Die Kitzbüheler Alpen in den österreichischen Ostalpen erstrecken sich über 80 km zwischen Zillertal und Zeller See und bilden mit ihren sanften Grasbergen ein ideales Skitouren-Revier im Hochwinter. Das Kreuzjoch (2.558 m) dominiert als höchster Gipfel ein Gebiet, das sich durch überwiegend mittelgebirgigen Charakter auszeichnet – schroffe Felsformationen fehlen weitgehend, was sichere Tourenplanung ermöglicht. Seit der systematischen Erschließung durch Alpenvereine im 'Goldenen Zeitalter des Alpinismus' (1854 -1865) haben sich die Kitzbüheler Alpen zu einem der klassischen österreichischen Skitourengebiete entwickelt.
Das winterliche Spektrum konzentriert sich auf Skitouren von leichtem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad – hier dominieren wenig schwierige Routen bis 30° Hangneigung in typischem Grasberggelände. Die Berge bestehen großteils aus Schiefer und Phylliten der Grauwackenzone, was charakteristisch grüne, bewaldete Hänge mit ausgedehnten Almwiesen schafft. Kelchsau und Kirchberg in Tirol dienen als zentrale Ausgangsorte für Touren zur Bamberger Hütte und Oberlandhütte.
Mit durchschnittlich 205 cm Schnee pro Winter und einer optimalen Skitourensaison von Januar bis März bieten die Kitzbüheler Alpen verlässliche Bedingungen. Das temperierte kontinentale Klima mit kalten Wintern garantiert stabilen Schneeaufbau, während die moderate Geländeform auch bei schwierigen Verhältnissen noch Tourenmöglichkeiten eröffnet.