Die Walliser Alpen bieten mit 41 Viertausendern, darunter der 4.634 m hohen Dufourspitze als höchstem Gipfel der Schweiz, eine einzigartige Konzentration von faszinierenden Bergen auf engstem Raum. Die Hälfte aller alpinen Viertausender befindet sich hier um das Mattertal und Saastal, was die Region zum wichtigsten Hochgebirgsrevier der Alpen macht. Als Wiege des modernen Alpinismus prägten Pioniere wie Edward Whymper mit der Matterhorn-Erstbesteigung 1865 die Geschichte des Bergsteigens.
Das Spektrum reicht von leichten Hochtouren für Einsteiger Am Allalin- oder Breithorn bis hin zu den großen und schwierigen Viertausendern der Alpen wie Matterhorn, Weisshorn oder Dent Blanche – nirgendwo sonst in den Alpen finden Bergsteiger eine solche Dichte hochalpiner Ziele auf allen Schwierigkeitsniveaus. Von der Normalroute auf die Dufourspitze über die klassische Haute Route bis zu den großen Graten wie Nadelgrat oder dem Nordgrat am Weissmies erschließen Bergbahnen und ein dichtes Hüttennetz die vergletscherten Hochlagen zwischen 3.000 und über 4.600 Metern.
Die penninische Geologie mit ihren markanten Gneiss- und Granitformationen schafft ideale Verhältnisse für Hochtourenkletterei, während das trockene Kontinentalklima mit 300 Sonnentagen pro Jahr von Dezember bis Juni optimale Skitourenbedingungen und von Juli bis September perfekte Hochtouren-Witterung bietet.