Berghütte DAV

Göppinger Hütte

2.245m 🇦🇹
47.215, 10.046 Österreich
Betten: 87
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Zug

Berghütte im Lechquellengebirge auf 2.245 m

Die Göppinger Hütte steht auf 2.245 m auf dem Gamsboden-Hochplateau zwischen oberem Lechtal und Großem Walsertal. Die Berghütte der DAV-Sektion Hohenstaufen-Göppingen nutzen wir als Stützpunkt für geführte Touren durch das Lechquellengebirge – vor allem für die mehrtägige Lechquellenrunde.

Das Karstplateau rund um die Göppinger Hütte öffnet den Blick auf die schroffen Gipfel des Lechquellengebirges. Von hier führen Wege zur Braunarlspitze (2.649 m) und zur Hochlichtspitze (2.600 m). Die exponierte Lage auf dem kargen Hochplateau macht die Hütte zum Orientierungspunkt zwischen den tief eingeschnittenen Tälern.

Ein Propellerdenkmal nahe der Hütte erinnert an den Absturz eines RAF-Bombers im Jahr 1940 – ein stilles Mahnmal in der hochalpinen Landschaft des Lechquellengebirges.

Übernachten auf der Göppinger Hütte

Die Berghütte hat 35 und 40 Schlafplätze in zwei getrennten Bereichen. Der Winterraum fasst 12 Schlafplätze. Die Wasserversorgung ist eingeschränkt – Trinkwasser muss mitgebracht werden, das UV-behandelte Wasser dient nur zum Waschen. Strom liefern Solarpaneele und ein Dieselaggregat.

Zustieg zur Göppinger Hütte

Der Hauptzustieg führt vom Unteren Älpele bei Zug (1.562 m) über den Südhang zur Hütte – 683 Höhenmeter in rund 2 Stunden. Alternative Routen starten in Schröcken über den Butzensee oder über Fürkele und Weimarer Steig. Von Sonntag führt der Weg über die Metzgertobelalpe in 3,5 Stunden zur Göppinger Hütte.

Gut zu wissen:

Die Göppinger Hütte wurde 1913 erbaut und zwischen 2007 und 2013 umfassend renoviert. Eine 2,5 km lange Materialseilbahn versorgt die Hütte – eine technische Meisterleistung im hochalpinen Gelände.

Reisekategorie

Bergwandern

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.444 m

Lech

Lech am Arlberg liegt auf 1.444 m Höhe im Lechquellengebirge und ist ein traditionsreiches Walserdorf aus dem 13. Jahrhundert. Der Ort gilt als exklusives Wintersportzentrum am Arlberg und wichtiger Ausgangspunkt für Bergtouren ins Lechquellengebirge.

Sattel 2.009 m

Stierlochjoch

Das Stierlochjoch liegt auf 2.009 m im Lechquellengebirge und verbindet das Lechtal mit dem Spullersee-Gebiet. Der Pass dient als wichtiger Zugang zur nur knapp einen Kilometer entfernten Ravensburger Hütte. Von hier führt der Weg weiter zum aussichtsreichen Madlochjoch.

Sattel 2.440 m

Madlochjoch

Das Madlochjoch liegt auf 2.440 m zwischen Zürs und dem Lechtal. Der Pass verbindet als zentraler Punkt der Lechquellenrunde zwei Täler und bietet weite Ausblicke über Bregenzer Wald, Arlberg und Silvretta.

Gipfel 2.292 m

Formaletsch

Der Formaletsch erhebt sich als markanter Gras-Fels-Kegel auf 2.292 m im Lechquellengebirge. Der charakteristische Gipfel ist gut vom Formarinsee sichtbar und gilt als Hausberg der nahegelegenen Freiburger Hütte.

Gipfel 2.439 m

Gehrengrat

Der Gehrengrat erhebt sich auf 2.439 m als höchster Punkt der berühmten Lechquellenrunde im Lechquellengebirge. Der Gipfel bietet ein weites Panorama über die Lechtaler Alpen, das Rätikon und das Verwall. Die Route führt über das Steinerne Meer, eine von Gletschern geformte Karstlandschaft.

Gebirgspass 1.833 m

Schadonapass

Der Schadonapass liegt auf 1.833 m im Lechquellengebirge und verbindet das Große Walsertal mit dem Tal der Bregenzerach. Der historische Alpenpass trägt einen rätoromanischen Namen und liegt an der Grenze zwischen den Gemeinden Sonntag und Schröcken.

See 2.144 m

Zürser See

Der Zürser See liegt auf 2.144 m im Lechquellengebirge oberhalb von Zürs. Der natürliche Hochgebirgssee wird von den Wildgrubenspitzen umrahmt und dient als Wasserspeicher für die Stromgewinnung. Sein Wasser wird durch einen Stollen zum Spullersee geleitet.

See 1.790 m

Formarinsee

Der Formarinsee liegt auf 1.793 m im Lechquellengebirge nahe der Roten Wand. Der Hochgebirgssee bildet sich jährlich aus Schmelzwasser und wurde 2015 zum schönsten Platz Österreichs gewählt. Sein Abfluss unterquert unterirdisch die europäische Wasserscheide.

See 1.826 m

Spullersee

Der Spullersee liegt auf 1.826 m im Lechquellengebirge zwischen Klostertal und Lechtal. Der ursprünglich natürliche Hochgebirgssee wurde 1919-1925 zur Energieerzeugung für die Arlbergbahn aufgestaut. Er dient als Speicherkraftwerk und beliebter Angelsee für Forellen.

Dorf 1.717 m

Zürs

Zürs liegt auf 1.717 m im Lechquellengebirge und zählt zum Skigebiet Arlberg. Der hochalpine Ort wurde 1416 erstmals besiedelt und gilt als Wiege des alpinen Skilaufs. 1937 entstand hier der erste Schlepplift Österreichs.

Gipfel 2.703 m

Rote Wand

Die Rote Wand erhebt sich auf 2.704 m als zweithöchster Gipfel im Lechquellengebirge zwischen Großem Walsertal und Klostertal. Der markante Berg verdankt seinen Namen dem auffälligen roten Liaskalk der bis zu 400 m hohen Südwand. Nordseitig liegt einer der niedrigsten Gletscher der Nordalpen auf etwa 2.600 m Höhe.

Gipfel 2.397 m

Hochkünzelspitze

Die Hochkünzelspitze erreicht 2.397 m im Lechquellengebirge und bildet den östlichen Abschluss der Zitterklapfengruppe. Der Gipfel bietet bei klarer Sicht Fernblick bis zu den Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Normalweg führt von der Biberacher Hütte über drahtseilversicherte Stellen zum Hauptgipfel.

Reisen mit Göppinger Hütte