Die Charbonnel-Gruppe in den französisch-italienischen Westalpen kuliminiert in der Pointe de Charbonnel (3.752 m). Zwischen dem Maurienne-Tal und den piemontesischen Seitentälern erstreckt sich ein vergletschertes Grenzgebirge, das seit dem 19. Jahrhundert französische und italienische Bergsteiger anzieht.
Das Spektrum reicht von anspruchsvollen Skitouren im Valle Stura bis zur Grande Traversata delle Alpi, die als einer der schönsten Weitwanderwege der Westalpen durch das Gebiet führt. Der Übergang zwischen Kalkgestein der Vanoise und dem Kristallin des Iseran-Gebiets prägt den alpinistischen Charakter – von Kalkgraten bis zu vergletscherten Gipfeln am Albaron.
Die Nähe zum Vanoise-Nationalpark sichert eine intakte alpine Flora und das Vorkommen von Steinböcken und Bartgeiern. Das inneralpine Klima mit kontinentalem Einschlag garantiert schneesichere Winter und stabile Verhältnisse für Touren von Juni bis September.