See

Spullersee

🇦🇹
47.157, 10.079 Österreich
Lechquellengebirge
Highlight:
Der Spullersee liegt auf 1.826 m im Lechquellengebirge zwischen Klostertal und Lechtal. Der ursprünglich natürliche Hochgebirgssee wurde 1919-1925 zur Energieerzeugung für die Arlbergbahn aufgestaut. Er dient als Speicherkraftwerk und beliebter Angelsee für Forellen.

Stausee im Lechquellengebirge

Der See liegt auf der Rhein-Donau-Wasserscheide und wird durch Mauern nach Süden und Norden aufgestaut. Nördlich entspringt der Spullerbach, ein Quellfluss des Lechs. Zur Vergrößerung des Zuflusses führt eine Überleitung vom Zürser See durch das Gebirge.

Durch die Aufstauung vergrößerte sich die ursprüngliche Seefläche von 18,73 auf 50 Hektar. Das Kraftwerk erzeugt Bahnstrom mit einer Leistung von 36 MW und deckt zusammen mit dem Kraftwerk Braz den Energiebedarf des Bahnnetzes in ganz Vorarlberg. Die oberirdischen Druckrohrleitungen wurden bis 2020 durch eine unterirdische Röhre ersetzt und das fast 100 Jahre alte Kraftwerk vollständig saniert.

Gut zu wissen:

Der See liegt im Bereich der seismisch aktiven Spullerseestörung. Anfang 2018 ereigneten sich hier 33 registrierte Erdbeben, darunter zwei mit Magnitude 3,9, die bis Basel wahrgenommen wurden.

Bekannte Ziele im Lechquellengebirge

Dorf 1.444 m

Lech

Lech am Arlberg liegt auf 1.444 m Höhe im Lechquellengebirge und ist ein traditionsreiches Walserdorf aus dem 13. Jahrhundert. Der Ort gilt als exklusives Wintersportzentrum am Arlberg und wichtiger Ausgangspunkt für Bergtouren ins Lechquellengebirge.

Sattel 2.009 m

Stierlochjoch

Das Stierlochjoch liegt auf 2.009 m im Lechquellengebirge und verbindet das Lechtal mit dem Spullersee-Gebiet. Der Pass dient als wichtiger Zugang zur nur knapp einen Kilometer entfernten Ravensburger Hütte. Von hier führt der Weg weiter zum aussichtsreichen Madlochjoch.

Sattel 2.440 m

Madlochjoch

Das Madlochjoch liegt auf 2.440 m zwischen Zürs und dem Lechtal. Der Pass verbindet als zentraler Punkt der Lechquellenrunde zwei Täler und bietet weite Ausblicke über Bregenzer Wald, Arlberg und Silvretta.

Gipfel 2.292 m

Formaletsch

Der Formaletsch erhebt sich als markanter Gras-Fels-Kegel auf 2.292 m im Lechquellengebirge. Der charakteristische Gipfel ist gut vom Formarinsee sichtbar und gilt als Hausberg der nahegelegenen Freiburger Hütte.

Gipfel 2.439 m

Gehrengrat

Der Gehrengrat erhebt sich auf 2.439 m als höchster Punkt der berühmten Lechquellenrunde im Lechquellengebirge. Der Gipfel bietet ein weites Panorama über die Lechtaler Alpen, das Rätikon und das Verwall. Die Route führt über das Steinerne Meer, eine von Gletschern geformte Karstlandschaft.

Gebirgspass 1.833 m

Schadonapass

Der Schadonapass liegt auf 1.833 m im Lechquellengebirge und verbindet das Große Walsertal mit dem Tal der Bregenzerach. Der historische Alpenpass trägt einen rätoromanischen Namen und liegt an der Grenze zwischen den Gemeinden Sonntag und Schröcken.

See 2.144 m

Zürser See

Der Zürser See liegt auf 2.144 m im Lechquellengebirge oberhalb von Zürs. Der natürliche Hochgebirgssee wird von den Wildgrubenspitzen umrahmt und dient als Wasserspeicher für die Stromgewinnung. Sein Wasser wird durch einen Stollen zum Spullersee geleitet.

See 1.790 m

Formarinsee

Der Formarinsee liegt auf 1.793 m im Lechquellengebirge nahe der Roten Wand. Der Hochgebirgssee bildet sich jährlich aus Schmelzwasser und wurde 2015 zum schönsten Platz Österreichs gewählt. Sein Abfluss unterquert unterirdisch die europäische Wasserscheide.

See 1.826 m

Spullersee

Der Spullersee liegt auf 1.826 m im Lechquellengebirge zwischen Klostertal und Lechtal. Der ursprünglich natürliche Hochgebirgssee wurde 1919-1925 zur Energieerzeugung für die Arlbergbahn aufgestaut. Er dient als Speicherkraftwerk und beliebter Angelsee für Forellen.

Dorf 1.717 m

Zürs

Zürs liegt auf 1.717 m im Lechquellengebirge und zählt zum Skigebiet Arlberg. Der hochalpine Ort wurde 1416 erstmals besiedelt und gilt als Wiege des alpinen Skilaufs. 1937 entstand hier der erste Schlepplift Österreichs.

Gipfel 2.703 m

Rote Wand

Die Rote Wand erhebt sich auf 2.704 m als zweithöchster Gipfel im Lechquellengebirge zwischen Großem Walsertal und Klostertal. Der markante Berg verdankt seinen Namen dem auffälligen roten Liaskalk der bis zu 400 m hohen Südwand. Nordseitig liegt einer der niedrigsten Gletscher der Nordalpen auf etwa 2.600 m Höhe.

Gipfel 2.397 m

Hochkünzelspitze

Die Hochkünzelspitze erreicht 2.397 m im Lechquellengebirge und bildet den östlichen Abschluss der Zitterklapfengruppe. Der Gipfel bietet bei klarer Sicht Fernblick bis zu den Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Normalweg führt von der Biberacher Hütte über drahtseilversicherte Stellen zum Hauptgipfel.

Bergtouren im Lechquellengebirge

Berghütten im Lechquellengebirge

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