Der Bleiburger Wiesenmarkt findet seit 1393 ununterbrochen statt und bildet damit einen der ältesten Märkte Österreichs – seine rechtliche Grundlage geht auf das Marktrecht von 1393 zurück.
Die Stadtgemeinde liegt strategisch im Jauntal südlich der Drau im Bezirk Völkermarkt. Seit dem 6. Jahrhundert ist das Gebiet eng mit der slowenischen Kulturgeschichte verbunden, was sich heute in der Zweisprachigkeit widerspiegelt – 30,4 Prozent der Bevölkerung geben Slowenisch als Umgangssprache an.
Ihren Namen verdankt die Stadt dem früheren Bergbau, der jahrhundertelang die Region prägte. Das historische Zentrum wird vom Renaissance-Schloss Bleiburg überragt, das im frühen 12. Jahrhundert errichtet und im 17. Jahrhundert umgestaltet wurde. Der Hauptplatz mit Pestsäule von 1724 ist umstanden von Häusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Als Grenzstadt bietet Bleiburg direkten Zugang zu den slowenischen Karawanken und fungiert als Ausgangspunkt für Wanderungen in der Region zwischen Petzen und Klopeiner See.
Der Bleiburger Wiesenmarkt findet seit 1393 ununterbrochen statt und bildet damit einen der ältesten Märkte Österreichs – seine rechtliche Grundlage geht auf das Marktrecht von 1393 zurück.
Der Jepzasattel liegt auf 1.438 m Höhe im Grenzkamm der Karawanken zwischen Österreich und Slowenien. Der Pass verbindet die Baumgartnerhöhe in Kärnten mit dem slowenischen Savetal und Kranjska Gora. Er bildet eine wichtige Etappe des Alpe-Adria-Trails mit Fernblicken nach Kärnten und in die Julischen Alpen.
Dole ist ein kleines Sherpa-Dorf auf 4.110 m Höhe im nepalesischen Khumbu-Tal. Das Dorf liegt am klassischen Trekking-Weg zum Everest Base Camp und dient als wichtiger Akklimatisationspunkt. Von hier bieten sich bei klarer Sicht Blicke auf Mount Everest und Ama Dablam.
Der Hochobir erhebt sich als höchster Gipfel der Nord-Karawanken auf 2.139 m in Kärnten. Mit einer Prominenz von 1.071 m dominiert er das gesamte Bergmassiv zwischen Österreich und Slowenien. Vom Gipfel reicht der Blick von den Hohen Tauern bis zur Petzen.
Die Kletterhalle Arnoldstein wird von den Naturfreunden Dobratsch betrieben und liegt im Gailtal nahe dem Dreiländereck zwischen Österreich, Italien und Slowenien. Die Anlage bietet ganzjährigen Klettersport in den Karawanken.
Der Sittersdorfer Berg erhebt sich auf 1.064 m in den Karawanken nahe der österreichisch-slowenischen Grenze. Der bewaldete Gipfel liegt südlich der Gemeinde Sittersdorf im Jauntal. Als markanter Aussichtspunkt bietet er Blicke über das Klagenfurter Becken und die umliegenden Karawankenkämme.
Der Wurzenpass verbindet auf 1.071 m Kärnten mit Slowenien über die Karawanken. Die kurvenreiche Passstraße mit bis zu 18 % Steigung war bis zur Tunneleröffnung 1991 einer der wichtigsten Grenzübergänge nach Jugoslawien.
Der Hemmaberg erhebt sich auf 842 m westlich von Globasnitz im Karawankenvorland. Auf dem Gipfelplateau befinden sich bedeutende spätantike Kirchenruinen aus dem 6. Jahrhundert sowie eine mittelalterliche Wallfahrtskirche. Die archäologischen Funde zeugen von kontinuierlicher Besiedlung seit der Bronzezeit.
Ferlach liegt im Rosental an der Drau, 18 km südlich von Klagenfurt. Die südlichste Stadtgemeinde Österreichs ist seit 500 Jahren als Büchsenmacherstadt bekannt. Nördlich erhebt sich das Sattnitzgebirge, südlich die Karawanken mit dem Ferlacher Horn und Singerberg.
Bad Eisenkappel liegt als Kur- und Luftkurort im Bezirk Völkermarkt in Kärnten. Die Marktgemeinde markiert den südlichsten Punkt Österreichs an der Grenze zu Slowenien. Der Ort trägt als einziger in Österreich das Doppelprädikat Kur- und Luftkurort.
Der Kleine Hochstuhl erhebt sich auf 2.187 m südlich des Hauptgipfels in den Karawanken. Er liegt unmittelbar vor dem höchsten Berg der Karawanken an der österreichisch-slowenischen Grenze. Der Gipfel ist über den slowenischen Normalweg vom Valvasor-Schutzhaus erreichbar.
Velenje liegt in der Šaleška-Ebene am Fluss Paka in Slowenien. Die Stadt entstand 1959 als geplante Bergarbeitersiedlung rund um den 1875 eröffneten Kohletagebau. Heute ist sie mit über 25.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Sloweniens.
Bleiburg liegt im Jauntal am Fuße der Petzen, vier Kilometer von der slowenischen Grenze entfernt. Die zweisprachige Stadtgemeinde mit 3.983 Einwohnern ist geprägt durch ihre historische Bedeutung als Bergbauort und ihre Funktion als Grenzstadt zwischen Österreich und Slowenien.
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