Stützpunkt bei der Lechquellrunde
Die Freiburger Hütte liegt auf 1.931 m Höhe im Herzen des Lechquellengebirges. Zwischen dem Formarinsee und den markanten Gipfeln der Roten Wand gelegen, dient die Berghütte als wichtiger Stützpunkt für Bergwanderungen und Mountainbike-Touren. Die exponierte Lage oberhalb des Klostertals macht sie zu einem idealen Ausgangspunkt für die mehrtägige Lechquellenrunde.
Die Freiburger Hütte wurde 1912 von der DAV Sektion Freiburg-Breisgau erbaut und hat sich seitdem zu einem modernen Bergstützpunkt entwickelt. Eine Photovoltaikanlage versorgt die Hütte seit 1993 mit Strom – ergänzt durch ein Blockheizkraftwerk für Strom und Wärme. Der Materialtransport erfolgte bis 1958 per Maultier, während danach eine Seilbahn diese Aufgabe bis 1979 übernahm.
Übernachten auf der Freiburger Hütte
Die Berghütte bietet 103 Schlafplätze und gilt als besonders familienfreundlich. Als Stützpunkt für bergsteigerische Ausbildung verfügt sie über die nötige Infrastruktur für Kurse im Bereich Bergwandern und Mountainbike. Ein wichtiger Punkt für Transalp-Touren – sowohl die Heckmair-Route seit 1989 als auch die Joe-Route seit 1995 führen hier vorbei.
Zustieg zur Freiburger Hütte
Der Hauptzustieg erfolgt von Dalaas in ca. 3 Stunden mit 1.000 Hm Aufstieg. Alternativ erreichen Bergsteiger die Hütte von Lech über die Formarin-Alpe in nur 25-45 Minuten, von Innerbraz über den Masonweg in 5 Stunden oder vom Großwalsertal in 5½-8½ Stunden. Die verschiedenen Zustiegsmöglichkeiten machen sie zu einem flexiblen Etappenziel für unterschiedliche Touren.
Gut zu wissen:
Die Freiburger Hütte liegt strategisch günstig für Übergänge zu benachbarten Stützpunkten: Zur Göppinger Hütte benötigt man 4½ Stunden, zur Ravensburger Hütte ebenfalls 4½ Stunden und zum Fraßenhaus 6½ Stunden. Diese Verbindungen ermöglichen mehrtägige Durchquerungen des Lechquellengebirges – allen voran die viertägige Lechquellenrunde, die zu den schönsten Weitwanderwegen Vorarlbergs zählt.