1289 wird erstmals ein Egeno de Campell urkundlich erwähnt, der dem Bistum Chur jährlich fünfzehn Schilling entrichten musste.
Die Burgruine thront auf einem Felsvorsprung am Ende der Schinschlucht und zeigt eine beispielhafte Bauabfolge über fünf Jahrhunderte. Der ursprüngliche Bergfried aus dem 13. Jahrhundert bildet noch heute das Herzstück der Anlage. Im Laufe der Zeit erweiterten die Besitzer die Burg zu einer wehrhaften Schlossanlage mit Palas, Vorhof und Wehrgang.
Die Herren von Campell errichteten hier das Zentrum ihrer Rodungsherrschaft, bevor die Burg über die Familien Rink und Ehrenfels schließlich an die Salis-Rietberg gelangte. Nach einem Brand im frühen 17. Jahrhundert während der Bündner Wirren erfolgte 1635 der letzte große Wiederaufbau. Um 1700 verließen die Bewohner das Schloss endgültig. Die 1991 bis 1998 konservierte Ruine dient heute als Schlechtwetter-Option für aktive Gäste der Region.
1289 wird erstmals ein Egeno de Campell urkundlich erwähnt, der dem Bistum Chur jährlich fünfzehn Schilling entrichten musste.
Der Thron ist ein 280 Meter hoher Eisfall im Averstal und gilt als einer der schönsten regelmäßig begehbaren Eisfälle der Schweiz. Der auch als "Il Mostro di Avers" bekannte Wasserfall bietet 300 Meter Steileis bis zum 5. Eisschwierigkeitsgrad. Die Route ist trotz ihrer Schwierigkeit als außerordentlich sicher eingestuft.
Die Ruine Campell liegt auf 772 m über der Albula bei Sils im Domleschg. Die Höhenburg entwickelte sich vom mittelalterlichen Wehrturm des 13. Jahrhunderts zur Schlossanlage von 1635. Nach jahrhundertelangem Verfall steht die baugeschichtlich wertvolle Anlage seit 2001 wieder öffentlich zur Besichtigung.
Der Piz Piot erhebt sich südlich von Juf auf 3.052 m in den Oberhalbsteiner Alpen. Der Berg besitzt einen Doppelgipfel mit dem höheren Ostgipfel und dem 500 m entfernten Westgipfel. Auf der Nordflanke liegt der Piotgletscher.
Der Piz Turba erhebt sich auf 3.018 m südlich von Juf in den Oberhalbsteiner Alpen. Der Berg zählt zu den beliebten und gut erreichbaren Skitourgipfeln der Region. Vom Gipfel treffen die Gemeindegrenzen von Avers, Surses und Bregaglia aufeinander.
Der Mot Scalotta erhebt sich auf 2.444 m in der Plattagruppe der Oberhalbsteiner Alpen. Der Gipfel liegt im Bündnerland südlich des Splügenpasses.
Der Piz Scalotta erhebt sich auf 2.991 m nordwestlich von Bivio in den Oberhalbsteiner Alpen. Der Berg gehört zur Piz Platta-Gruppe und gilt als beliebter Skitourenberg. Vom Gipfel reicht der Blick bis zur 126 km entfernten Äbeni Flue im Berner Oberland.
Bivio liegt auf 1.769 m am Schnittpunkt der historischen Alpenpässe Julier und Septimer. Der Ort gilt als sprachlich vielfältigste Gemeinde der Schweiz mit Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch. Bivio dient als Ausgangspunkt für Skitouren in die Albula-Alpen.
Das Santuario della Madonna di Gallivaggio liegt in der Fraktion Gallivaggio von San Giacomo Filippo in der Provinz Sondrio. Die katholische Wallfahrtskirche geht auf eine Marienerscheinung von 1492 zurück. Der heutige Bau entstand zwischen 1598 und 1603.
Die Viamala-Schlucht am Hinterrhein zwischen Thusis und Zillis gilt als eines der schwierigsten Hindernisse der historischen Splügen-Route. Der Name bedeutet "schlechter Weg" und verweist auf die jahrhundertelange Herausforderung dieser acht Kilometer langen Passage. Heute erschließt eine Treppe mit 321 Stufen die engste Stelle der Schlucht.
Der Splügenpass verbindet auf 2.115 m das schweizerische Rheinwald mit Chiavenna und dem Comer See. Der bereits den Römern bekannte Übergang trennt Tambogruppe und Plattagruppe an der Grenze zwischen West- und Ostalpen. Über den Pass verläuft die europäische Wasserscheide zwischen Rhein und Po.
Der Pizzo Stella erhebt sich auf 3.163 m im Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Italien in den Oberhalbsteiner Alpen. Der Berg liegt am Wasserscheidekamm zwischen Val Spluga und Val di Lei. Leonardo da Vinci zeichnete den markanten Gipfel in seinen Alpenpanoramen von Mailand aus.
Der Pizzo Groppera erhebt sich auf 2.948 m in den Oberhalbsteiner Alpen an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt am Alpenhauptkamm zwischen der Valle Spluga und der Val di Lei. Eine Seilbahn aus Madesimo erschließt den Berg bis nahe zur Spitze.
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