Die österreichische Expedition von 1973 musste nach einem gescheiterten Gipfelversuch zwei Nächte lang bei Sturm auf 7.250 m Höhe im Gipfelgrat ausharren, bevor der Abstieg gelang.
Der Gipfel erhebt sich als markanter Siebentausender im zentralen Himalaya Nepals. Die Gipfelregion besteht aus Kalkstein und Dolomit, die ursprünglich am Meeresgrund entstanden sind.
Die Besteigungsgeschichte ist von tragischen Ereignissen geprägt. 1969 erreichte eine österreichische Himalaya-Expedition vermutlich den Gipfel, doch fünf Österreicher und ein Sherpa gelten seither als verschollen. 1975 verunglückten zwei japanische Bergsteiger beim Abstieg tödlich, nachdem sie den Gipfel erreicht hatten. Eine weitere japanische Nach-Monsun-Expedition desselben Jahres schaffte schließlich die erste dokumentierte Besteigung mit sicherem Abstieg. Ein Aufstieg von der technisch anspruchsvolleren Nordseite wurde bisher nicht bewerkstelligt.
Die österreichische Expedition von 1973 musste nach einem gescheiterten Gipfelversuch zwei Nächte lang bei Sturm auf 7.250 m Höhe im Gipfelgrat ausharren, bevor der Abstieg gelang.
Der Putha Hiunchuli erhebt sich auf 7.246 m im westlichen Dhaulagiri Himal in Nepal. Der auch als Dhaulagiri VII bezeichnete Gipfel gilt als technisch einfacher Siebentausender ohne objektive Gefahren. Die Nord- und Nordostwand weist kaum alpine Schwierigkeiten auf.
Der Dhaulagiri erhebt sich in Nepal auf 8.167 m als siebthöchster Berg der Welt. Der Achttausender wurde 1960 als vorletzter seiner Klasse erstbestiegen. Seine Nordwand gilt mit 3.357 m Schartenhöhe als eine der größten Wände des Himalaya.
Der Dhampus Peak erhebt sich auf 6.012 m im nepalesischen Himalaya, 12 km westlich von Jomsom. Die Erstbesteigung gelang Kurt Diemberger im April 1960. Das Relief zwischen Gipfel und Kali Gandaki Gorge beträgt 3.300 m auf nur neun Kilometer Distanz.
Der French Pass liegt auf 5.370 m Höhe im nepalesischen Dhaulagiri-Massiv. Der Pass fungiert als Hauptübergang zwischen dem Dhaulagiri Base Camp und dem Hidden Valley. Er markiert den höchsten Punkt der Dhaulagiri-Umrundungstour.
Marpha ist ein traditionelles Steindorf im Mustang-Distrikt und wichtiger Zwischenstopp auf dem Annapurna Circuit. Das Dorf liegt am Kali Gandaki und gilt als Apfelhauptstadt Nepals. Die örtlichen Brennereien produzieren den bekannten Marpha-Brandy aus lokalen Früchten.
Juphal ist ein abgelegenes Bergdorf auf 2.550 m im Dhaulagiri-Massiv und wichtiger Ausgangspunkt für Expeditionen in die Dolpo-Region. Der Ort verfügt über einen kleinen Flughafen und dient als Logistikbasis für Trekking- und Bergsteigerunternehmen. Von hier starten die Zustiege zu den hohen Gipfeln des westlichen Himalayas.
Der Ghustang erhebt sich auf 6.529 m im Dhaulagiri Himal in Nepal. Der Berg liegt 24,2 km westlich des Achttausenders Dhaulagiri I. Höchster Punkt ist der Nordgipfel, während der Südgipfel 6.465 m erreicht.
Der Mount Gurja erhebt sich auf 7.193 m im Dhaulagiri-Massiv in Nepal. Der Gipfel liegt 21 km westlich des Achttausenders Dhaulagiri und bildet einen strategischen Punkt im Himalaya-Hauptkamm. Von der Nordwestflanke erstreckt sich der Kaphegletscher.
Der Dhaulagiri IV erreicht 7.661 m Höhe und bildet die vierthöchste Erhebung im Dhaulagiri-Massiv des nepalesischen Himalaya. Der Gipfel zählt zu den gefährlichsten Siebentausendern mit mehreren tragischen Expeditionen. Die Erstbesteigung gelang 1975 einer japanischen Expedition von der Südseite.
Der Dogari Himal erhebt sich auf 6.536 m im westlichen Dhaulagiri Himal in Nepal. Der Gipfel liegt auf dem Hauptkamm und ist durch einen Berggrat mit dem Putha Hiunchuli verbunden. Als einer der wenigen hohen Himalaya-Gipfel ist er noch unbestiegen.
Der Dhaulagiri II erhebt sich auf 7.751 m im nepalesischen Dhaulagiri Himal. Mit einer Prominenz von 2.381 m ist er nach dem Achttausender Dhaulagiri der zweithöchste Gipfel des Massivs. Die Erstbesteigung gelang 1971 einer österreichisch-nepalesischen Expedition.
Der Tukche Ri ist ein 6.920 m hoher Gipfel im Dhaulagiri Himal in Nepal. Er liegt 8,4 km nordöstlich des Dhaulagiri und besitzt einen 6.848 m hohen Westgipfel. Die Erstbesteigung gelang 1969 einer schweizerischen Expedition über die Nordwestflanke.
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