Der Hvannadalshnjúkur steht auf einem aktiven Vulkan – der letzte Ausbruch des Öræfajökull ereignete sich 1727 und war so heftig, dass er in ganz Europa Auswirkungen auf das Klima hatte.
Der Hvannadalshnjúkur thront auf dem Öræfajökull, einem der aktivsten Vulkansysteme unter dem Vatnajökull-Gletscher. Seine exponierte Lage am südöstlichen Rand des größten europäischen Gletschersystems verleiht ihm einen markant isolierten Charakter.
Zwei Normalwege führen zum Gipfel: Die technisch anspruchsvollere Virkisjökulsleið über den Gletscher erfordert alpine Erfahrung, während die Sandfell-Route als sicherere Alternative gilt. Die Tour verlangt trotz geringer technischer Schwierigkeiten beträchtliche Ausdauer mit 12-14 Stunden Gehzeit und über 2.000 Höhenmetern. Frederick W. W. Howell gelang 1891 die Erstbesteigung zusammen mit den isländischen Führern Páll Jónsson und Þórlakur Þórlaksson.
Der Hvannadalshnjúkur steht auf einem aktiven Vulkan – der letzte Ausbruch des Öræfajökull ereignete sich 1727 und war so heftig, dass er in ganz Europa Auswirkungen auf das Klima hatte.
Der Vatnajökull ist mit 7.700 km² der größte Gletscher Islands und Europas außerhalb der Polargebiete. Unter der bis zu 1.000 Meter mächtigen Eisschicht liegen mehrere aktive Vulkane, darunter Grímsvötn und Bárðarbunga. Der Plateaugletscher im Südosten Islands bildet das Herzstück des gleichnamigen Nationalparks.
Der Skálafellsjökull ist eine Gletscherzunge im südöstlichen Vatnajökull innerhalb des Vatnajökull-Nationalparks. Als Teil des größten Gletschers Europas erstreckt er sich vom Hauptgletscher talwärts. Der Gletscher liegt über aktiven Vulkansystemen und bietet anspruchsvolle Bedingungen für Gletscherexpeditionen.
Grímsvötn ist ein aktiver Zentralvulkan unter dem Vatnajökull-Gletscher mit der höchsten Ausbruchshäufigkeit Islands. Der höchste Punkt des Vulkansystems liegt am Grímsfjall auf 1.725 m. Seit der Besiedelung sind etwa 60 Ausbrüche dokumentiert, zuletzt 2011 mit 19 km hoher Eruptionssäule.
Der Skaftafellsjökull ist eine 10 km lange Gletscherzunge des Vatnajökull im Südosten Islands. Die knapp 2,5 km breite Eiszunge liegt zwischen Skaftafellsheiði und Hafrafell im Vatnajökull-Nationalpark.
Kerlingar ist ein 1.318 m hoher Berggipfel in der Region Suðurland auf Island. Der Gipfel liegt 190 km östlich von Reykjavík am Rande des größten Gletschers Europas. Die Umgebung ist permanent von Eis und Schnee bedeckt.
Der Bárðarbunga ist ein 2.014 m hoher Stratovulkan unter dem Vatnajökull-Gletscher in Island. Als zweit höchster Berg Islands liegt er im Zentrum eines 190 km langen Vulkansystems. Der von 850 m dickem Eis bedeckte Vulkan bricht etwa alle 50 Jahre aus.
Der Rótarfjallshnúkur ist ein 1.848 m hoher Gipfel in der isländischen Region Austurland. Der Berg liegt im vergletscherten Hochland des Vatnajökull-Gebiets, 260 km östlich von Reykjavík. Die Umgebung ist permanent von Eis und Schnee bedeckt.
Der Hvannadalshnjúkur erhebt sich als höchster Gipfel Islands auf 2.110 m über dem Öræfajökull-Vulkan. Der Gipfel liegt im Vatnajökull-Nationalpark und gilt als technisch anspruchslose, aber ausdauernde Bergtour. Mit 2.110 m Prominenz ragt er als isolierter Vulkangipfel aus der Gletscherlandschaft.
Der Þuríðartindur erhebt sich auf 1.741 m im Vatnajökull-Nationalpark in Ostisland. Der Gipfel liegt in einer permanent vergletscherten Region nahe dem größten Gletscher Europas. Die Umgebung ist geprägt von vulkanischen Systemen und weitläufigen Eisflächen.
Der Hamarinn ist ein subglazialer Vulkan unter dem Vatnajökull-Gletscher in Island. Das Vulkansystem gehört zur Bárðarbunga-Spaltenzone und zeigt regelmäßige seismische Aktivität. Der letzte bestätigte Ausbruch erfolgte 1910 mit Tephra-Austritt.
Der Öræfajökull ist ein aktives Vulkansystem unter dem südlichen Vatnajökull auf Island. Das Vulkansystem brach zuletzt 1727 aus und trägt mit dem Hvannadalshnúkur Islands höchsten Gipfel auf 2.110 m. Mehrere Gletscher fließen von der Eiskappe in die umliegenden Täler.
Der Esjufjöll ist ein Vulkansystem auf 1.760 m im Süden Islands, größtenteils vom Vatnajökull bedeckt. Das System liegt im Öræfi-Vulkangürtel zwischen Öræfajökull und Snæfell. Eine 40 km² große Caldera befindet sich unter dem Gletscher.
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