erreichbar.

Gut zu wissen:

1925 wurden in Locarno die Verträge von Locarno unterzeichnet, die Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien und Großbritannien einen kurzzeitigen Frieden in Europa bringen sollten.

Bekannte Ziele in den Tessiner Alpen

Stadt 195 m

Locarno

Locarno liegt auf 195 m am Nordufer des Lago Maggiore und bildet das Tor zu den Tessiner Alpen. Die Stadt ist Ausgangspunkt für das Maggiatal, Verzascatal und die Centovalli. Mit ihrer strategischen Lage zwischen Prealpi Luganesi und Alpi Lepontine dient sie als ideales Basecamp für Bergtouren.

Aussichtspunkt

Foto-Spot Madonna del Sasso

Die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso thront auf 370 m Höhe auf einem Felsvorsprung oberhalb von Locarno. Der historische Sacro Monte ist seit Ende des 15. Jahrhunderts ein bedeutender Pilgerort. Mit der Standseilbahn von Locarno erreichbar bietet der Aussichtspunkt weite Blicke über den Lago Maggiore.

Kirche

Oratorio della Madonna del Sasso

Die Wallfahrtskirche der Madonna del Sangue erhebt sich in Re im Piemont. 1494 soll ein Marienfresko nach einem Steinwurf zu bluten begonnen haben. Die neobyzantinische Basilika wurde 1958 zur Basilica minor erhoben.

Kirche

Santuario della Madonna del Sangue

Das Santuario della Madonna del Sangue liegt im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Italien in Re. Der Wallfahrtsort entstand nach einem Wunder von 1494, als ein Fresko der Madonna zu bluten begann. Die neobyzantinische Basilica minor mit ihrer 51 m hohen Kuppel wurde 1958 geweiht.

Dorf 196 m

Ascona

Ascona liegt auf 196 m am Nordufer des Lago Maggiore im Tessin. Die Gemeinde bildet zusammen mit Locarno ein zusammenhängendes Siedlungsgebiet. Das milde Klima macht Ascona zum strategischen Ausgangspunkt für Wanderungen in die Tessiner Alpen.

Gipfel 1.927 m

La Piota

La Piota erhebt sich auf 1.927 m in den Tessiner Alpen an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Der Gipfel liegt im Bereich der Valle Cannobina, einer von Gneisformationen geprägten Berglandschaft zwischen Ossola und Verbano.

Gipfel 2.648 m

Pizzo del Lago Scuro

Der Pizzo del Lago Scuro erhebt sich auf 2.648 m in den Tessiner Alpen oberhalb des gleichnamigen Bergsees. Der Gipfel liegt im Val Sambuco nahe dem Stausee-System des Lago del Narèt. Von hier bietet sich ein weiter Blick über die vergletscherten Gipfel der südlichen Tessiner Alpen.

Burg/Schloss

Rocca Vitaliana

Die Rocca Vitaliana erhebt sich auf drei Felseninseln im Lago Maggiore vor Cannero Riviera. Die zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert erbauten Burganlagen dienten einst als Stützpunkt der berüchtigten Mazzardi-Brüder. Seit Juli 2025 sind die restaurierten Ruinen für Besucher zugänglich.

Burg/Schloss

Castello Visconteo

Das Castello Visconteo wurde 1341 von Luchino Visconti in Locarno erbaut. Die mittelalterliche Burg diente bis 1513 als Festung und Garnison für die Kontrolle der Lago Maggiore-Region. Heute beherbergt sie das städtische und archäologische Museum mit römischen Glasfunden.

See 484 m

Bacino di Palagnedra

Der Bacino di Palagnedra liegt auf 484 m im Centovalli zwischen Palagnedra und Camedo. Der 1952 fertiggestellte Stausee staut die Melezza und dient als Ausgleichsbecken für die Wasserkraft. Das Einzugsgebiet umfasst 137,7 km².

Nationalpark

Nationalpark Val Grande

Der Nationalpark Val Grande erstreckt sich über 17.021 Hektar in den italienischen Alpen und gilt als größte Wildnis der Alpen. Das Schutzgebiet wurde 1992 gegründet und 2018 in die UNESCO-Biosphäre Ticino Val Grande Verbano aufgenommen.

Kirche

Santuario della Madonna del Sasso

Das Santuario della Madonna del Sasso thront auf einem Felssporn bei Orselina auf 370 m über dem Lago Maggiore. Der Wallfahrtsort entstand Ende des 15. Jahrhunderts um eine Marienerscheinung. Seit 1918 trägt die Kirche den Rang einer Basilica minor.

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