Vulkan

Volcán Llaima

🇨🇱
-38.696, -71.730 Chile
Reserva de la Biosfera Araucarias
Highlight:
Der Volcán Llaima erhebt sich auf 3.125 m in der chilenischen Araukanía und zählt zu den aktivsten Vulkanen Südamerikas. Der Stratovulkan mit seiner markanten Kegelform liegt im Nationalpark Conguillío inmitten ausgedehnter Araukarien-Wälder. Mit einer Prominenz von 1.815 m überragt er deutlich die umliegenden Berge der südlichen Anden.

Einer der aktivsten Vulkane Chiles

Der Vulkan liegt zwischen den Gemeinden Melipeuco und Vilcún, etwa 76 km nordöstlich von Temuco. Seine charakteristische Doppelspitze besteht aus dem Hauptgipfel im Norden und dem niedrigeren Pichillaima (2.920 m) im Süden, getrennt durch einen etwa einen Kilometer langen Sattel. Der 350 m breite Krater des Hauptgipfels zeigt konstante Fumarolen-Aktivität als Zeichen der vulkanischen Tätigkeit.

Gletscher bedecken die westlichen, südwestlichen und östlichen Flanken des Stratovulkans. Das größte Gletschergebiet erstreckt sich über 19 km² an der Westflanke, während vier Gletscherzungen im Osten weitere 10 km² überziehen. Etwa 40 Schlackenkegel säumen den Hauptvulkan in einer 29 km langen Kette von Südwesten bis Nordosten. Die Lavaströme des Llaima haben eine unregelmäßige Fläche von 700 km² geformt.

Seit historischen Aufzeichnungen wurden über 50 Eruptionen verschiedener Stärken dokumentiert. Besonders die explosive Eruption von 1876 veränderte die Morphologie des Kegels grundlegend und gab dem Vulkan seinen heutigen Namen "Llaima" (Mapuche für "Graben"). Die jüngeren Ausbrüche von 2008 und 2009 führten zur Evakuierung von Touristen und Personal aus dem Nationalpark.

Gut zu wissen:

Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte 1909 durch die Brüder Carlos und Augusto Rimbach, nachdem der Vulkan ursprünglich von den Mapuche "Chañel" (Finger) genannt wurde.

Bekannte Ziele in der Reserva de la Biosfera Araucarias

Stadt

Pucón

Tourismusort am Ostufer des Villarrica-Sees in der chilenischen Araucanía. Pucón gilt als Hauptstadt des Abenteuertourismus und entwickelte sich seit den 1930er Jahren vom deutschen Kolonialsiedlung zum wichtigsten Ferienort Südchiles.

Aussichtspunkt

Lago Villarrica

Die Costanera von Villarrica liegt am Westufer des Lago Villarrica in den südlichen Anden Chiles. Der Aussichtspunkt bietet Blick über den 176 km² großen See zum aktiven Vulkan Villarrica. Die Stadt dient als Basecamp für Skitouren auf die umliegenden Vulkane.

Stadt

Villarrica

Villarrica liegt auf 227 m am gleichnamigen See in der chilenischen Region Araucanía. Die Stadt mit 55.478 Einwohnern bildet das touristische und administrative Zentrum der Seenregion. Strategisch günstig zwischen Vulkan Villarrica und Vulkan Llaima positioniert.

Vulkan 2.554 m

Sierra Nevada

Der Sierra Nevada ist ein 2.554 m hoher Stratovulkan in der IX. Region La Araucanía, Chile. Der erloschene Vulkan liegt im Conguillío-Nationalpark nahe dem aktiven Llaima-Vulkan. An seinem Fuß erstreckt sich der Conguillío-See, der dem Nationalpark seinen Namen gibt.

Gipfel 1.820 m

Cerro Malalcahuello

Der Cerro Malalcahuello erhebt sich auf 1.820 m in der chilenischen Araukanía-Region. Der Gipfel liegt in der Reserva de la Biosfera Araucarias mit ihren charakteristischen Araukarien-Wäldern. Die Bergregion um Malalcahuello gilt als Zentrum für Skitouren in den südlichen Anden.

Gipfel 1.608 m

Cerro Icalma

Der Cerro Icalma erhebt sich auf 1.608 m in der Reserva de la Biosfera Araucarias im südchilenischen Andengebiet. Der Gipfel liegt nahe dem gleichnamigen Ort Icalma am Ufer des glazialen Icalma-Sees. Die Region ist geprägt von ursprünglichen Araukarienwäldern und vulkanischen Landschaften.

Stadt

Melipeuco

Melipeuco liegt am Fuße des aktiven Volcán Llaima in der chilenischen Araucanía-Region. Die kleine Gemeinde dient als Tor zum Nationalpark Conguillío mit seinen Araukarien-Wäldern. Der Ort ist Ausgangspunkt für Vulkantouren und Skitouren in den südlichen Anden.

Kirche

Catedral de Villarrica

Die Catedral de Villarrica ist Bischofssitz der Diözese Villarrica in der chilenischen Araucanía-Region. Sie wurde zwischen 1950 und 1958 erbaut und beherbergt monumentale Mosaiken von Giulio di Girolamo. Das Hauptmosaik zeigt die Kreuzigung Christi vor der Kulisse des Villarrica-Vulkans.

Vulkan 2.861 m

Volcán Villarrica

Der Volcán Villarrica erhebt sich auf 2.861 m in den südchilenischen Anden zwischen den Seen Villarrica und Calafquén. Der Stratovulkan gilt als einer der aktivsten Südamerikas mit einem permanenten Lavasee im 200 m breiten Gipfelkrater. Ein 40 km² großer Gletschermantel bedeckt den nahezu perfekt geformten Kegel.

Vulkan 2.360 m

Volcán Quetrupillán

Der Volcán Quetrupillán erhebt sich auf 2.360 m zwischen den chilenischen Regionen Araucanía und Los Ríos. Der inaktive Vulkan bildet mit Villarrica und Lanín eine markante Linie in den südlichen Anden. Sein Krater ist durch einen Gletscher verschlossen.

Vulkan 3.776 m

Lanín

Der Lanín erhebt sich an der argentinisch-chilenischen Grenze auf 3.776 m und bildet mit 2.641 m Prominenz einen der markantesten Vulkane Südamerikas. Der Stratovulkan gilt als aktiv und zeigt seit 2017 erstmals historisch belegte seismische Aktivität.

Vulkan 3.125 m

Volcán Llaima

Der Volcán Llaima erhebt sich auf 3.125 m in der chilenischen Araukanía und zählt zu den aktivsten Vulkanen Südamerikas. Der Stratovulkan mit seiner markanten Kegelform liegt im Nationalpark Conguillío inmitten ausgedehnter Araukarien-Wälder. Mit einer Prominenz von 1.815 m überragt er deutlich die umliegenden Berge der südlichen Anden.

Skitouren in der Reserva de la Biosfera Araucarias

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