1829 gewährte Papst Pius VIII. allen Wallfahrern vollkommenen Ablass, die die Schnappenkirche an zwei bestimmten Tagen im Jahr besuchen und dort beten.
Der Legende nach wurde an diesem Ort 1096 der Chiemgaugraf Marquart von Hohenstein ermordet. Zunächst stand hier ab etwa 1500 eine hölzerne St.-Wolfgangs-Brunnenkapelle, die immer mehr Pilger anzog. Der heutige Barockbau aus weiß gestrichenem Tuffstein mit charakteristischem Zwiebelturm entstand nach Plänen des Traunsteiner Stadtbaumeisters Wolfgang König.
Die Kirche überstand die Säkularisation 1803 nur aufgrund ihrer schweren Erreichbarkeit. Der ursprüngliche Hochaltar von Matthäus Schütz wurde 1870 durch einen neuen ersetzt, das Altarbild von Kaspar Amort aus dem Jahr 1644 zeigt den Kirchenpatron Wolfgang von Regensburg mit einem Abbild der Schnappenkirche. Für aktive Gäste bietet sich der Aufstieg als Halbtagswanderung oder Schlechtwetter-Alternative an.
1829 gewährte Papst Pius VIII. allen Wallfahrern vollkommenen Ablass, die die Schnappenkirche an zwei bestimmten Tagen im Jahr besuchen und dort beten.
Der Hochstaufen erhebt sich als 1.771 m hoher Felsberg zwischen Bad Reichenhall und Piding. Als östlichster Gipfel der Chiemgauer Alpen bietet er einen guten Rundblick zu den Berchtesgadener Alpen. Knapp unter dem Gipfel steht das Reichenhaller Haus, die höchstgelegene Hütte der Chiemgauer Alpen.
Marquartstein liegt auf 546 m im Achental, zehn Kilometer südlich des Chiemsees. Der staatlich anerkannte Luftkurort dient als zentraler Ausgangspunkt für die Chiemgauer Alpen. Die Hochplatte und der Hochgern bilden die direkten Hausberge des Ortes.
Die Schnappenkirche steht in 1.100 m Höhe auf dem Schnappenberg bei Marquartstein in den Chiemgauer Alpen. Die dem heiligen Wolfgang geweihte Barockkirche entstand von 1637 bis 1640 im Auftrag der Pröpste von Kloster Herrenchiemsee. Sie zählt zu den höchstgelegenen Wallfahrtskirchen Bayerns.
Der Hochgern erhebt sich auf 1.748 m über dem Chiemsee als eigenständiger Bergstock der Chiemgauer Alpen. Mit einer Schartenhöhe von 967 m zählt er zu den prominentesten Gipfeln der Region. Das Panorama reicht von den Berchtesgadener Alpen bis zu Großglockner und Großvenediger.
Der Schnappenberg erhebt sich auf 1.260 m zwischen Marquartstein und Staudach-Egerndach im Chiemgau. Der vollständig bewaldete Gipfel liegt nordwestlich des Hochgern und ist über den südöstlichen Sattel zugänglich. Unterhalb des Gipfels steht in 1.100 m Höhe die Schnappenkirche mit Aussicht auf Grassau und den Chiemsee.
Der Hochfelln erhebt sich auf 1.674 m südlich von Bergen in den Chiemgauer Alpen. Eine Seilbahn führt von Bergen über die Bründlingalm zum Gipfel. Der Berg bietet mehrere Aufstiege von Ruhpolding und Bergen.
Klobenstein liegt auf 1.140 m im Ritten oberhalb von Bozen. Die Station der historischen Rittner Bahn dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zum Rittner Horn. Per Seilbahn Oberbozen und Schmalspurbahn ist der Ort direkt aus Bozen erreichbar.
Reit im Winkl liegt auf 692 m im Kaiserwinkl zwischen Bayern und Tirol. Der Luftkurort gilt als schneesicherer Wintersportort und Ausgangspunkt für Touren ins Dürrnbachhorn. Die abgeschiedene Lage im Leukental führt zu häufigem Schneefall.
Bernau am Chiemsee liegt am Südwestufer des größten bayerischen Sees. Der Luftkurort dient als Ausgangspunkt für Touren in die Chiemgauer Alpen mit der markanten Kampenwand. Die Gemeinde verfügt über Bahnanschluss und direkten Zugang zum Chiemsee.
Die Steinplatte ist ein 1.869 m hohes Bergmassiv in den Chiemgauer Alpen an der Grenze zwischen Salzburg und Tirol. Der markante Berg bricht nach Süden in steile Felswände ab, während die Nordseite sanft abfällt. Mit 873 m Prominenz zählt die Steinplatte zu den dominanten Gipfeln der Region.
Der Spitzstein erhebt sich mit 1.598 m über der deutsch-österreichischen Grenze südwestlich des Chiemsees. Der beliebte Wandergipfel bietet einen weiten Rundblick vom Alpenvorland bis zu den Zentralalpen. Über seine Nordwand führt ein kurzer Klettersteig der Kategorie B.
Der Rottauer Wasserfall liegt auf 635 m Höhe bei Rottau im Achental. Der Wasserfall ist als bayerisches Geotop ausgewiesen und liegt etwa drei Kilometer südlich des Chiemsees.
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