Berghütte CAI

Rifugio Pizzini

2.706m 🇮🇹
46.453, 10.579 Italien
Betten: 100
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Santa Caterina Valfurva

Hütte im Ortler Gebiet

Das Rifugio Pizzini Frattola thront auf 2.706 m Höhe im Val Cedec, eingebettet in die hochalpine Landschaft des Nationalparks Stilfserjoch. Am Fuße des mächtigen Gran Zebrù gelegen, bietet die Schutzhütte einen spektakulären Blick auf den Vedretta dei Forni – einen der größten Gletscher der Ostalpen.

Übernachten auf dem Rifugio Pizzini

Die CAI-Hütte bietet 100 Schlafplätze und dient als wichtiger Stützpunkt für mehrtägige Touren in der Ortlergruppe. Von hier starten geführte Hochtouren zu den vergletscherten Gipfeln der Umgebung – allen voran zum Gran Zebrù (3.859 m), der in ca. 4 Stunden erreichbar ist. Strategisch günstig gelegen, eignet sich die Hütte für die Cevedale-Skidurchquerung und die klassische Hochtourenwoche im Ortlergebiet.

Zustieg zum Rifugio Pizzini

Der Hauptzustieg erfolgt von Santa Caterina Valfurva über das Rifugio dei Forni durch das Val Cedec, während eine Alternative vom Passo Zebrù in nur 30 Minuten Gehzeit zur Berghütte führt. Beide Wege durchqueren die beeindruckende Gletscherlandschaft des Nationalparks, wobei der längere Anstieg von Santa Caterina die bessere Akklimatisation für Hochtouren ermöglicht.

Gut zu wissen:

Das Rifugio Pizzini ist Ausgangspunkt für anspruchsvolle Unternehmungen in der vergletscherten Ortlergruppe, wobei die exponierte Lage frühe Starts zu den umliegenden Dreitausendern ermöglicht. Neben sommerlichen Hochtouren eignet sich die Hütte auch als Stützpunkt für Schneeschuhtouren zum Monte Cevedale – bei entsprechender Lawinenkunde und alpiner Erfahrung.

Reisekategorie

Hochtouren Skitouren Schneeschuhtouren

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gletscher

Rosimferner

Der Rosimferner liegt zwischen Italien und der Schweiz im Ortlergebiet. Der Gletscher bildet den Zugang zum Rosimjoch und zur Vertainspitze. Über seine Firnfelder führt eine klassische Skitourenroute mit 1.700 Höhenmetern Abstieg.

Gipfel 3.678 m

Punta San Matteo

Die Punta San Matteo erhebt sich auf 3.678 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Der vergletscherte Gipfel gehört zur Cevedale-Pizzo Tresero Kette und gilt als einer der schönsten Skiberge der Region. Vom Gipfel entspringt ein Teil des Fornigletschers.

Gipfel 3.594 m

Pizzo Tresero

Der Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 m im Ortlergebiet der Lombardei. Der Gipfel bildet den südöstlichen Abschluss der Kette der 13 Gipfel, die den Fornigletscher umrahmt. Die Nordwand gilt als eine der anspruchsvollsten der Region.

Gipfel 2.968 m

Piz Daint

Der Piz Daint (2.968 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe westlich des Münstertals in Graubünden. Der Berg bildet die Wasserscheide zwischen dem nach Norden zum Inn entwässernden Val Mora und dem südwärts zur Etsch fließenden Val Müstair. Seine markante Gipfelpyramide macht ihn zu einem beliebten Skitourenziel.

Gipfel 3.276 m

Cima San Giacomo

Die Cima San Giacomo erhebt sich auf 3.276 m im Ortlergebiet an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt in der Fornigruppe zwischen Punta San Matteo und Brancahütte. Die Nordrinnen bieten pulvrige Abfahrten für erfahrene Skitourengeher.

Gipfel 2.951 m

Piz Dora

Der Piz Dora erhebt sich auf 2.951 m zwischen Val Müstair und Val Mora im Kanton Graubünden. Der Berg gehört zur Umbrailgruppe und wird den Ortler-Alpen zugerechnet. Der Name wandelte sich von Piz d'Ora (Äußerer Gipfel) zum heutigen Piz Dora.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.

Reisen mit Rifugio Pizzini