Im November 2017 deuteten Erdbeben und gelöste Stoffe im Kvíá-Fluss auf ein neues geothermisches Gebiet unter dem Vulkan hin – die Caldera war um über 20 Meter abgesunken.
Das Vulkansystem liegt in der Austur-Skaftafellssýsla im Südosten Islands und bildet den südlichsten Teil des Vatnajökull. Eine große Caldera füllt den oberen Bereich des Berges, über der sich eine Eiskappe erstreckt. Von dieser Eiskappe fließen zahlreiche Auslassgletscher wie Svínafellsjökull, Virkisjökull und Kvíárjökull in die Täler hinab.
Der Vulkan gilt als einer der gefährlichsten Islands und brach in historischer Zeit zweimal katastrophal aus. Der erste Ausbruch 1362 verwüstete das Litlahérað vollständig, der zweite 1727 verursachte ebenfalls schwere Schäden durch Ascheregen und Gletscherläufe. Beide Eruptionen forderten Menschenleben. Das gesamte System gehört heute zum Vatnajökull-Nationalpark und steht unter wissenschaftlicher Beobachtung.
Im November 2017 deuteten Erdbeben und gelöste Stoffe im Kvíá-Fluss auf ein neues geothermisches Gebiet unter dem Vulkan hin – die Caldera war um über 20 Meter abgesunken.
Der Vatnajökull ist mit 7.700 km² der größte Gletscher Islands und Europas außerhalb der Polargebiete. Unter der bis zu 1.000 Meter mächtigen Eisschicht liegen mehrere aktive Vulkane, darunter Grímsvötn und Bárðarbunga. Der Plateaugletscher im Südosten Islands bildet das Herzstück des gleichnamigen Nationalparks.
Der Skálafellsjökull ist eine Gletscherzunge im südöstlichen Vatnajökull innerhalb des Vatnajökull-Nationalparks. Als Teil des größten Gletschers Europas erstreckt er sich vom Hauptgletscher talwärts. Der Gletscher liegt über aktiven Vulkansystemen und bietet anspruchsvolle Bedingungen für Gletscherexpeditionen.
Grímsvötn ist ein aktiver Zentralvulkan unter dem Vatnajökull-Gletscher mit der höchsten Ausbruchshäufigkeit Islands. Der höchste Punkt des Vulkansystems liegt am Grímsfjall auf 1.725 m. Seit der Besiedelung sind etwa 60 Ausbrüche dokumentiert, zuletzt 2011 mit 19 km hoher Eruptionssäule.
Der Skaftafellsjökull ist eine 10 km lange Gletscherzunge des Vatnajökull im Südosten Islands. Die knapp 2,5 km breite Eiszunge liegt zwischen Skaftafellsheiði und Hafrafell im Vatnajökull-Nationalpark.
Kerlingar ist ein 1.318 m hoher Berggipfel in der Region Suðurland auf Island. Der Gipfel liegt 190 km östlich von Reykjavík am Rande des größten Gletschers Europas. Die Umgebung ist permanent von Eis und Schnee bedeckt.
Der Bárðarbunga ist ein 2.014 m hoher Stratovulkan unter dem Vatnajökull-Gletscher in Island. Als zweit höchster Berg Islands liegt er im Zentrum eines 190 km langen Vulkansystems. Der von 850 m dickem Eis bedeckte Vulkan bricht etwa alle 50 Jahre aus.
Der Rótarfjallshnúkur ist ein 1.848 m hoher Gipfel in der isländischen Region Austurland. Der Berg liegt im vergletscherten Hochland des Vatnajökull-Gebiets, 260 km östlich von Reykjavík. Die Umgebung ist permanent von Eis und Schnee bedeckt.
Der Hvannadalshnjúkur erhebt sich als höchster Gipfel Islands auf 2.110 m über dem Öræfajökull-Vulkan. Der Gipfel liegt im Vatnajökull-Nationalpark und gilt als technisch anspruchslose, aber ausdauernde Bergtour. Mit 2.110 m Prominenz ragt er als isolierter Vulkangipfel aus der Gletscherlandschaft.
Der Þuríðartindur erhebt sich auf 1.741 m im Vatnajökull-Nationalpark in Ostisland. Der Gipfel liegt in einer permanent vergletscherten Region nahe dem größten Gletscher Europas. Die Umgebung ist geprägt von vulkanischen Systemen und weitläufigen Eisflächen.
Der Hamarinn ist ein subglazialer Vulkan unter dem Vatnajökull-Gletscher in Island. Das Vulkansystem gehört zur Bárðarbunga-Spaltenzone und zeigt regelmäßige seismische Aktivität. Der letzte bestätigte Ausbruch erfolgte 1910 mit Tephra-Austritt.
Der Öræfajökull ist ein aktives Vulkansystem unter dem südlichen Vatnajökull auf Island. Das Vulkansystem brach zuletzt 1727 aus und trägt mit dem Hvannadalshnúkur Islands höchsten Gipfel auf 2.110 m. Mehrere Gletscher fließen von der Eiskappe in die umliegenden Täler.
Der Esjufjöll ist ein Vulkansystem auf 1.760 m im Süden Islands, größtenteils vom Vatnajökull bedeckt. Das System liegt im Öræfi-Vulkangürtel zwischen Öræfajökull und Snæfell. Eine 40 km² große Caldera befindet sich unter dem Gletscher.
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