Unterkunft auf der Lechquellrunde
Die Ravensburger Hütte liegt auf 1.948 m Höhe im Lechquellengebirge – malerisch eingebettet zwischen dem Spullersee und den markanten Gipfeln der Roggalspitze. Am Fuß des Spullerschafbergs gelegen, präsentiert sich die traditionsreiche Schutzhütte als wichtiger Stützpunkt für die mehrtägige Lechquellenrunde.
Das Lechquellengebirge zeigt sich rund um die Ravensburger Hütte von seiner vielfältigen Seite. Der nahe Spullerschafberg erhebt sich als formschöner Aussichtsgipfel, während die schroffe Roggalspitze das Panorama nach Westen dominiert. Die exponierte Lage nahe dem Arlbergpass macht die Hütte zu einem ausgezeichneten Ausgangspunkt für Bergwanderungen durch die hufeisenförmige Wasserscheide, die diesem Gebirge seinen Namen gab.
Übernachten auf der Ravensburger Hütte
Die DAV-Hütte bietet 117 Schlafplätze in gemütlicher Bergatmosphäre. Seit ihrer Erbauung 1912 wurde die Unterkunft mehrfach modernisiert – zuletzt in den 1970er Jahren mit umfassenden Sanierungsarbeiten. Eine moderne Kläranlage sorgt seit Ende der 1980er Jahre für zeitgemäße Umweltstandards in dieser sensiblen Hochgebirgslage.
Zustieg zur Ravensburger Hütte
Von Klösterle oder Langen führt der Hauptzustieg über den Spullersee in etwa 2 bis 2½ Stunden zur Hütte. Als Alternative erreichen Wanderer die Unterkunft von Zug aus über das Stierlochjoch in 1½ bis 2 Stunden. Der kürzeste Anstieg erfolgt direkt vom Spullersee in nur 45 Minuten – wobei die Zufahrt zum See über eine mautpflichtige Höhenstraße möglich ist.
Gut zu wissen:
Die Ravensburger Hütte spielt eine zentrale Rolle bei der viertägigen Lechquellenrunde – einer der schönsten Mehrtagswanderungen im Lechquellengebirge. Die historische Bedeutung der Region zeigt sich auch in der über 100-jährigen Geschichte der Hütte, die zeitgleich mit der benachbarten Freiburger Hütte die alpinistische Erschließung des Gebiets markierte.