Die Cottische Alpen erstrecken sich über 100 Kilometer zwischen Frankreich und Italien und bilden mit dem 3.841 m hohen Monte Viso die westlichste Hochgebirgsgruppe der Westalpen. Als einzige Alpenregion sind sie nach einem römischen König benannt – Marcus Julius Cottius regierte hier im 1. Jahrhundert vor Christus über die Bergstämme und schuf Frieden mit Rom. Diese historische Brückenfunktion zwischen den Kulturen prägt das Gebirge bis heute.
Das Spektrum reicht von anspruchsvollen mehrtägigen Bergwanderungen wie der Grande Traversata delle Alpi bis zu Hochtouren auf vergletscherte Gipfel. Der Monte Viso dominiert als markanter Felspyramide das westliche Piemont, während sich zwischen 338 und 3.841 Metern Höhe ein vielschichtiges Gebirge mit alpinen Pässen und kulturhistorischen Stätten entfaltet.
Der Fréjus-Straßentunnel und Bahntunnel zwischen Modane und Susa machen die Cottischen Alpen zu einer der verkehrstechnisch besterschlossenen Hochgebirgsregionen der Westalpen. Die Region erstreckt sich von den französischen Départements Hautes-Alpes und Savoie bis ins italienische Piemont und verbindet mediterrane Einflüsse mit hochalpinem Charakter.